Schau, kein bisschen grau! von Marie Lamba

Marie Lamba Schau, kein bisschen grau!

Die Welt ist bunt und vielfältig

So ein Wintertag kann ganz schön grau und ungemütlich sein – aber ist er das wirklich? Während ein Mädchen nur die Grautöne wahrnimmt, erkennt ihre Freundin orangenfarbene Beeren und aufgeplusterte grasgrüne Blätter, die an Lakritzstangen wachsen. Und selbst der Schnee hat lila Streifen mit hellgrauen Kringeln und glitzert wie von tausend Diamanten. Durch die genaue Betrachtung und eine neue, offene Sichtweise, verändert sich alles! Das triste Grau weicht und die Natur leuchtet in regenbogenbunten Farben.

Marie Lambas liebevolle Reime und Alea Marleys farbenfrohe Bilder feiern die Freundschaft und Behaglichkeit eines gemütlichen Wintertages, der kein bisschen grau, sondern regebogenbunt ist.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Isabell

    Seid ihr auch schon so genervt von dem ungemütlichen Wetter und ertappt ihr euch manchmal auch dabei zu denken, wie grau doch alles ist? Dann solltet ihr unbedingt den Kindern aus dem Buch „Schau kein bisschen grau!“ von Marie Lamba und Alea Marley aus dem cbj Verlag zuhören. Und plötzlich siehst du die Welt wieder ganz anders, denn das Buch erinnert mich an das wundervolle Zitat von Astrid Lindgren, die Welt durch Kinderaugen zu betrachten und zu erkennen, dass sie voller Wunder ist. Denn genau das passiert in diesem wunderschönen Buch. Gemeinsam verbringen zwei Kinder einen Wintertag zusammen und das eine Kind findet alles öde und langweilig. Durch den Blick des anderen Kindes erkennt es wie wundervoll bunt unsere Lebenswelt doch ist. Der Schnee glitzert und funkelt, das Feuer leuchtet und knistert in den schönsten Rottönen. Das Buch braucht nicht viele Worte um zu verzaubern und öffnet die Augen für die Schönheit des Alltäglichen. Die Illustrationen sind sehr niedlich und kindgerecht gezeichnet und transportieren die Stimmung sehr schön. Das Cover gefällt mir auch sehr. Ich habe das Buch mit meiner Klasse gelesen und gemeinsam haben wir Dinge beschrieben und sie wieder mehr wertgeschätzt. Das Buch war eine tolle Inspirationsquelle für diese schöne Unterrichtsstunde. Lest es unbedingt mal mit euren Kindern und ihr werdet staunen, wie vielfältig sich die kleinsten Dinge beschreiben lassen und welch Schönheit und Entdeckergeist es hervorbringt.
  • Von: Buchkinder

    Nach Weihnachten möchten wir euch in den nächsten Tagen noch einige Winterbücher vorstellen, in denen diese Jahreszeit (aber nicht das Weihnachtsfest) eine Rolle spielt. Ein ganz liebenswertes Bilderbuch ist "Schau, kein bisschen Grau" von Marie Lamba und Alea Marley, das ein Plädoyer dafür ist, einmal genau hinzuschauen und sich auf die besondere Schönheit dieser Jahreszeit einzulassen. ❄ Zwei Kinder stehen an einem Wintertag vor dem Fenster und schauen nach draußen. Das eine Kind ist das Ansicht, dass alles dort einfach nur grau ist. Das andere aber widerspricht! Sie gehen zusammen nach draußen und es zeigt, dass durchaus andere Farben zu finden sind: leuchtendes blau, braun und gelb. Das Kind erwidert, dass es dann aber nur "blöd - braun" ist. Aber auch hier gibt es eine Erwiderung! In der Natur findet man leuchtende Beeren und auch noch grüne Blätter. Und auch der Schnee, der vom Himmel fällt, ist keineswegs nur weiß, sondern strahlt in ganz vielen verschiedenen Schattierungen. Das Fell der Katze, die dort herum streunt, ist auch nicht nur schwarz und das Feuer im Kamin nicht nur nicht nur orangefarben. Das eine Kind, das bis jetzt immer etwas zu "nörgeln" hatte, stimmt zu, dass das Feuer doch gemütlich orange ist. Genauso wie die bunte Decke, in die man sich kuscheln kann und der Nachthimmel, der nun in besonderen Rottönen leuchtet. Das Kind stimmt am Ende zu, dass es auf keinen Fall nur grau war, sondern kunterbunt und wohlig warm. ❄ Mit wenigen Worten und sehr ansprechenden Illustrationen, die auf das Wesentliche reduziert sind, lesen wir von zwei Kindern. die mit einem ganz unterschiedlichen Blick auf die Natur schauen. Das eine Kind ist eher negativ eingestellt, schaut oberflächig auf das Wetter und ist unzufrieden mit dem, was es sieht. Das zweite Kind hat einen anderen Blick und sieht Kleinigkeiten, die manchem Auge vielleicht verborgen sind. Dadurch sieht die Welt ganz anders aus, prächtiger und deutlich weniger langweilig. Das ermutigt einen selbst dazu, genau hinzuschauen, auf Kleinigkeiten zu achten und die Schönheit der Natur zu schätzen, auch wenn sie manchmal hinter einem scheinbar grauen Schleier verborgen ist. Wir empfehlen es für Kinder ab ca. 3 Jahren.
  • Von: Erlesene Seiten

