Montags bei Monica von Clare Pooley

Clare Pooley Montags bei Monica

Ein bezaubernder Wohlfühlroman, der Nähe, Wärme und das Zusammensein feiert!

»Eine Art ›Tatsächlich ... Liebe‹ in Romanform und ein wahres Wundermittel gegen das Gefühl der Einsamkeit in unserer Welt.« Globe and Mail

Julian ist es leid, seine Einsamkeit vor anderen zu verstecken. Der exzentrische alte Herr schreibt sich seine wahren Gefühle von der Seele und lässt das Notizheft in einem kleinen Café liegen. Dort findet es Monica, die Besitzerin. Gerührt von Julians Geschichte, beschließt sie, ihn aufzuspüren, um ihm zu helfen. Und sie hält ihre eigenen Sorgen und Wünsche in dem Büchlein fest, ohne zu ahnen, welch heilende Kraft in diesen kleinen Geständnissen liegt: Als das Notizbuch weiterwandert, wird aus den sechs Findern ein Kreis von Freunden. Monicas Café wird dabei ihr zweites Zuhause, und auf Monica selbst wartet dort das ganz große Glück …

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Niederreinblond

    Ein Heft, dass zur absoluten Aufrichtigkeit auffordert trifft auf verschiedene Menschen, die sich fragen: Was sind unsere eigenen Wahrheiten? Montags bei Monica von Clare Pooley ist nicht nur eine große Geschichte, sondern viele kleine, die sich aber alle miteinander verweben. Geschichte Monica findet ein Heft in ihrem süßen Café in London. Vorne drauf steht „Projekt Aufrichtigkeit“. Neugierig liest sie die Geschichte, die als Erste in dem Heft steht. Sie ist von einem Mann namens Julian, der offenbart, dass er sehr einsam ist. Monicas Herz erweicht dieses ehrliche Geständnis und sie macht Julian, der sich als berühmter Künstler offenbart, ausfindig und bringt ihn dazu, immer montags einen Kunstkurs in ihrem Café zu geben. Diese Idee ist der Beginn einer Reise zu vielen neuen Freundschaften. Meine Meinung Direkt der Einstieg konfrontiert mit einer traurigen Wahrheit: der 79-Järige (nach eigenen Angaben) Künstler Julian Jessop ist sehr einsam nach dem Tod seiner geliebten Frau Mary und schreibt dies in ein Heft. Oft spreche ich tagelang mit keiner Menschenseele. (…) Mit dem Alter bin ich unsichtbar geworden.“ S. 9 Das Geständnis des Künstlers trifft nicht nur Monica mitten ins Herz, sondern auch den Leser. Wie kann der liebenswerte alte Mann wieder ins Leben zurück gebracht werden? Monica wird kreativ und gründet den Kunstclub, der sich in ihrem Café trifft. Dort treffen die verschiedensten Menschen aufeinander und lernen einander kennen – allerdings nicht immer mit ihrer wahren Geschichte, die steht immer nur im Heft, denn dort werden die Finder des Heftes aufgefordert, ihre eigene Wahrheit niederzuschreiben. Doch die Finder hinterlassen nicht nur ihre Geschichte, sondern finden auch zueinander: Julian wusste gar nicht so recht, was er von seinem Projekt Aufrichtigkeit eigentlich erwartet hatte, aber ganz bestimmt hatte er nicht damit gerechnet, am Ende mit einem neuen Job dazustehen, und einem Haufen Fremder, die auf dem besten Weg waren, Freunde zu werden. S. 84 Aber nicht nur Julian hat seine eigene Wahrheit, die er vor den anderen verbergt, auch Monica, Hazard, Riley, Alice und Lizzie haben ihre Geheimnisse, die sie dem Heft anvertrauen und nach und nach auch ihren neuen Freunden. Schnell werden die Fremden zu Freunden und Verbündeten und teilen nicht nur ihr Leben, sondern auch ihre Geheimnisse miteinander. Fazit Zu gerne würde ich ebenfalls Montags bei Monica in ihrem Café zu Gast sein. Eine Geschichte wie eine heiße Schokolade -die ein wohliges Gefühl im Bauch und im Herzen hinterlässt.
  • Von: scarlett59

