Ohne Schuld von Charlotte Link

Charlotte Link Ohne Schuld

Die Meisterin der schleichenden Spannung. Inklusive Suchtgefahr.

Wenn dich die Angst dein Leben lang verfolgt, weil du zu viel weißt …

Ein wolkenloser Sommertag, die Hitze drückt aufs Land. Im Zug von London nach York zielt ein Fremder mit einer Pistole auf eine Frau. Sie entkommt in letzter Sekunde. Zwei Tage später: Eine junge Frau stürzt mit ihrem Fahrrad, weil jemand einen dünnen Draht über den Weg gespannt hat. Sie ist sofort bewusstlos. Den folgenden Schuss hört sie schon nicht mehr.
Die Frauen stehen in keiner Verbindung zueinander, aber die Tatwaffe ist dieselbe.
Kate Linville, neu bei der North Yorkshire Police, wird sofort in die Ermittlungen hineingezogen. Sie kommt einem grausamen Geheimnis auf die Spur und gerät selbst in tödliche Gefahr. Denn der Täter, der eine vermeintliche Schuld rächen will, gibt nicht auf …

Weitere Fälle für Kate Linville und Caleb Hale:
Die Betrogene
Die Suche

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: AUSGEbuchT - Petra Molitor

    Das Buch/Die Autorin: „Ohne Schuld“ ist der dritte Band aus der Reihe um die unkonventionelle Ermittlerin Kate Linville. Charlotte Link hat ihren neuen Kriminalroman Anfang November im Blanvalet-Verlag veröffentlicht. Erhältlich sind das Hardcover mit 545 Seiten zum Preis von 24 Euro, die E-Book- und Hörbuchversion sowie ein Audio-Download. Charlotte Link, 1963 geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch „Die Entscheidung“ und zuletzt „Die Suche“ eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 30 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane unterschiedlicher Genres sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main. Charlotte Link engagiert sich im Tierschutz und in der Flüchtlingshilfe. Wie es aussieht: Joa, ganz ok. Ne, im Ernst, es sieht durchaus gut aus. Natürlich passt die schroffe Cover-Szenerie perfekt zur Geschichte. Der Einband ist wirklich schön gestaltet, hebt sich für mich aber vom Design her nicht wirklich von anderen Reihen ab. Mir fehlt da ein bisschen der „spezielle Touch“. Schwer zu beschreiben und wahrscheinlich noch schwerer zu verstehen, ich weiß. Die Gestaltung ist schön, nicht mehr, nicht weniger. Angenehme Farben, der „erhabene“ Titel ist nicht so meins, fühlt sich von der Haptik für mich eher unangenehm an. Um was es geht (Klappentext des Verlages): Wenn dich die Angst dein Leben lang verfolgt, weil du zu viel weißt … Ein wolkenloser Sommertag, die Hitze drückt aufs Land. Im Zug von London nach York zielt ein Fremder mit einer Pistole auf eine Frau. Sie entkommt in letzter Sekunde. Zwei Tage später: Eine junge Frau stürzt mit ihrem Fahrrad, weil jemand einen dünnen Draht über den Weg gespannt hat. Sie ist sofort bewusstlos. Den folgenden Schuss hört sie schon nicht mehr. Die Frauen stehen in keiner Verbindung zueinander, aber die Tatwaffe ist dieselbe. Kate Linville, neu bei der North Yorkshire Police, wird sofort in die Ermittlungen hineingezogen. Sie kommt einem grausamen Geheimnis auf die Spur und gerät selbst in tödliche Gefahr. Denn der Täter, der eine vermeintliche Schuld rächen will, gibt nicht auf … Wie es mir gefallen hat: Good. Um nicht zu sagen: very good! Man weiß ja von Charlotte Link, dass sie ihr Handwerk mehr als versteht, flüssig, spannend und unterhaltsam schreibt. Am Anfang war ich teilweise etwas verwirrt wegen der unterschiedlichen Erzählstränge, ich habe mich aber recht schnell zurechtgefunden und bin begeistert, wie virtuos die Autorin die unterschiedlichen Situationen und Ereignisse miteinander verknüpft. Ich war von Seite 1 an in der durchgehend spannenden Geschichte gefangen und habe dem „Showdown“ bzw. der Auflösung des Falls wirklich entgegengefiebert. Die Charaktere fand ich auch dieses Mal wieder gut ausgearbeitet, man kommt Kate und Caleb als Leser immer näher. Ein wirklich gutes Team, wie ich finde. Es gab zwei, drei kleine Stellen, an denen mir die Story etwas zu konstruiert schien und mir einige feinste Nuancen des Schreibstils nicht so gefielen. Das schmälert aber ich keiner Weise meine Freude an diesem Buch. Für mich ist es wirklich gelungen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht. Mein Fazit: Bisher hat mir „Ohne Schuld“ am besten aus der Linville-Hale-Reihe gefallen. Definitiv ein Buch, das es sich als Krimi- und Englandfan zu lesen lohnt! Ich vergebe volle fünf Sterne und eine klare Weiterempfehlung!
  • Von: annithrill

