Böses Blut von Robert Galbraith

Robert Galbraith Böses Blut

Ein alter Fall, der Strike mehr abverlangt als alle je zuvor …Robert Galbraith in Höchstform.

Atemberaubend, labyrinthisch, episch – der 5. Cormoran-Strike- und Robin-Ellacott-Roman ist der bislang fesselndste und faszinierendste aus der Feder von Bestsellerautorin JK Rowling!

Cormoran Strike ist gerade zu Besuch bei seiner Familie in Cornwall, als er von einer Frau angesprochen wird, die ihn bittet, ihre Mutter, Margot Bamborough, ausfindig zu machen, die 1974 unter mysteriösen Umständen verschwand.

Strike hatte es noch nie mit einem Cold Case zu tun, geschweige denn mit einem, der bereits vierzig Jahre zurückliegt. Doch trotz der geringen Erfolgsaussichten ist seine Neugier geweckt, und so fügt er der langen Liste an Fällen, die er und seine Arbeitspartnerin Robin Ellacott gerade in der Agentur bearbeiten, noch einen hinzu. Robin selbst hat mit einer hässlichen Scheidung und unerwünschter männlicher Aufmerksamkeit zu kämpfen – und dann natürlich mit ihren Gefühlen für Strike …

Strikes und Robins Nachforschungen zu Margots Verschwinden führen sie auf die Fährte eines vertrackten Falls mit Hinweisen auf Tarotkarten, einen psychopathischen Serienkiller und Zeugen, die nicht alle vertrauenswürdig sind. Und sie merken, dass sich selbst Fälle, die schon Jahrzehnte alt sind, als tödlich herausstellen können ...

Außerdem aus der Cormoran-Strike-Reihe lieferbar:
Der Ruf des Kuckucks
Der Seidenspinner
Die Ernte des Bösen
Weißer Tod

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: mareike liest

    Eins vorneweg: Mit knapp 1200 Seiten ist dieses Buch ein Megaschinken. Natürlich ein Traum für jeden Leser. Mehrere kleine Fälle beschäftigen die Detektive Cormoran und Robin, als ein neuer Fall reinkommt, der sich mit dem Verschwinden einer Ärztin vor Jahrzehnten beschäftigt. Ihre Tochter möchte endlich Gewissheit haben, was damals mit ihrer Mutter passiert ist. Was anfangs sehr aussichtslos erscheint, entwickelt sich zu einem höchst komplexen Verbrechen, das bis fast zum Schluss nicht lösbar erscheint. Und die Lösung überrascht auch am Ende. Zusätzlich muss sich Strike mit seiner krebskranken Tante beschäftigen, die nicht mehr allzu viel Lebenszeit hat. Ein umfangreicher Roman, der aber keinesfalls langatmig oder spannungslos ist. Meiner Meinung nach der bisher beste Band in der Reihe.
  • Von: Buch und Ton

    Der fünfte Fall für das Duo Cormoran Strike und Robin Ellacott beschert den Beiden und ihrem Team den Auftrag, eine vor 40 Jahren spurlos verschwundene Frau zu finden. Trotz der anfänglichen Aussichtslosigkeit, die der erste Cold Case Fall für die Detektei mit sich bringt, ist die Neugierde von Cormoran Strike geweckt und so nehmen er und seine Partnerin Robin Ellacott sich des Verschwindens von Margot Bamborough, der Mutter ihrer Auftraggeberin, an und schon alsbald entwickelt sich eine Verquickung verzwickter Zusammenhänge und in das Dunkel und die Verwirrungen der Vergangenheit kommen zunehmend mehr und mehr Licht- und Sonnenstrahlen. Doch nicht nur in beruflicher Hinsicht ist „Böses Blut“ ein spannender neuer Roman von J.K Rowling, deren Pseudonym Robert Galbraith ist. Denn auch im privaten Umfeld der beiden Hauptfiguren geschehen so einige Ereignisse und Veränderungen, die emotional für beide Ermittler sehr sensibel sind und dazu führen, dass die Beiden nicht immer einen klaren Kopf für ihren Cold Case Fall haben können. Wie die Romane zuvor, so sind auch dieses Mal die Schilderungen der Umstände, Zusammenhänge und Begebenheiten sehr ausführlich geschehen, was einerseits dazu führt, dass der Leser stets allumfassend informiert ist, andererseits allerdings auch ab und zu ein paar kleine Längen beim Lesen aufkommen lässt. Aber das ist der Schreibstil der Autorin und letztlich klärt sie damit lediglich etwas mehr auf, als es vielleicht sein müsste. Die Beschreibungen der Situationen, Schauplätze, Gefühle und Zusammenhänge sind hervorragend. Man kann das Buch flüssig lesen und fühlt sich als Leser zu jeder Zeit inmitten des Geschehens. Und nach rund 1200 Seiten endet dieser neue Roman von Robert Galbraith dann mit einem einigermaßen überraschenden Ende und hinterlässt den Leser einerseits befriedigt und andererseits etwas traurig. Befriedigt aufgrund des Umstands, dass man das neue Buch rund um das Ermittlerduo fertig gelesen und von Anfang an eine fesselnder Spannung geboten bekommen hat, traurig, weil nun das – hoffentlich nicht allzu lange – Warten auf den sechsten Band der Reihe beginnt.
  • Von: Ulrike Rosina

    Wow, ganz schön dick und schwer, dieses Buch. Das war mein erster Gedanke, als ich Böses Blut von Robert Galbraith in der Hand hatte. 1200 Seiten sind für einen Krimi ja nicht gerade üblich. Daraus machen andere Autor:innen eine Trilogie. Der nächste Gedanke war: What? Wie konnte ich übersehen, dass Robert Galbraith ein Pseudonym von J.K. Rowling ist?! Tatsächlich habe Harry Potter weder gelesen noch habe ich die Filme je geschaut. Fantasy ist nicht so meins. Trotzdem hat dieser Bezug meine Erwartungshaltung natürlich angehoben. Und ich wurde nicht enttäuscht. Böses Blut ist Band fünf der Cormoran Strike Reihe von Robert Galbraith, was meiner Leselust aber keinen Abbruch tat. Die diversen Hinweise, wie Robin Ellacott und Cormoran Strike Geschäftspartner wurden, machen zwar durchaus Lust auf mehr, um Böses Blut verstehen und genießen zu können, muss man die Vorgänger aber nicht gelesen haben. Dafür ist sicher auch der exzellente Schreibstil verantwortlich. Die Autorin beschwor in meinem Kopf spielerisch leicht Bilder herauf, hat mich die Seeluft riechen und das Kribbeln und die Unsicherheit zwischen Robin und Cormoran spüren lassen. Kurz: Das Buch hat mich wirklich abgeholt. Ausgestiegen bin ich nur bei den allzu grotesken Aufzeichnungen Talbots. Die wirre Mischung aus unterschiedlichen Horoskopen, Tarotkarten und sonstigem Hokuspokus war mir zu viel. Zu solchen Dingen fehlt mir der Bezug. Aber das ist auch schon alles, was ich auszusetzen habe. Böses Blut lohnt sich. Spannende Verwicklungen, sehr lebendig gezeichnete Charaktere und ein Ende, auf das ich definitiv nicht gekommen wäre.
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