Der Himmel auf Erden von Jeffrey Archer

Jeffrey Archer Der Himmel auf Erden

Es gibt nichts Unterhaltsameres als eine Geschichte von Jeffrey Archer.

In diesem Buch sind 15.

Ein glückloser italienischer Polizist reist von Neapel in ein kleines Bergdorf, um den Mörder des dortigen Bürgermeisters zu überführen. Ein selbstgefälliger Schüler lüftet das Geheimnis um den Reichtum seiner Familie und ändert daraufhin sein Leben für immer. Eine Dozentin bietet in den Dreißigerjahren ihren männlichen Kollegen an einer Ivy League Universität die Stirn. Eine junge Anhalterin erlebt die Überraschung ihres Lebens.

In 15 raffinierten und denkwürdigen Geschichten führt uns Bestsellerautor Jeffrey Archer auf unterhaltsame Weise die Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins vor Augen.

Jetzt bestellen

€ 18.00 [D] inkl. MwSt. | € 18.50 [A] | CHF 25.90 * (* empf. VK-Preis)

Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Anica (Medienwelten)

    Die erste Kurzgeschichten-Sammlung, die ich gelesen habe / besitze – und ich habe mir eine gute ausgesucht. Die Geschichten sind in ihrer Länge recht unterschiedlich – von genau 100 Wörtern bis zu 50 Seiten, worauf dann auch eher die Bezeichnung Erzählung passt als Kurzgeschichte, kurz ist das ja nun nicht mehr wirklich. Die Mischung der Längen fand ich sehr angenehm – und während die längeren Geschichten mich gefesselt haben, waren auch die kurzen unterhaltsam. Besonders interessant fand ich auch, dass eine der Geschichten gleich drei verschiedene Enden hat, weil der Autor sich nicht für eins entscheiden konnte. Das dritte fand ich zwar weniger gut, aber trotzdem lustig. Die Geschichten sind außerdem alle recht verschieden, spielen zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten, aber es scheint sich fast immer irgendwo um Moral und / oder Betrug zu handeln, jedoch auf sehr unterschiedliche Arten. Ich habe mir zu jeder der Kurzgeschichten danach auch direkt eine Bewertung aufgeschrieben, das ergab Folgendes: Einzigartig (100 Wörter): 6/10 Beichte (52 Seiten): 7/10 Die Ansicht von Auvers-sur-Oise (12 Seiten): 6/10 Ein Gentleman und Gelehrter (13 Seiten): 8/10 In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt (13 Seiten): 7/10 Der Parkwächter (18 Seiten): 8/10 Eine verlorene Stunde (8 Seiten): 7/10 Auf dem Weg nach Damaskus (9 Seiten): 8/10 Der Betrogene (9 Seiten): 7/10 Der Urlaub ihres Lebens (17 Seiten): 7/10 Verdoppeln oder aufhören (7 Seiten): 8/10 Der Senior-Vizepräsident (51 Seiten): 9/10 Eine glücklich verlorene Seitenwahl (11 Seiten): 8/10 Wer hat den Bürgermeister umgebracht? (33 Seiten): 8/10 Der perfekte Mord (100 Wörter): 8/10 Gefühlsmäßig wollte ich dem Buch insgesamt 8/10 Punkte geben (und habe das auch getan), aber ich habe mir auch den Spaß gemacht, meine Einzelbewertungen prozentual auf Seitenzahlen gerechnet umzurechnen und bin damit bei insgesamt 7,7 rausgekommen. Passt auch. :D Fazit: Interessante Geschichten / Erzählungen! Wer mit Kurzgeschichten etwas anfangen kann, wird hier sicherlich auch seinen Spaß dran finden.
  • Von: Chrissi66

    Ich mag die Roman von Jeffrey Archer, ob mir auch seine Erzählungen gefallen würden, war ich mir nicht sicher, denn Kurzgeschichten gehören nicht so zu meinem favorisierten Lesestoff… Beschreibung des Buches: „Der Himmel auf Erden“ von Jeffrey Archer ist 2020 im HEYNE-Verlag als Hardcover erschienen. Das Buch hat 271 Seiten. Das Titelbild zeigt eine winterliche Stadt auf die ein Paar hinabschaut. Kurze Zusammenfassung: 15 Erzählungen umfasst dieses Buch. Die Geschichten sind unterschiedlich lang. Allen gemein ist, dass man jeweils eine gut am Abend vor dem Einschlafen lesen kann. Mein Leseeindruck: Mir haben alle Geschichten gefallen. Es erwartet einen meist ein zynisches, meist ein völlig unerwartetes Ende. Die Erzählungen sind teils skurril, bei manchen ahnt man schon, in welcher Richtung sie enden werden, nachdem man die ersten gelesen hat. Sie sind kurz und knackig! Die Themen, Schauplätze, Personen und Zeitpunkte sind sehr vielfältig. So gibt es Geschichten, die in England, aber auch in Frankreich, manche in der Zeit um den 2. Weltkrieg, aber welche, die im Hier und Jetzt spielen – Geschichten aus aller Welt. Manches Mal sind Ort und Zeitangabe völlig nebensächlich. Besonders gut hat mir die Erzählung um einen Parkwächter gefallen, der sich nach und nach einen öffentlichen Parkplatz vor einem Zoo „zu eigen“ gemacht hat. Auch die Geschichte einer Anhalterin ist mir gut im Gedächtnis geblieben. Die Geschichten sind geistreich und sehr unterhaltsam. Fazit Ein tolles Buch, das man gerne abends vor dem Einschlafen zur Hand nehmen kann, um genau in eine Geschichte einzutauchen.
  • Von: Wolfgang Brunner für Buchwelten

