Natur pur - Putzmittel selber machen für Haushalt, Wäsche, Küche, Bad und Garten von Séverine Jérigné

Séverine Jérigné Natur pur - Putzmittel selber machen für Haushalt, Wäsche, Küche, Bad und Garten

Selbst gemachte Reinigungsmittel schützen die Umwelt und die eigene Gesundheit. Séverine Jérigné hat 20 Rezepte für Haus und Garten, Bad, Küche und Wäsche zusammengestellt. Mit wenigen Zutaten können Sie Ihren eigenen Universalreiniger, ein Spülmittel, einen Raumduft oder eine Möbelpolitur herstellen.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Klusi liest

    DIY ist wieder voll im Trend, auch bei Putzmitteln. Die Gründe, Reinigungsmittel selber herzustellen, sind vielfältig. Einerseits weiß man, was drin ist, und man spart so einiges an Plastikmüll. Auch habe ich bisher nur gute Erfahrungen mit selbst gerührten Putzmitteln gemacht, denn sie erfüllen ihren Zweck genauso gut wie viele chemische Keulen aus dem Supermarkt oder der Drogeriem manchmal sogar besser. Neben vielen guten Tipps rund ums Putzen enthält das Büchlein von Séverine Jérigné zwanzig Putzmittel-Rezepte für alle Bereiche des Haushalts. Einige Reinigungsmittel kannte ich in ähnlicher Weise schon und habe sie schon länger in Benutzung. Aber das Buch hat auch viel Neues auf Lager, denn zu meiner großen Freude habe ich hier auch ein Rezept gefunden, wie ich die bewährten Putz- bzw. Poliersteine selber machen kann. Seit vielen Jahren habe ich immer einen gekauften Putzstein in Verwendung und finde ihn unverzichtbar, denn man kann so ziemlich alles damit reinigen, auch empfindliche Oberflächen, ohne sie zu verkratzen. Das Rezept ist ganz einfach, und mein nächster Putzstein wird nun selbst hergestellt. Egal was man für den Haushalt sucht, ob WC-Reinigertabs, Flüssigwaschmittel, Fensterreiniger oder Möbelpolitur, für jeden Zweck hat die Autorin ein Rezept parat. Die Zutatenliste ist sehr überschaubar, denn vieles lässt sich mit Natron, Waschsoda, Essig und Zitronensäure und flüssiger Kernseife bewerkstelligen, und das bekommt man alles so ziemlich in jeder Drogerie. Problematischer wird es mit zwei weiteren Zutaten, denn diese sagten mir erst einmal gar nichts. Natriumpercarbonat: Hierbei handelt es sich um ein Bleichmittel, das zwar schon seit dem 19. Jahrhundert in Waschmitteln zu finden ist, aber einzeln habe ich es noch nirgends gesehen. Inzwischen habe ich ein wenig recherchiert und festgestellt, dass man es in einigen Onlineshops bestellen kann, wobei man schon sehr suchen muss. Der zweite Stoff, der mir erst einmal nichts sagte, ist Decylglucosid. Meine Recherchen haben gezeigt, dass mir dieses Tensid bisher als „Plantaren“ bekannt war. Auch dies ist eine Zutat, die man bestellen muss, wenn man nicht gerade einen Shop mit Selbstrührer-Bedarf in der Nähe hat. Aus ihrem Buch konnte ich entnehmen, dass die Autorin anscheinend in Frankreich ein Unternehmen gegründet hat, welches einen Baukasten zur Herstellung von Reinigungsmitteln vertreibt. Leider ist aber unter der angegebenen Adresse keine Website zu finden. Aber selbst wenn, wäre es nicht gerade im Sinn der Umwelt, sich die Zutaten aus Frankreich zuschicken zu lassen. Es ist schade, dass man das Natriumpercarbonat nur in sehr wenigen Onlineshops bekommt, die ansonsten ein eher spezielles Sortiment haben. Nur deswegen dort zu bestellen, ist m. E. nicht wirtschaftlich und wirkt dem Sinn von Nachhaltigkeit, die ja das grundlegende Thema des Buches ist, entgegen, so dass ich wohl auf die Rezepte, für welche diese Zutat benötigt wird, verzichten muss. Leider trifft das für sechs der zwanzig Rezepte zu. Trotz dieser Einschränkung ist das Buch gut aufgemacht und hat mir neue Erkenntnisse gebracht.
  • Von: Maggie von Kaffee&Buch