    “Schau, kein bisschen grau” ist ein Bilderbuch ab 4 Jahre, das jedoch nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen eine wichtige Botschaft vermittelt: Die Welt ist bunt und vielfältig, auch an den scheinbar grauen und tristen Wintertagen. Die Geschichte handelt von zwei Freundinnen, von denen eine den Winter als grau und ungemütlich empfindet. Alles erscheint ihr in düsteren, freudlosen Schattierungen. Doch ihre Freundin sieht die Welt mit anderen Augen. Sie entdeckt orangenfarbene Beeren, grasgrüne Blätter und sogar lila Streifen im Schnee. Diese neue Sichtweise verändert nicht nur die Wahrnehmung der Natur, sondern auch die Stimmung der beiden Freundinnen. Das triste Grau weicht und die Natur erstrahlt plötzlich in regenbogenbunten Farben. Die Botschaft dieses Buches ist so einfach wie kraftvoll: Es ermutigt Kinder und Erwachsene gleichermaßen dazu, die Welt um sich herum genauer zu betrachten und eine offene Sichtweise zu entwickeln. Es lehrt uns, dass Schönheit und Vielfalt oft im Detail verborgen sind und dass die Natur auch in den vermeintlich grauen Momenten des Lebens überraschende Schätze birgt. Die Illustrationen in “Schau, kein bisschen grau” gefallen mir richtig gut. Sie fangen die winterliche Stimmung perfekt ein und verleihen den Farben und Formen der Natur eine besondere Magie. Die orangenfarbenen Beeren leuchten förmlich von den Seiten, und der Schnee glitzert wie mit tausend Diamanten besetzt. Die Liebe zum Detail in den Illustrationen ist durchweg spürbar und macht das Buch zu einem visuellen Fest für die Sinne. Die Sprache des Buches ist leicht verständlich. Die Geschichte wird ausschließlich in kurzen und prägnanten Sätzen erzählt. Häufig nur ein Satz pro Seite. Mir hätte es besser gefallen, wenn der wenige Text in Reimform gewesen wäre oder zumindest ein bisschen länger. Eventuell liegt dahinter die Absicht, dass man sich mehr auf die Illustrationen und die Details konzentriert. Ganz so wie es die Botschaft des Buches sein soll. Als Vorlesebuch ist es mir dann doch zu wenig. Insgesamt ist “Schau, kein bisschen grau” dennoch ein wunderbares Buch, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen verzaubert und zum Nachdenken anregt. Es ermutigt uns, die Vielfalt und Schönheit der Natur zu schätzen und die Welt in all ihren Farben wahrzunehmen. Ein Buch, das Herzen erwärmt und die Sinne anspricht, und das uns daran erinnert, dass die Welt um uns herum voller Wunder steckt, wenn wir sie mit offenen Augen und einem offenen Herzen zu betrachten. Ein liebes Dankeschön an cbj für dieses kein bisschen graue Rezensionsexemplar!