Billy Summers von Stephen King

Stephen King Billy Summers

Der Killer und das Mädchen – der neue große Roman von Stephen King um Wahrheit und Fiktion

Billy ist Kriegsveteran und verdingt sich als Auftragskiller. Sein neuester Job ist so lukrativ, dass es sein letzter sein soll. Danach will er ein neues Leben beginnen. Aber er hat sich mit mächtigen Hintermännern eingelassen und steht schließlich selbst im Fadenkreuz. Auf der Flucht rettet er die junge Alice, die Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde. Billy muss sich entscheiden. Geht er den Weg der Rache oder der Gerechtigkeit? Gibt es da einen Unterschied? So oder so, die Antwort liegt am Ende des Wegs.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Madita

    Billy Summers ist 44, Kriegsveteran und Auftragskiller mit einem Codex: Er bringt nur Menschen um, die es verdient haben. Der Mord an J. Allen soll sein letzter sein, denn Billy möchte sich zur Ruhe setzten und ein neues Leben beginnen. Für den Auftrag muss er für mehrere Wochen eine neue Identität in einer neuen Stadt annehmen: Er wird zu Dave, einem Schriftsteller, der endlich sein Buch beenden soll. Und tatsächlich beginnt auch Billy damit, zu schreiben - er schreibt seine Lebensgeschichte auf, um sich die Zeit zu vertreiben und findet immer mehr Gefallen daran. Doch als die zu liquidierende Person naht, wird ihm immer klarer, dass er reingelegt wurde und muss fliehen. Als er der 21-jährigen Alice begegnet, die Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde, kümmert er sich um sie und sein Leben nimmt erneut eine Wendung ... „Wer zahlt sechs Millionen Dollar dafür, dass man einen Killer killt, der einen anderen Killer gekillt hat?" S. 487 Der Schreibstil von Stephen King ist wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Er legt sehr viel Wert auf die Charakterzeichnung und nimmt sich viel Zeit, alles zu beschreiben. Auch das ist man von King gewohnt. Die Story ist intelligent aufgebaut und man hat Spaß daran, die verschiedenen Ebenen zu entdecken: Denn letztlich sind in dem Buch mehrere Geschichten verpackt. Zum einen die des aktuellen Billys, der seinen Auftrag durchführen soll, dann die des vergangenen Billys - seine ganze Lebensgeschichte von der traumatischen Kindheit bis zu seiner Zeit im Krieg - und zuletzt die gemeinsame Geschichte von Billy und Alice. Diese Parallelerzählungen sind aber keinesfalls störend oder langatmig, sondern fügen sich perfekt ein. Es ist toll, mehr aus Billys Vergangenheit zu erfahren und man kann auch bei dieser Story nicht erwarten, wie es weitergeht. „Wenn es einen Gott gibt, dann macht er seinen Job total beschissen." S. 476 Billy Summers ist kein typischer Stephen-King, wie man ihn erwarten würde, wenn man ES und Friedhof der Kuscheltiere oder Shining im Kopf hat. Vielmehr kommt dieses Buch gänzlich ohne Horror, Mystery oder Übernatürlichem aus und ist ein Thriller, der besonders durch die Charakterzeichnung überzeugen kann. Der Plot ist stimmig und spannend, hat jedoch auch mal einige Längen. „Wusstest du, dass man vor einem Bildschirm oder einem Schreibblock sitzen und die Welt verändern kann? Das mag zwar nicht von Dauer sein, die Welt kehrt immer wieder zurück, aber bevor sie das tut, ist es fantastisch. Es ist alles, was es geben kann. Man kann die Dinge nämlich so formen, wie man sie haben will [...]" S. 716 Das Ende hat mir sehr gut gefallen und war absolut stimmig. Alles in allem ein Roman, der einen zum Lachen und zum Weinen bringt und über weite Strecken auch spannend bleibt. Leider gab es ein paar langatmige Stellen, die den Lesefluss ein bisschen unterbrochen haben. Ein Buch, in dem es um Freundschaft, Richtig und Falsch, Gut und Böse, die Schatten der Vergangenheit, die eigene Identität, Leben und Tod, Krieg und Frieden, Liebe, Glück und Schicksal. Fazit Wichtig ist, dass man hier keinen Horrorroman erwarten darf, denn das ist Billy Summers ganz und gar nicht. Dafür bekommen wir mit diesem Buch einen tollen Thriller, der viel Wert auf seine Charaktere legt. Leider ist die Story manchmal ein bisschen zu langatmig, aber alles in allem trotzdem absolut lesenswert!
  • Von: Paradise of Books

