Ich bin Jude – Euer Antisemitismus ist mein Alltag von Reiner Engelmann

Reiner Engelmann Ich bin Jude – Euer Antisemitismus ist mein Alltag

Nach einer wahren Begebenheit – stellvertretend für viele Schicksale jüdischer Jugendlichen

Simon Weiß lebt in Frankfurt, besucht das Gymnasium und ist Mitglied im Fußballverein. Soweit alles ganz normal – außer der Tatsache, dass Simon Jude ist. Für ihn ist das nichts Besonderes, doch in der Schule wird er deswegen gehänselt, drangsaliert und gemobbt. Seine Angst wird immer größer und seine Noten immer schlechter. Als Simon schließlich zur Zielscheibe zweier Mitschüler wird und die Gewalt gegen ihn eskaliert, ist die Schule überfordert. Simon muss selbst einen Weg finden, wie er mit dem Hass gegen Juden umgehen will.

Ein bewegender Coming-of-Age-Roman und gleichzeitig eine beeindruckende Befreiungsgeschichte, die unsere Gesellschaftsstrukturen kritisch hinterfragt.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Jennifer Rouget

    Über den ersten Weltkrieg und das Leben nach dem Krieg gibt es - zum Glück - eine Vielzahl an Büchern. Doch wie geht es den Juden jetzt in Deutschland? Gibt es überhaupt noch den Antisemitismus?
 Das es ihn gibt, wusste ich. Viel zu oft hört man Geschichten über Angriffe auf Juden, liest von neonazistischem Gedankengut, welches sich wieder verbreitet. Daher war es sehr ergreifend zu lesen, wie es Simon ergeht. In der Schule hatten wir oftmals den zweiten Weltkrieg, Konzentrationslager und eine Vielzahl von Jahreszeiten. Doch über die aktuelle Lage gab es damals kaum Gespräche. Ich muss gestehen, dass ich das Glück habe, noch nie live solch einen Übergriff, Aussagen o.Ä. mitbekommen zu haben. Dennoch finde ich, sollte man sich auch selbst sensibilisieren - wie ginge das besser als durch Bücher? Das Buch "Ich bin Jude. Euer Antisemitismus ist mein Alltag" kann ich mir auch gut als Lehreinheit in einer Schule vorstellen. Lediglich am Ende hätte ich mir gewünscht, dass das Thema Corona und deren Leugner nicht eingefügt worden wären. Dies war für mich nicht ganz stimmig. Dennoch kann ich euch Simons Geschichte nur empfehlen. Zu lesen, wie er als normales Kind in einer abgesicherten jüdischen Schule heranwächst, um anschließend mit dem Mobbing an einer öffentlichen Schule umgehen zu müssen, war gut gewählt. Auch die eingeflossenen geschichtlichen Hintergründe waren treffend. Informativ ohne Simon in den Hintergrund zu drängen. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung.
  • Von: Nina Sophie

    "Ich bin Jude - Euer Antisemitismus ist mein Alltag" von Reiner Engelmann ist ein erschütterndes Buch, das die erschreckende Realität des Alltags vieler Juden in Deutschland und Europa offenbart. Engelmann, ein in Deutschland geborener Jude, beschreibt in diesem Buch seine eigenen Erfahrungen und die Erfahrungen anderer Juden mit Antisemitismus in verschiedenen Bereichen des Lebens. Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt, die Kapitel hängen zwar zusammen könnten aber Theoretisch auch unabhängig voneinander gelesen werden wenn man sich nur für ein bestimmtes Thema interssiert., die verschiedene Arten von Antisemitismus behandeln, darunter Hass im Internet, körperliche Gewalt, religiöser Antisemitismus und Antisemitismus in der Politik. Engelmann zeigt auf, wie Antisemitismus nicht nur von rechtsextremen Gruppen, sondern auch von vermeintlich gemäßigten politischen Parteien und sogar in einigen Teilen der Gesellschaft verbreitet ist. Engelmann schreibt in einer klaren und präzisen Sprache und verwendet dabei Situationen als Beispiel die Zeitgemäß sind und den Alltag vieler Jugendlicher widerspiegelt. Sein Schreibstil ist emotional, aber nie übertrieben oder melodramatisch. Das Buch vermittelt ein Gefühl der Dringlichkeit und zeigt auf, wie wichtig es ist, gegen Antisemitismus vorzugehen. Insgesamt ist "Ich bin Jude - Euer Antisemitismus ist mein Alltag" ein wichtiges Buch, das jeder lesen sollte, der sich für das Thema Antisemitismus interessiert. Aber auch alle, die sich für das Judentum und desen Traditionen interessiert, sollten einmal einen Blick in das Buch werfen. Im laufe der Geschichte bekommt man einen guten Einblick in wichtige Traditionen und Bräuche des Judentums.
  • Von: Booktherapie

    In diesem Buch wird der Antisemitismus anhand des Lebens von Simon beschrieben. Es ist also kein Sachbuch, sondern eher ein Roman, was mir persönlich sehr gut gefällt. So kann ich etwas lernen und trotzdem in eine Welt eintauchen. Simon mochte ich von Anfang an sehr. Er hat sich nie geschämt und ist für sich eingestanden. Auch seine Freunde sind mir positiv aufgefallen. Der Autor geht sensibel auf das Thema Antisemitismus ein, ich hab auch viel neues über das Judentum erfahren. Ich habe bisher noch kein Buch über das Thema gelesen, habe mich aber schon immer sehr für Geschichte und Religionen interessiert. Da ist dieses Buch perfekt für mich gewesen. Ich könnte es mir auch für eine Schullektüre vorstellen. Es ist meiner Meinung nach, auch für jüngere geeignet, da Simon selbst auch mehr als Kind oder Jugendlicher dargestellt wird. Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen. Wir sollten nicht die Augen verschließen, vor dem was in der Welt momentan abläuft.
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