Dallmayr. Der Traum vom schönen Leben von Lisa Graf

Lisa Graf Dallmayr. Der Traum vom schönen Leben

Zum Dahinschmelzen schön – die Saga um den legendären Aufstieg des Feinkostladens Dallmayr!

München 1897. Anton und Therese Randlkofer führen den beliebten Feinkostladen Dallmayr in der Dienerstraße. Während die Gutsituierten erlesene Pralinen, honigsüße Früchte und exquisiten Kaffee probieren, träumen vor den prachtvoll dekorierten Schaufenstern die einfachen Bürger vom schönen Leben. Ein jeder möchte Kunde im Dallmayr sein. Doch dem glanzvollen Aufstieg des Familienunternehmens droht ein jähes Ende, als Patriarch Anton ganz unerwartet verstirbt. Schon wenige Tage später beginnt sein Bruder Max zu intrigieren, um das florierende Geschäft unrechtmäßig an sich zu reißen. Entschlossen, ihm das Feld nicht kampflos zu überlassen, setzt sich Therese an die Spitze des Unternehmens. Noch weiß sie nicht, dass auch in den eigenen vier Wänden Geheimnisse lauern …

Akribisch recherchiert, mitreißend geschrieben – Lisa Graf entführt ihre Leserinnen in diesem wunderschön ausgestatteten Paperback-Roman ins München der Jahrhundertwende. Perfekt zum Schwelgen und Genießen!

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Jessica

    Die Marke Dallmayr ist sicherlich jedem ein Begriff, heute aber vor allem mit Kaffee verbunden. In diesem Buch erfährt man durch einen lockeren, leicht zu lesenden Schreibstil, so einiges über die Geschichte der Firma Dallmayr. Diese Geschichte ist der Firma an sich ist dabei schon sehr interessant. Abgesehen von der Firmengeschichte werden aber auch die einzelnen Geschichten der Hauptcharaktere thematisiert. Hierfür ist das Buch aus verschiedenen Perspektiven verfasst. Es kommen so einige handelnde Personen vor. Anfangs fiel es mir noch etwas schwer, diese richtig einzuordnen und auseinander zu halten. Das Problem hat sich aber so nach ca. 50-100 Seiten gelegt und dann kam ich gut mit. Das Buch hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen und mich gut unterhalten.
  • Von: lese_sessel

    Dallmayr - wer diesen Namen hört, denkt vermutlich zu allererst an Kaffee. Fakten: Verlag: Penguin Verlag Text: Lisa Graf Seitenanzahl & Preis: 640 Seiten (mit Leseprobe Band 2 und Quellenverweis), 15 Euro Darum geht's: München 1897. Die einfachen Leute träumen vom schönen Leben, und die, die es haben, frönen es mit Delikatessen aus dem Dallmayr'schen Feinkostladen, der von Anton und seiner Frau Therese Randlkofer geführt wird. Alles könnte so schön sein, doch dann kommt es doch anders. Nachdem Anton sehr plötzlich erkrankt und kurz darauf unerwartet stirbt, erwarten Therese einige Widrigkeiten. Titel, die Anton erhalten hat und sie nicht übernehmen darf und eine uneheliche Tochter Antons, die sogar in ihrem Hause lebt, sind nur ihre geringsten Probleme. Denn da ist Max. Max, Antons Bruder, der so gerne Teilhaber des Dallmayr wäre. Max, der bereits vor Antons Tod danach gegeiert hatte und nun seine Chance gekommen sieht. Dabei greift er zu unmoralischen Mitteln. Doch Therese hat Pläne. Große Pläne. Ob sie es mit Hilfe ihrer Belegschaft und einem guten Freund schafft, Max zum aufgeben zu zwingen? Und was wird aus ihrer Beziehung zu Balbina werden, ihrem Hausmädchen, der unehelichen Tochter ihres Mannes? Meine Meinung: Ja, wer Dallmayr hört, der denkt an Kaffee. So habe ich die ganze Zeit gedacht und hätte nie geglaubt, welche Geschichte hinter Dallmayr wirklich steckt. Der Inhalt des Buches dreht sich aber nicht nur um Therese Randlkofer. Nein, auch all die anderen bekommen kleinere und größere Textpassagen, Absätze, Kapitel. Dem leichten Schreibstil kann man hervorragend folgen, es macht Spaß, das Leben im und um den Dallmayr herum zu jener Zeit zu erleben. Das so viele Protagonisten zu Wort kommen und mehrere kleine Geschichten in einer großen geschrieben werden finde ich total toll und persönlich eine Meisterleistung. Der Wechsel zwischen all den Protagonisten stelle ich mir nicht leicht vor.
  • Von: Kristall86