    Erst habe ich mich kaum an das Buch heran getraut, weil die Meinungen so krass auseinander gingen. Aber ich habe mir wie immer mein eigenes Bild gemacht. Billy Summers ist kein "typischer King" aber dennoch konnte das Buch mich überzeugen. Ich fand es in keinster weise langweilig, im gegenteil. Mich hat Billys Geschichte so berührt und in den Bann gezogen das mir am Ende die Tränen liefen. Diejenigen die es schon gelesen haben wissen warum... Es ist mal eine schöne Abwechslung zu dem was unser King of Horror sonst so schreibt. Es ist ein Roman und kein Thriller oder Horror. Solange man das nicht erwartet, wird man nicht entäuscht. Daher bekommt das Buch von mir 5/5 ⭐⭐⭐⭐⭐
  • Von: readinginravka

    Stephen Kings neuster Roman schlägt eine für ihn eher untypische Richtung ein. „Billy Summers“ kommt völlig ohne Horror und Übernatürliches aus, an der Spannung tut dies jedoch keinen Abbruch. Der Roman mit Crimeelementen dreht sich um Billy, Kriegsveteran und Auftragskiller. Mit Mitte 40 plant Billy noch einen letzten Coup bevor er sich endgültig in den Ruhestand begeben will. Jedoch bereitet ihm der Job schon von Anfang an ein mulmiges Gefühl, womit er auch Recht behalten soll. Schließlich wird er zur Flucht gezwungen und trifft dabei auf Alice, ein 21-jähriges Mädchen, das Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde. Plötzlich muss sich Billy entschieden: Will er Rache oder Gerechtigkeit? Oder gibt es da überhaupt einen Unterschied? Wie üblich für King nimmt er sich zu Beginn des über 700 Seiten langen Romans ausgiebig Zeit um den Leser mit dem Protagonisten und seinem Umfeld bekannt zu machen. Wir erfahren Billys gesamte Lebensgeschichte, von seiner Kindheit über die Jahre als Soldat im Iran und bis hin wie es dazu kam, dass er zu Auftragskiller wurde. Billy war mir mal wieder ein sehr sympathischer Protagonist, der – wie ebenfalls typisch für King – wahnsinnig real wirkte. Dieser Part des Buches hat mir wahrscheinlich mit am besten gefallen, da ich großes Interesse an dem Menschen Billy Summers hatte. Ein wenig eingedämmt wurde die Spannung gegen die Hälfte des Romans, die Zeit in welcher er Alice kennenlernt. Ich mochte Alice und die Interaktionen zwischen ihr und Billy strotzten vor Chemie. Die Entwicklung der starken Freundschaft zwischen den beiden verfolgte ich gerne, jedoch passierte handlungstechnisch zu dieser Zeit nicht viel. Seiten über Seiten waren mit Alice und Billy und ihrer Zeit in seinem Unterschlupf gefüllt, was leider zu ein paar deutlichen Längen führte. Nachdem diese jedoch überstanden waren, kam endlich wieder Spannung auf, welche mit dem Finale des Romans auf den Höhepunkt getrieben wurde. Zwar war das Ende dabei etwas plötzlich, jedoch mehr als zufriedenstellend. Alles in allem ist „Billy Summers“ mal wieder ein King, den es sich zu lesen lohnt. Er wird sicherlich nicht jedem Leser gefallen, doch gerade wer charakterfokusierte Romane bevorzugt, wird hier auf seine Kosten kommen.
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