Girl, Goddess, Queen: Mein Name ist Persephone von Bea Fitzgerald

Bea Fitzgerald Girl, Goddess, Queen: Mein Name ist Persephone

Persephones Rebellion gegen den Olymp – mit dem heißesten Gott der Unterwelt

***Je nach Verfügbarkeit wird das Buch mit oder ohne Farbschnitt geliefert. Der gestaltete Buchschnitt ist auf eine limitierte Stückzahl begrenzt.***

Persephone wurde nicht geraubt, sie ist in die Unterwelt geflohen. Dort hat weder ihr Vater Zeus noch ihre Mutter Demeter Macht über sie. Um keinen Preis will sie an irgendeinen Gott verheiratet werden, der sich selbst mehr liebt als sie. Jetzt muss sie den abweisenden und unerwartet attraktiven Hades davon überzeugen, mit ihr gemeinsames Spiel zu machen. Persephone hat einen Plan, der den Olymp bis ins Mark erschüttern wird …
Bea Fitzgeralds Debüt ist eine extrem unterhaltsame Enemies-to-Lovers-Romantasy mit einer emanzipierten Heldin, die den gesamten Götterhimmel ins Wanken bringt – für alle Göttinnen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Jetzt bestellen

€ 20.00 [D] inkl. MwSt. | € 20.60 [A] | CHF 27.90 * (* empf. VK-Preis)

Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: vielleicht.aberdoch

    GIRL, GODDESS, QUEEN von Bea Fitzgerald hat mich als Fan der griechischen Mythologie sofort begeistert. Gleichzeitig bin ich auch schwieriges Publikum, weil ich diese ganzen Geschichten mal studiert (also definitiv zu viel Zeit mit Vasen – pardon: Amphoren – mit Zeus’ Gesicht drauf verbracht) habe & daher minimal voreingenommener als eigentlich fair wäre. Das vorweg gesagt: Bea Fitzgeralds Neuerzählung der Persephone & Hades Geschichte ist vermutlich meine liebste. Die Geschichte schöpft das Potenzial der klassischen Stoffe voll aus und bietet frische Perspektiven. Statt oberflächlicher Interpretationen erleben wir eine tiefgründige und emanzipatorische Geschichte über Persephone, die von der kontrollierten Kore zur selbstbewussten Göttin heranwächst. Neben der Titelheldin hat mich besonders die Darstellung von Hades beeindruckt – er ist kein typischer Badboy, sondern ein komplexer und verletzlicher Charakter, der gelernt hat, seine Masken bewusst zu wählen. Bea Fitzgerald hat hier alles genommen, was die Mythologie ihr zu bieten hatte, und einen absolut nachvollziehbaren Charakter mit 100% Greenflag-Energy geschaffen. Für mich ein fantastisches Beispiel, wie eine gute Enemies-To- Lovers- Story ohne manipulativen Main Character funktionieren kann: Die Enemies-to-Lovers-Dynamik zwischen Persephone und Hades ist spannend und emotional packend. Ihre Beziehung entwickelt sich langsam und nachvollziehbar. Die Beschreibungen geben trotz Persephones Einzelperspektive überraschend auch viel Einblick in die Gedankenwelt von Hades und wie sie sich beide, ganz unterschiedlich und doch so ähnlich, in den vielen Schichten ihres Fake-Dating-Arrangements verheddern. Denn sie machen das ja alles nur, um Zeus zu ärgern. Oder um Persephone vor einer Zwangsheirat an den Höchstbietenden zu schützen. Oder? Das Level an Schmerz und Missverständnissen ist dabei nachvollziehbar und spannend, aber nicht over-the-top. Besonders gut hat mir auch gefallen, wie intensiv Persephones Prozess der Selbstfindung und Emanzipation dargestellt wird. Ihre Auseinandersetzung mit ihrer Mutter und die schrittweise Rebellion gegen die patriarchalen Strukturen des Olymps und die Unterdrückung (vor allem der Göttinnen) durch ihren Vater, sowie das Selbstverständnis der Olympianer, sind fantastische Eckpfeiler der Handlung – ob eingeflochten in die vielen Dialoge mit Hades oder der (absolut umwerfenden!) Styx, ihres Zeichens Göttin des gleichnamigen Flusses in der Unterwelt. Die tiefen Einblicke in Persephones Entwicklung haben gleichermaßen etwas Heilsames als auch etwas unfassbar Empowerndes. Und als einige der Göttinnen ihrem Beispiel folgen und ganz kleine erst eigene Rebellionen starten, standen mir die Tränen in den Augen. Die Parallelen zu unserer heutigen Zeit, unserer heutigen Gesellschaft sind irgendwie erschütternd in ihrer Klarheit aber dann eben auch wieder nicht überraschend. Die Kritik am Patriarchat und der toxischen Männlichkeit ist durchgehend präsent und zeigt sich in verschiedenen Ebenen sowohl in der Art, wie sich Persephone emanzipiert und dabei mit ihren inneren Dämonen, in Form der Beziehung zu ihrer Mutter, kämpft – aber auch in den Spuren von Hades’ Seele, die er Persephone nach und nach offen legt. Es macht wütend und nachdenklich. Es ist griechische Mythologie – und was genau hätte ich anderes von Zeus erwarten sollen – aber dann eben auch wieder nicht, denn dafür ist es zu aktuell und allgegenwärtig. Der Humor des Buches sorgt dennoch für eine angenehme Leichtigkeit trotz der ernsten Themen. Die Banter zwischen den Charakteren, die faszinierende Interpretation von Styx, und die vielen kleinen Verweise auf andere Figuren und Geschichten der Mythologie machen dieses kluge Buch zu einem absoluten Highlight. "Girls, Goddess, Queen" ist ein Muss für alle, die mythologische Geschichten lieben, aber sich mehr Feminismus in eben jenen wünschen.
  • Von: love_letters_of_books