    Klappentext: „München 1897. Anton und Therese Randlkofer führen den beliebten Feinkostladen Dallmayr in der Dienerstraße. Während die Gutsituierten erlesene Pralinen, honigsüße Früchte und exquisiten Kaffee probieren, träumen vor den prachtvoll dekorierten Schaufenstern die einfachen Bürger vom schönen Leben. Ein jeder möchte Kunde im Dallmayr sein. Doch dem glanzvollen Aufstieg des Familienunternehmens droht ein jähes Ende, als Patriarch Anton ganz unerwartet verstirbt. Schon wenige Tage später beginnt sein Bruder Max zu intrigieren, um das florierende Geschäft unrechtmäßig an sich zu reißen. Entschlossen, ihm das Feld nicht kampflos zu überlassen, setzt sich Therese an die Spitze des Unternehmens. Noch weiß sie nicht, dass auch in den eigenen vier Wänden Geheimnisse lauern …Akribisch recherchiert, mitreißend geschrieben – Lisa Graf entführt ihre Leserinnen in diesem wunderschön ausgestatteten Paperback-Roman ins München der Jahrhundertwende. Perfekt zum Schwelgen und Genießen!“ Was erwartet man von so einem klangvollem Roman? Den Duft von Kaffee, ein wenig Genuss aus dem Feinkostlädchen - zumindest in Gedanken. Fehlanzeige. Die Geschichte rund um das Geschäft wirkt langweilig und hat unnötige Längen sowie verzettelt es sich in der Unendlichkeit der Kaffeebohnen. Die Geschichte rund um Anton und Therese hat einen gewissen Charme. Die Zeit wird recht gut eingefangen, wirkt aber manches Mal einfach zu naiv und zu plump. Der Kampf ums Geschäft zwischen Therese und Max wirkt zu sehr gestellt und nicht immer glaubwürdig. Hier erwartet man eine kämpferische Dame, die ein wenig aus der Zeit fällt, da diese für solche Geschöpfe noch nicht ganz bereit war. Findet man aber nicht so wirklich. Der Duft von Kaffee verschwindet zusehenst von Seite zu Seite. Man erwartet Höhepunkte, aber es gibt keine. Man erwartet einen roten Faden und einen Spannungsbogen, aber der verschwindet gleich von Beginn an der Geschichte. Man erwartet ausgefeilte Figuren, denn diese Reihe soll aus mehreren Bänden bestehen, denen man gerne von Buch zu Buch folgt, aber diese blieben leider blass und weit ab. Man erwartet Geschichte zu diesem alt-eingesessenen Traditionshaus, aber diese wird selten und wenig intensiv mit eingebunden. Die 600 Seiten sind langwierig und man benötigt hier sehr viel Kaffee um überhaupt bis zum Schluss durchzuhalten. Sie merken schon, die Geschichte konnte mich nicht fesseln. Der Plot hat sehr viel Potential, welches leider nicht ausgeschöpft wurde. Die Haptik des Buches ist noch erwähnenswert, denn dort finden wir einen Stammbaum und eine hübsch gestaltete Aufmachung. Der Rest ist momentan zeitentypisch: Frau von hinten und genau das hebt sich nicht weiter aus der Masse ab. Fazit: die Geschichte ist kalter Kaffee und erhält 2 von 5 Sterne von mir.
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