    Fünfzehn Kurzgeschichten, von denen einige auf wahren Begebenheiten basieren. . Die Kurzgeschichtensammlung „Der Himmel auf Erden“ war mein erstes Buch von Jeffrey Archer und ich muss sagen, dass er mich sofort in seinen Bann ziehen konnte. Sein gehobener, aber niemals schwer zu lesender Schreibstil hat es mir sofort angetan, so dass ich das vorliegende Buch nahezu in einem Rusch durchgelesen habe. Archer hat sich bei einigen Geschichten von realen Ereignissen inspirieren lassen, was dem Lesegenuss noch einen zusätzlich Bonus verleiht. Ich habe mich jedenfalls in jeder seiner Kurzgeschichten wohlgefühlt und freue mich nun schon darauf, noch weitere Werke dieses Autors zu lesen. Archer schafft es vor allem, ein sehr bildhafte Atmosphäre zu schaffen. Selbst bei diesen kurzen Geschichten meint man im Nachhinein, man hätte eine Novelle gelesen, denn die Beschreibungen sind detailliert auf den Punkt gebracht. Nach der ersten Kürzestgeschichte „Einzigartig“, bei der Archer lediglich 100 Worte benutzte, um sie zu erzählen, kommt gleich eine ideenreiche Story mit dem Titel „Beichte“, die mich so manches Mal an einen Plot von John Grisham erinnert hat. Das darauffolgende Stück „Ansicht von Auvers-sur-Oise“ ist eine Kriminalgeschichte im Geiste von Sherlock Holmes, wenn ich den Vergleich heranziehen darf. „Ein Gentleman und Gelehrter“ setzt sich für die Anerkennung von Frauen in wissenschaftlichen und literarischen Berufen ein und ist äußerst unterhaltsam verfasst. „In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt“ stellt eher eine dramatische Liebesgeschichte dar, die mit einer guten Wendung auftrumpfen kann. Die darauf folgende Geschichte „Der Parkwächter“ wurde von wahren Ereignissen angeregt, erinnert ein wenig an Hans Fallada und hinterlässt den Leser mit einem zufriedenen Schmunzeln auf den Lippen. „Eine verlorene Stunde“, ebenfalls auf einem realen Vorfall basierend, hat mich zutiefst beeindruckt. Und auch wenn diese Story sehr kurz gehalten ist, so ist sie eine derjenigen, die mir so bildhaft im Gedächtnis geblieben ist, dass ich meinte, einen Kurzfilm gesehen zu haben. „Auf dem Weg nach Damaskus“ schließlich führt uns Archer in ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte, das einem am Ende einen Schauer über den Rücken jagt. „Der Betrogene“ gleicht fast einem Märchen mit einer Moral am Ende und „Der Urlaub ihres Lebens“ könnte einfallsreicher und witziger sein. Wie eine Tragikomödie schildert Archer hier das trickreiche Leben eines Ehepaares und präsentiert sogar drei (!!!) verschiedene Enden. „Verdoppeln oder aufhören“ handelt von einem Glücksspieler und erinnert mit seiner Moral am Ende ebenfalls an ein modernes Märchen. „Der Senior-Vizepräsident“ könnte durchaus auch wieder aus der Feder von John Grisham stammen und hat mir mit seiner Thematik und der bildhaften Erzählweise außerordentlich gut gefallen. „Eine glücklich verlorene Seitenwahl“ geht es um einen Mann, der den Schrecken des Krieges erleben muss. „Wer hat den Bürgermeister umgebracht“ ist eine skurrile Geschichte um ein Dorf, die ich mir gut als Film im Stile von „Lang lebe Ned Devine!“ vorstellen könnte. Mit „Der perfekte Mord“ schließt Jeffrey Archer seine Kurzgeschichtensammlung wieder mit einer 100-Wörter-Geschichte ab. . Fazit: Unterhaltsame Kurzgeschichtensammlung, die in einem tollen Schreibstil verfasst sind. Absolut kurzweiliges Lesevergnügen. ©2021 Wolfgang Brunner für Buchwelten
Mehr laden