Das war die schönste Zeit von Jane Sanderson

Jane Sanderson Das war die schönste Zeit

Wenn die erste große Liebe plötzlich nicht mehr hinter dir liegt. Sondern vor dir.

Alison steht mitten im Leben. Doch dann holen sie die Songs ihrer Jugend ein – und damit der Mann, den sie nie vergessen konnte.

Dan war der erste Junge, den Alison geliebt hat. Der Erste, der ihr eine Musikkassette aufnahm. Aber das ist dreißig Jahre her, und Ali hat schon lange nicht mehr an ihn gedacht. Genauso wenig wie an den Tag, an dem sie ihr altes Leben überstürzt hinter sich lassen musste. Bis sie eine Nachricht von Dan erhält. Für einen kostbaren Moment ist Ali keine mitten im Leben stehende Frau und Mutter von fünfzig Jahren. Es ist wieder 1978. Sie ist sechzehn und zurück in ihrer Heimatstadt Sheffield, tanzend in zu engen Jeans. Und als Dan ihr ein Lied von damals schickt, muss Ali sich fragen: Was, wenn all das, was hätte sein können, noch vor ihr liegt?

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: xx_yy

    Inhalt: Als Alison und Dan 1978 ein Paar werden, scheint er ihre einzige Flucht aus ihrem sonstigen Alltag zu sein. Und auch er sieht durch sie vermehrt die schönen Seiten im Leben. Doch dann flieht sie aus ihrem Heimatort, ohne sich richtig zu verabschieden. 30 Jahre später ist Alison zweifache Mutter, verheiratet und lebt in Australien, und auch Dan hat mittlerweile eine Familie gegründet. Doch als er Alison zufällig auf Twitter entdeckt, kommen all die Erinnerungen an ihre gemeinsame Jugend wieder zurück. Er beschließt, ihr ein Lied zu schicken, das die beiden damals verbunden hat. Und so wird auch Alison in die 70er zurückkatapultiert und antwortet prompt mit einem anderen Song. So entsteht eine nostalgische Reise, auf der sich beide fragen müssen, was aus ihnen geworden wäre, wenn sie sich nicht aus den Augen verloren hätten. Meinung: Es war unglaublich schön, durch das Buch in die 70er Jahre zu reisen. Die Geschichte von Alison und Dan wurde wirklich sehr schön und vor allem nicht zu kitschig erzählt. Die Autorin zeigt, wie Probleme, die man in seiner Kindheit erfahren kann, einen sein Leben lang verfolgen und beeinflussen können. Zudem zeigt sie auch, wie wichtig es ist sich selbst treu zu sein und sich nicht immer dem Willen anderer zu beugen.
  • Von: Morgenschnecke

    Dan und Alison sind zwei frisch verliebte Teenager in Sheffield im Jahr 1978. Musik definiert ihre Beziehung, neue Bands die sie beide mögen, Texte, die ihnen wichtig sind und die sie mit dem anderen teilen. Doch Dan weiss nicht alles von seiner Freundin, deren Mutter Alkoholikerin ist, und deren Elternhaus kein liebevolles Heim ist. 30 Jahre später leben Alison und Dan, beide Anfang Fünfzig, auf verschiedenen Kontinenten. Per Twitter sind sie zaghaft in Kontakt, und wieder ist es die Musik, die sie zueinander bringt. Doch beide haben sich mittlerweile ein Familienleben aufgebaut, in dem sie weniger aus Liebe, und mehr aus Gewohnheit verweilen. Dan will herausfinden, was damals passiert ist, als Alison plötzlich aus seinem Leben verschwunden ist, und setzt seine momentane Beziehung aufs Spiel. „Das war die schönste Zeit“ ist der etwas sperrige deutsche Titel für „Mix Tape“ von Jane Sanderson. Die Geschichte von Dan und Alison wird hier abwechselnd in zwei Zeitsträngen erzählt, ende der 70er und 2008. Nach und nach erfährt man was damals passiert ist, warum Alison aus der liebevollen und scheinbar perfekten Beziehung Hals über Kopf geflüchtet ist. Einen bitteren Beigeschmack hat die Geschichte für mich, denn hier verlassen erwachsene, mündige Menschen langjährige Beziehungen, die sie sich über Jahre aufgebaut haben, um einem „was hätte sein können“-Teenagertraum nachzujagen. Die Entscheidung mit der ersten Liebe noch mal anzubändeln hat nun mal Auswirkung auf Partner und Kinder, und zwar nur, weil Alison sich ihren damaligen Problemen nicht zeitnah gestellt hat und in eine Ehe geflüchtet ist. Mal davon abgesehen ist der Roman eine schöne, musikalisch vollgepackte Liebesgeschichte, bei der die Seiten nur so dahin fliegen. Früher gab es Mixtapes, Kassetten mit einer Auswahl an Liedern, die man für seine Freunde aufgenommen hat. Heute heißt es Playlist, und so eine Liste hat der Goldmann Verlag auf seiner Seite zur Verfügung gestellt. Alle Songs aus dem Buch, die schon im Buch aufgelistet sind, kann man sich dort anhören und so, Dan und Alisons musikalische Liebesgeschichte nachvollziehen.
  • Von: Destina

    Endlich komme ich auch mal dazu eine Rezension zu schreiben...Wo soll ich bloß anfangen...Also: Ich habe mich schon am Anfang an in das Cover verliebt, ich liebe verspielte und bunte Buch-Cover und ich fand es auch innen ziemlich schön gestaltet. Jane Sanderson hat nämlich eine playlist mit verschiedene Songs, passend zum Buch dazu geschrieben. Jetzt erstmal zum Inhalt: Am Anfang tat ich mir schwer, sogar sehr schwer. Ich musste mich echt zusammenreißen und manche Zeilen ein paar Mal durchlesen, um es zu verstehen. Der Schreibstil war auch nicht besonders leicht, aber man gewöhnt sich später daran. Es sind echt viele Charaktere im Buch erwähnt worden und leider habe ich sie mir alle erst später richtig einprägen können, was auch sehr schade war. Die kapiteln sind lang, das hat mich sehr gestört-einpaar Absätze hätte die Autorin auch weglassen können, es gab Szenen, die jetzt einfach nicht wirklich nötig waren. Viele Stellen im Buch hat alles einfach nur langweilig gemacht, was wiederrum sehr schade ist. Das Buch ist auch in einer komplett anderen Zeit geschrieben worden, das war neu für mich. Die Kapiteln aus der Vergangenheit im Buch, fand ich eigentlich wirklich am spannendsten und besten. Umso mehr man liest, desto besser versteht man irgendwann das Buch und kommt auch in die Geschichte hinein. Ungefähr bei der Hälfte wurde es auch spannender und viele Stellen danach haben mich auch sehr schockiert, es werden nämlich auch sehr wichtige Themen angesprochen! Der Punkt ist: Mir haben die 70er Vibes im Buch sehr gut gefallen, das Buch ist nicht besonders leicht zu verstehen aber man gewöhnt sich daran, wenn man einfach nur weiterliest. Trotz allem hat sich die Geschichte einfach zu sehr gezogen und der Schreibstil bzw. die Zeit war etwas Neu für mich. Ein gutes „ab und zu" Buch, aber leider kein Highlight. Das Buch hat 3 von 5 Sterne von mir bekommen.
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