Die digitale Seele von Moritz Riesewieck, Hans Block

Moritz Riesewieck, Hans Block Die digitale Seele

Was erwartet dich nach dem Tod?

Das Leben 2.0

Werden wir bald Teil einer Realität sein, in der das Zusammenleben mit virtuellen (Un-)Toten ganz normal ist?

Dank der atemberaubenden Fortschritte maschinellen Lernens scheint die Überwindung des Todes zum Greifen nah zu sein. Weltweit arbeiten Unternehmen daran, aus einer Fülle von Nutzerdaten digitale Doppelgänger*innen entstehen zu lassen. Während sich mehr und mehr Menschen von den Religionen abwenden und die Neurowissenschaften die Idee der Seele für erledigt erklären, erfährt der Glaube an ein Leben nach dem Tod im Digitalzeitalter eine überraschende Renaissance. In ihrem ersten gemeinsamen Buch begeben sich die preisgekrönten Filmemacher Moritz Riesewieck und Hans Block auf eine hochspannende Reise ins digitale Jenseits. Was sie dort vorfinden, ist mal berührend, mal verstörend und oft auch überraschend witzig. Immer aber schwingt die eine große Frage mit: Was passiert mit dem Menschen, wenn ihm seine letzte große Gewissheit genommen wird – die der eigenen Sterblichkeit?

»Vielleicht ist das alles nur der Anfang: der Anfang vom Ende unserer Endlichkeit.«

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Senseless

    Zu allererst möchte ich einen kurze Zusammenfassung der Handlung ageben, wobei ich versuche keine Spoiler einzubauen. Die Grundidee der Autoren ist eben die Überwindung des Todes durch die digitale Unsterblichkeit. Einige der wichtigsten zentralen Fragen sind: Ist dies der Anfang unserer Endlichkeit? Jahrtausende mit biologischem Gedächtnis, warum brauchen wir jetzt technische Hilfe? Sind wir zu Maschinenmenschen geworden? Im allgemienen schreiben sie viel über ihre Reisen um den Globus, mit denen die beiden Autoren Menschen wie Marius Ursache (Gründer von Eternime), James Vlahos (Reporter und Journalist), Andrew und Nick Bostorm (Philosoph an der University of Oxford) getroffen haben. Außerdem schaffen sie eine Verbindung mit sowhol der Mythologie, als auch der Literatur und dem Film. Meine Meinung zu dem Buch ist, dass ich es für ein unglaublich bemerkenswertes Werk halte. Obwohl es sich um ein eher wissenschaftlich veranlagtes Thema handelt, besitzt es einen sehr hohen Unterhaltungswert und ich konnte es beinahe nicht mehr aus der Hand legen. Auch ist der Schreibstil nicht zu fachlich und ich konnte ihm ohne Probleme folgen, selbst die Fachlexik stellte kein Hindernis dar. Außerdem finde ich bemerkenswert, dass sowohl histoirische und ältere Themengebiete/Personen abgedeckt wurden wie eben auch sehr aktuelle Themen und Unternehmen/StartUps. Im Endeffekt würde ich das Buch selbstverständlich für Leute empfehlen, die sich allgemein für dieses Thema interessieren, jedoch finde ich auch nicht direkt interessierte Personen (wie ich) könnten sich durchaus für das Buch entscheiden und Spaß am lesen haben.
  • Von: Krissi

    Leider habe ich wirklich lange gebraucht um das Buch zu Ende zu lesen, da es mich leider nicht wirklich angesprochen hat Ich hoffe so sehr auf ein neues spannendes Buch
  • Von: Salmian

    INHALT: Immer mehr Menschen haben den Wunsch, auch nach ihrem Leben zumindest in Form einer künstlichen Intelligenz zu existieren. Sei es, um für ihre Familie da zu sein oder um so für alle immer in Erinnerung zu bleiben. Während des gesamten Buches wird die Revolution maschinellen Lernens von der theoretischen als auch von der philosophischen Seite betrachtet. Gleichzeitig zu den positiven Aspekten werden aber auch die Gefahren, die ein solches Zeitalter mit sich bringt, beleuchtet. MEINE MEINUNG: Zum Thema 'Künstliche Intelligenz' habe ich schon zuvor das Buch 'Ein Algorithmus kennt kein Taktgefühl' gelesen und nun gehofft, dass dieses Buch ähnlich theoretisch und technisch aufgebaut ist. Diese Teile des Buches haben mir auch gut gefallen, allerdings waren manche Teilabschnitte sehr philosophisch, was mir leider nicht sonderlich gefallen und mich eher gelangweilt hat. Teilweise zog es sich über ganze Kapitel, die mir dann leider nicht gefallen haben. Richtig interessant fand ich allerdings ein Kapitel, dass sich mit der Liebe zur künstlichen Intelligenz beschäftigt hat. Zudem fand ich die ganzen Buch- und Filmetipps sehr gut und meine Liste bei Amazon ist definitiv angestiegen. FAZIT: Ein schöner Einstieg in das Thema für alle, die philosophisch veranlagt sind.
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