    Zum Inhalt: Als Monica in ihrem Cafe ein Notizbuch mit der Beschriftung „Projekt Aufrichtigkeit“ findet und nicht weiß, wem es gehört, nimmt sie es zunächst an sich. Zuhause kann sie ihre Neugier nicht mehr zügeln und beginnt in dem Buch zu lesen. Jemand hat darin seine Einsamkeit beschrieben und die Worte berühren sie sehr. Sie überlegt, wie sie den Eigentümer finden kann, aber parallel dazu schreibt auch sie ihre Gedanken in das Buch hinein und lässt es absichtlich liegen, damit jemand anderes es findet ... Meine Meinung: Die Geschichte ist ein wenig die die hinlänglich bekannten Episodenfilme aufgebaut, in denen es viele Einzelschicksale gibt, die dann doch irgendwie zusammenhängen. Mir hat es gefallen, dass die Autorin die Protagonisten so beschreibt, dass man sie als Leser behutsam kennenlernen kann. Das lässt auf eine gute Beobachtungsgabe seitens der Autorin schließen. Die Einträge, die im Laufe der Story im Notizbuch verfasst werden, regen zum Nachdenken und vielleicht auch Nachmachen an. Die handelnden Personen sind mit all ihren Eigenarten liebenswert und erscheinen dadurch auch irgendwie „echt“. Ich denke, die Autorin hat hier etwas besonderes zu Papier gebracht. Fazit: eine Lektüre, die nachhallt
  • Von: MsDrunkenCherrys Bücherstapel

    Ich liebe Bücher, in denen verschiedene Generationen aufeinander treffen und sich trotz des großen Altersunterschieds Freundschaften aufbauen. Montags bei Monica erzählt genau so eine Geschichte – und zwar mit Bravour. Nach und nach werden die verschiedenen Figuren eingeführt und man lernt ihre Leben kennen, erfährt von ihren Problemen und Ängsten und auch von ihren Sehnsüchten. Mir gefiel, dass die Personen alle wirklich sehr unterschiedlich waren, denn dadurch wirkten sie extrem lebendig. So haben wir hier den alternden Künstler Julian, der nach dem Tod seiner Frau stark vereinsamt und in einem völligen Messi-Chaos lebt. Oder Alice, die mit ihren Kind völlig überforderte Mami-Bloggerin, die sich mehr Rückhalt von ihrem Mann wünscht. Den Lebemann Riley, Hazzard, den Trinker und zu guter Letzt Monica, die ihr Leben viel zu verkrampft angeht. Dass diese Personen aufeinander treffen, bewegt viel im Leben von jedem von ihnen. Sie verändern sich, lernen über sich – aber nicht alles, was passiert ist gut. Es gibt auch Streit und zwischenmenschliche Probleme, was ich wirklich sehr authentisch fand. Man hat sich in der Geschichte wohl gefühlt, aber nicht mit dem Gefühl, als zwanghaft alles Friede, Freude, Eierkuchen sein musste. Toll fand ich auch, dass das Buch zum Ende hin nochmal mit einer richtig spannenden Wendung um die Ecke kam, mit der ich so überhaupt nicht gerechnet hatte. Mir hat das Buch wirklich Spaß gemacht und ich würde mich wirklich freuen, wenn Clare Pooley noch mehr Bücher veröffentlicht. Ihr Schreibstil ist sehr herzlich und erschafft farbenfrohe Bilder vor dem geistigen Auge. Ich habe mich direkt in der Geschichte wohlgefühlt und beim Lesen viel Spaß gehabt.
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