Wenn wir wie Sterne leuchten von Peyton James Thomas

Peyton James Thomas Wenn wir wie Sterne leuchten

Bedeutet Dreamteam gleich Traumpaar?

Finch Kelly hat sehr genaue Zukunftsträume: Er möchte in D.C. studieren und als erster trans Abgeordneter des US-Kongress in die Geschichte eingehen. Dafür muss er jedoch erst einmal die nationale Debattiermeisterschaft gewinnen, denn ohne goldenen Pokal, ohne Collegezulassung und ohne Stipendium rückt dieser Traum in unerreichbare Ferne. Zum Glück hat er Jonah an seiner Seite – seinen Debattierpartner und besten Freund. Vor Jonah braucht er nichts von sich zu verstecken. Kein Wunder also, dass er sich bei ihm am wohlsten fühlt. Das hat nichts mit Liebe zu tun. Denn Finch ist sich sicher, dass er auf Mädchen steht. Wenn er doch nur nicht in letzter Zeit ungewöhnlich oft an Jonah denken müsste ...

Das gefühlvolle Debüt von Own-Voice-Autor Peyton Thomas ist eine ergreifende Coming-of-Age-Geschichte über Selbstfindung, Mut und die große Liebe.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: frauhundliest

    Finch hat einen Plan: die Debattiermeisterschaft gewinnen, an seiner Traum-Uni angenommen werden und dann der erste trans Abgeordnete im Kongress werden! Da gibt es nur ein paar kleine Stolpersteine auf dem Weg: Finchs beste Freundin ist der Meinung, dass er auf seinen Debattierpartner Jonah steht, seine Familie hat akute Geldnot und das Thema bei der Meisterschaft sind ausgerechnet Trans-Rechte. Die ersten 150 Seiten fand ich das Buch ganz okay, aber nicht überragend, doch dann nahm die Story Tempo auf und dann war ich gefesselt! Man darf natürlich nicht vergessen, dass das Buch für Jugendliche ab 14 ist. Da verzeihe ich übertriebene Dramatik und sehr zufällige Zufälle. Allerdings nicht, dass ein paar Sachen zum Ende hin ungeklärt bleiben. Sowas stört mich einfach, wenn noch Fragen offen bleiben. Außer natürlich es kommt noch ein zweiter Teil - Potential und Stoff wäre genug da! Die aufkeimende Beziehung zwischen Finch und Jonah hat mir sehr gefallen. Außerdem war es spannend, die Gedanken von Finch zu seiner Identität zu lesen. Finch fiebert auf seine Mastektomie hin, muss aktuell also noch mit einem Körper auskommen, der sich einfach nicht richtig anfühlt. Es gibt eine Szene, die ich besonders mochte. Achtung, Spoiler (wobei wir doch eh alle schon von Anfang an wissen, dass Finch und Jonah zusammen kommen)! Finch hat gerade Schlafklamotten angezogen und trägt daher keinen Binder, der die Brust abbindet. Als Jonah ihn bittet, sich zu ihm zu legen, weil er ihn küssen möchte, hat Finch Sorge, ob Jonah sich vor seinem Körper ekelt, weil er doch schwul ist und nicht auf Brüste steht. Das war eine so verletzliche Szene, die mir sehr im Kopf geblieben ist. Eine weitere Message des Buches, die ich als Teenager (und auch heute) gerne gelesen hätte: nicht alle Wünsche müssen sich erfüllen. Es gibt mehrere Wege ans Ziel, manchmal sogar bessere. Danke an @team.bloggerportal und @penguinbuecher für das Rezensionsexemplar! "Wenn wir wie Sterne leuchten" von Peyton Thomas, übersetzt von Claudia Max, ist im cbj Verlag erschienen.
  • Von: Rock of Books