    Früher konnte man von meinem Boden essen, heute wird man davon auch satt. Dieser Satz beschreibt meine Situation ganz gut, seit der Lütte alleine isst (mehr oder weniger) landet viel auf dem Boden. Man muss ja a) die Schwerkraft testen, könnte ja sein, dass sie nicht mehr funktioniert und b) die Tiere füttern, Hund und Katz‘ sehen ja immer so verhungert aus. Ja, mein Kind teilt gern und ich putze, nur damit es 5 Minuten wieder genauso aussieht. ABER so ist es nunmal. Die Fragen, die man sich bei all dem Putz und Aufräumwahn stellen sollte, ist: Wie viel Reiniger möchte ich herumstehen haben? Will ich wissen, was drin ist? Und vor allem: Möchte ich Müll sparen und die Umwelt dabei schonen? Ich konnte alle drei Fragen mit Ja beantworten, außerdem, dass weißt du ja, stehe ich total auf selber machen und DIY, da kam mir mal wieder ein Buch aus dem Bassermann Verlag gelegen. Putzmittel -selber machen- Der Titel ist Programm! Die Autorin Serverin Jerigne, teilt ihr Wissen in den drei großen Kapiteln Eine gute Vorbereitung Grundtechniken Rezepte Den Aufbau finde ich sehr gelungen, da wichtige Themen geklärt werden wie: Warum sollte man die Putzmittel selbst herstellen? Was brauche ich als Grundausstattung? Was kann ich ersetzen und wie lange ist das überhaupt haltbar? Ganz Praxisnah geht die Autorin auch auf die wichtigsten Techniken und Grundregeln für ein sauberes Zuhause ein. Im Kapitel Grundtechniken wird ausführlich und reichlich bebildert, geschildert wie man Tabs und Co. selbst herstellt. Im größten Kapitel, den Rezepten, teil die Autorin dann verschiedene, von ihr erprobte, selbst hergestellte Putzmittel und deckt dabei nicht nur das Haus ab, sondern gibt auch noch etwas für den Garten oben drauf. Hübsch anzusehen... ...ist das Buch alle mal! Das Layout ist übersichtlich, Graphiken und Tabellen, lockern das Gesamtbild auf. Viele Fotos veranschaulichen die Herstellung der Putzmittel, Farbe macht Lust es auszuprobieren. Die Anleitungen sind verständlich und der Preis recht günstig. Einen Punkt Abzug gibt es aber, da die „Zutatenliste“ etwas ausgefallener ist (Zum Teil) Aber einige kommen auch einfach mit Essig und Natron aus.
  • Von: Crashies Wonderland

    Das Buch ist sehr übersichtlich aufgemacht und beginnt mit grundlegenden Erläuterungen zu den Vorteilen von selbstgemachten Putzmitteln und den Inhaltstoffen. Man erfährt, wofür welche Zutat genutzt werden kann und wo man bei der Herstellung aufpassen sollte. Mir hat sehr gefallen, dass nicht vergessen wird, dass es sich hier trotz aller natürlicher Zutaten um chemische Prozesse handelt, die man vorsichtig durchführen sollte. Etwas gefehlt hat mir bei den Erklärungen aber, wo ich manche Zutaten kaufen könnte (außer natürlich im Internet). Das musste ich dann selbst herausfinden. Die meisten Zutaten (Natron, Waschsoda, Zitronensäure, Essig) gibt es in Drogerien, wobei ich bei Natriumpercarbonat auch nach längerer Recherche nicht sicher bin, ob es dasselbe wie Sauerstoffbleiche ist... Und Decylglucosid konnte ich leider bisher nur überteuert im Internet finden. Da wären mehr Infos, unter welchen Namen die Stoffe noch bekannt sind oder was man im Zweifelsfall stattdessen verwenden könnte, hilfreich gewesen. So werde ich wohl nicht alle Rezepte tatsächlich ausprobieren können... (Decylglucosid wird für 5 der 20 Rezepte verwendet.) Da ich recht viel Zeit mit der Recherche verwendet habe, konnte ich leider bisher nicht testen, wie gut sich die Putzmittel tatsächlich herstellen lassen... Die Rezepte beginnen dann mit vier Grundzusammensetzungen, auf denen man die meisten Reinigungsmittel aufbauen kann/muss. Erst danach folgen dann die verschiedenen Putzmittel mit Rezepten. Auch hier alles sehr übersichtlich und einfach gehalten, es reicht jeweils eine Seite für die Herstellung und eine für ein nettes Foto davon. Ich würde sagen, dass die Rezepte narrensicher sind. Es gibt u.a. auch Angaben zum Zeitaufwand, zum Schwierigkeitsgrad und zur Haltbarkeit sowie Hinweise, was man besonders beachten sollte. Die Rezepte decken zudem alle relevanten Putzmittel ab: von Geschirrspülmitteln über Waschmittel hin zu WC-Reinigern und Entkalkern. Sogar ein Rezept für Fugenaufheller ist dabei (etwas, worüber ich bisher noch nicht einmal nachgedacht habe, haha). Letztlich ist das Buch mit nur 7,99€ sehr preiswert und - auch wenn man vllt nicht alle Zutaten für jedes Rezept im Handel findet - definitiv einen Blick wert!