    Es wäre eine Untertreibung, wenn ich sagen würde, mir hätte das Buch einfach gefallen. Denn das stimmt nicht. Ich habe dieses Buch geliebt! Und liebe es noch. Es ist tatsächlich mein erstes Jahreshighlight dieses Jahr 🤭 Das Buch hat mich ab der ersten Seite im seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ich mochte die Darstellung der Handlung und dass die griechische Mythologie mal nicht komplett romantisiert wurde, sondern realistisch dargestellt wurde. Stattdessen war es die prutale Wahrheit. Auch die Charaktere wurden keinesfalls rund dargestellt, sie hatten Ecken und Kanten, positive und negative Seiten, waren dadurch aber wahnsinnig authentisch. Sie haben die Wirklichkeit der angegebenen Zeit perfekt dargestellt und Hades ist sofort Bookboyfriend Nummer 1 geworden! Auch die Handlung war echt spannend und hat nur so vor Frauenpower gesprüht. Ich liebe die Verwandlung, die Persephone zwar schon immer in ihr hatte, aber auch aktiv im Buch durchgemacht hat. Sollter ihr noch unsicher sein, ob ihr das Buch lesen sollt, hier mein Abschlussgedanke: Dieses Buch handelt von Feminismus, von Freibestimmung und ja eine kleine Liebesgeschichte ist auch dabei und deshalb sollte es unbedingt in jedem Bücherregal stehen 😍
  • Von: Bücherhausen