    "Wenn wir wie Sterne leuchten" von Peyton James Thomas ist eines jener Bücher, die man nicht aus der Hand legen kann und hofft, ewig weiter lesen zu können. Finch Kelly ist ein trans Junge und im Debattierklub. Zusammen mit Jonah bereitet er sich auf die Debattiermeisterschaft vor! Es ist ihm sehr wichtig, daran teilzunehmen. Doch auf einmal verliert seine Mutter ihren Job und Finch' Träume scheinen gerade zu, zu platzen. Viel steht für ihn auf der Kippe! Als er auch noch das Thema für die Meisterschaft erfährt, fällt er erst recht aus allen Wolken! Pro und Contra Toiletten für trans/ non-binäre Personen. Wow. Nicht viele wissen über Finch Bescheid, doch erzählt er Jonah schließlich die Wahrheit über sich. "Wenn wir wie Sterne leuchten" ist eine unglaublich starke Geschichte und eine sehr inspirierende noch dazu. Ich hoffe, dass sie Menschen für sich gewinnt, die ähnliches wie Finch durchmachen müssen. Die für sich und ihre Meinung und Position einstehen und ihre Stimme nicht verlieren dürfen. Sehr zu empfehlen! Eine unglaublich tolle Geschichte über Chancen, Wünsche und das Ziel, etwas zu erreichen! Finch Kelly hat mich so für sich eingenommen, dass ich ihm immer noch nur das Beste wünsche! Eine Geschichte über einen trans Jungen, der für sich und seine Meinung einsteht!
  • Von: Martina Bookaholic

    Ich wusste nicht genau, was mich in diesem Buch erwartet, da es einerseits Preise in Amerika und Kanada gewonnen hat, andererseits die Bewertung auf Goodreads eher schlecht war… daher habe ich versucht unvoreingenommen ranzugehen, was nach dem ersten Kapitel ganz gut geklappt hat, da man sofort in die Geschichte von Finch hineingezogen wurde. Finch ist ein trans-Mann, wobei er noch nicht die letzte Operation hinter sich hat, aber Ende des Sommers darauf baut, es endlich hinter sich zu haben. Obwohl er ein Debattiermeister ist und sogar zu den Nationals fahren darf (wo nur die besten aus ganz Amerika hindürfen) wird er doch immer wieder durch die Tatsache gehemmt, dass er sich noch nicht ganz als Mann fühlt. Er braucht noch immer Dinge, wie einen Binder, um seinen Oberkörper flachzuhalten, was nicht nur unangenehm, sondern auch teilweise schmerzhaft ist, auf körperliche wie psychische Weise. Alle anderen, die nicht von seinem Weg wissen, sehen in ihm einen Kerl, eindeutig, aber er selbst sieht das nicht und aufgrund dessen tut er sich auch schwer bei zwischenmenschlichen Beziehungen, vor allem wenn Gefühle dazukommen. Gefühle, denen er selbst nicht raut, besonders, wenn sie in Richtung seines Debattiertpartners Jonah schwenken, obwohl Finch doch eigentlich nicht homosexuell ist…oder? Dieses Buch bringt nicht nur einige Debattierthemen zutage, über die man dann ebenfalls nachdenkt, sondern es regt die ganze Zeit dazu an, nachzudenken, nachzuempfinden, in wievielen Situationen es trans-Menschen schwer haben, wofür wir absichtlich oder unbewusst die Augen verschließen. Aber auf gute und verständliche Art bringt der Autor uns diese näher und zeigt, wie es auch gehen kann, mit voller Akzeptanz und Liebe. Mir hat die Entwicklung die Finch genommen hat gut gefallen, der sich hauptsächlich über seinen Intellekt hervorhebt, aber noch so viel mehr zu bieten hat, was er aber est im Laufe der Geschichte erkennt. Und obwohl nicht viel Romanze vorgekommen ist, fand ich die leichte Lovestory im Hintergrund dann sehr passend und süß für das Buch, es hat einfach gepasst und mehr hätte es auch nicht gebraucht. Daher 3,5 gute Sterne für ein süßes Buch, das zum Nachdenken anregt und länger nachhallt.
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