    Ich freue mich so, dass ich mal wieder ein Highlight nach dem anderen entdecken kann. Seit den vergangenen Weihnachtsferien stürze ich mich endlich mal auf meinen privaten SuB und lese nach Lust und Laune. Das hat mir mal wieder richtig gut getan und ich habe dabei so viele tolle Geschichten entdeckt. "Girl, Goddess, Queen" von Bea Fitzgerald zählt definitiv dazu. Es ist eine humorvolle Geschichte mit ernsten Hintergrundthemen (die Rolle der Frau in der Gesellschaft) und bietet einige sympathische Charaktere, die man gerne auch als seine eigenen Freunde zählen möchte. Ein Buch zum Wohlfühlen und Spaß haben. Zitat: "Aber ich habe mich in so viele Schichten der Täuschung gehüllt, dass alles Wahre erstickt ist." Bea Fitzgerald: Girl, Goddess, Queen – Mein Name ist Persephone (Seite 307) Die Autorin Bea Fitzgerald unterhält einen erfolgreiche Kanal bei Tiktok, auf dem sie Comedy-Clips über griechische Götter teilt und sich mit anderen Booktokern vernetzt. Ihr Roman Girl, Goddess, Queen (2023) ist ihr Debüt und eroberte sofort die Sunday-Times-Bestsellerliste. Inhalt: „Persephone wurde nicht geraubt, sie ist in die Unterwelt geflohen. Dort hat weder ihr Vater Zeus noch ihre Mutter Demeter Macht über sie. Um keinen Preis will sie an irgendeinen Gott verheiratet werden, der sich selbst mehr liebt als sie. Jetzt muss sie den abweisenden und unerwartet attraktiven Hades davon überzeugen, mit ihr gemeinsames Spiel zu machen. Persephone hat einen Plan, der den Olymp bis ins Mark erschüttern wird …“ (Produktinformation) Kritik und Fazit: Das auffällige Cover stach mir bei einem meiner leider viel zu selten stattfindenden Besuchen einer Buchhandlung sofort ins Auge. Das kräftige Pink strahlt geradezu und der Titel springt einem entgegen. Die erste Auflage besitzt außerdem einen wunderhübschen Farbschnitt, der das Pink des Covers und das Lila des Titel in umgekehrter Gewichtung aufgreift und eine Pflanze namens Aspohodelos darstellt, die im Buch eine besondere Rolle spielt. Der Schreistil der Autorin ist gut verständlich und äußerst flüssig. Außerdem nutzt sie eine bildhafte Darstellung der Geschehnisse und Gefühle, sodass die Story greifbar ist, als wäre man mit dabei. Das nennt man „Show don’t tell!“ und das macht sie wirklich großartig. Ich konnte mich uneingeschränkt in die Geschichte fallen lassen und habe jede Seite genossen. Zitat: "Wirklich jede meiner Entscheidungen treffe ich wegen Männern, so oder so. Auf meiner Insel gab es keine und doch war ich wegen ihnen dort. […] Aber ich bin es leid, in einem Gefängnis zu tanzen, noch dazu in einem, dessen Mauern ich in meinem eigenen Kopf gebaut habe." Bea Fitzgerald: Girl, Goddess, Queen – Mein Name ist Persephone (Seite 289) Nicht nur die beiden Hauptprotagonisten Persephone und Hades konnten mich überzeugen. Auch einige tolle Nebencharaktere bekommen ihren Auftritt und besonders die Göttin Styx sorgte bei mir für große Freude beim Lesen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Persephone (die zu Beginn noch Kore heißt), einer starken jungen Frau, welche unter dem gesellschaftlichen Druck in der Götterwelt leidet, davor flieht und ausgerechnet bei Hades in der Unterwelt landet. Dabei tritt Hades bereits sehr früh in der Geschichte in Erscheinung und wir müssen nicht lange auf das tolle Zusammenspiel der beiden warten. Hades und Persephone haben viele gemeinsame Momente. Es machte Spaß, sie näher kennenzulernen und mitzuerleben, wie sie zusammenwachsen, ohne es selbst so recht zu merken. Zitat: "Nicht nur wir Mädchen spüren die Fesseln ihrer Beschränkungen." Bea Fitzgerald: Girl, Goddess, Queen – Mein Name ist Persephone (Seite 170) Aber nicht nur Persephones Probleme werden hier thematisiert, auch Hades kämpft mit den herrschenden Konventionen. Die Gesellschaft drückt sowohl die Frau in ein Korsett , das passen muss, als auch der Mann, der sich gewissen Dingen fügen muss. Da ist es ganz klar, dass Angst davor herrscht, sich zu öffnen. Denn das kann einen im Machtgefüge angreifbar machen. Doch Persephone und Hades beschreiten einen gemeinsamen Weg, der nicht wenige Stolpersteine bereit hält. Persephone findet eine Aufgabe in der Hölle und neue Freunde. Sie lernt zu erkennen, was sie vom Leben will, wessen sie alles fähig ist, welche Wünsche in ihr schlummern. Denn bis zu ihrer Flucht in die Unterwelt, lebte sie immer nur angepasst und hielt sich nie für gut genug. Das ist eine tolle Wandlung, welche sie im Verlauf der Erzählung durchmacht. Zitat: "Sind wir alle zu sehr damit beschäftigt, uns um die wenigen Posten zu streiten, statt uns gegenseitig zu helfen?" Bea Fitzgerald: Girl, Goddess, Queen – Mein Name ist Persephone (Seite 477) "Girl, Goddess, Queen – Mein Name ist Persephone" spielt zwar in einer veralteten Welt der Götter, dennoch sind die Themen heute weiterhin aktuell. Geschlechterrollen werden nach wie vor festgelegt. Daraus auszubrechen braucht Kraft. Bea Fitzgerald nimmt sich in ihrem Buch dieser Thematik an, und schafft es gleichzeitig mit viel Humor eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Dieses Buch war mal wieder etwas ganz anderes, als der tägliche Mainstream, den man zuhauf bekommt. Ein wahres Juwel in der Buchwelt, das ich sehr genießen konnte.
Mehr laden