    Der 3. Teil mit Kate Linville und Caleb Hole hat mich sofort von der ersten Seite an gepackt. Wow - ich kann nur sagen - Wow Die Geschichte baut sofort die von Link bekannte Spannung auf und lässt diese auch zu keinem Zeitpunkt abflauen. Die tragischen Schicksale der einzelnen Protagonisten ergänzten sich sehr gut und führten alle zu einem großen Finale zusammen. Ich fühlte während der ganzen Zeit mit den einzelnen Charakteren mit, die mir alle sehr sympathisch waren. Manchmal saß ich auch mit einem dicken Kloß im Hals oder fassungslos fragend vor meinem Buch. In jedem Kapitel gab es neue Wendungen und Erkenntnisse in der Geschichte und oft wurde ich wirklich in die Irre geführt. Nicht nur der Inhalt auch der Schreibstil gefiel mir mal wieder sehr gut und lässt so das Buch im Kompletten zu einem meiner Lesehighlights diesen Jahres werden. Charlotte Link besitzt die Fähigkeit, mich außergewöhnlich zu beeindrucken, wie sie die einzelnen Protagonisten mit ihren Erlebnissen zu einem großen Ganzen zusammen führt. Vielen Dank für diesen großartigen Kriminalroman.
  • Von: Marlen Blume

    Mit dem 3. Teil der Krimi-Reihe um die englische Polizistin Kate Linville ist Charlotte Link ein echtes Highlight gelungen! Sie verknüpft viele lose Fäden zu einem meisterhaften Plot, der in sich stimmig ist und sich dem Lesepublikum nur langsam offenbart. Genauso wie die Ermittler tappen wir lange Zeit im Dunkeln, stellen selbst Überlegungen an und vermuten Verknüpfungen. Dennoch wird es kaum jemand schaffen, die wirklichen Zusammenhänge vorauszuahnen (behaupte ich zumindest) 😉   Zunächst stellt sich der Fall so dar, dass es mehrere (vermutlich zusammenhanglose) Ereignisse gibt. Eine Frau wird in einem Zug von einem Mitreisenden zunächst durch Blicke belästigt. Als sie sich dem entziehen will, zieht er eine Pistole und eröffnet das Feuer auf sie. Zum Glück ist Polizistin Kate Linville im gleichen Zug unterwegs und kann sich mit der Frau auf der Zugtoilette verschanzen.   An einem anderen Ort stürzt eine junge Lehrerin schwer mit dem Fahrrad, weil ein Draht über den Weg gespannt ist. Anschließend wird auf sie geschossen, doch der Schuss geht ins Leere. Im Krankenhaus dann die erschreckende Erkenntnis: die junge Frau ist vom Hals abwärts gelähmt.   Erst ganz langsam eröffnet sich ein Zusammenhang zwischen den Ereignissen. Ans Licht kommen Tragödien, die schon fast vergessen schienen. Aber es gibt Leute, die vergessen nie…   Kate Linvilles Gegenpart in der Krimi-Reihe ist DCI Caleb Hale, ein brillianter Ermittler, wegen dem sich Kate nach Scarborough hat versetzen lassen, um in seiner Einheit mitzuarbeiten. Doch alles kommt anders… Caleb hat bekanntermaßen ein Alkoholproblem, das er mehr schlecht als recht im Griff hat. Als ihm bei einer fehlgegangenen Geiselbefreiung (mit Todesfolge) Alkohol im Blut nachgewiesen werden kann, wird er mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert. Ausgerechnet sein langjähriger Kollege, der dem Vorgesetzten Calebs Alkoholproblem deutlich gemacht hatte, wird zum Leiter der Einheit ernannt. Eine Konstellation, die für alle Beteiligten eine Herausforderung darstellt.   Charlotte Links Roman ist vielschichtig, dicht erzählt und vernetzt viele Ebenen. Von den persönlichen Belangen der Ermittler (jedoch nicht in zu großem Umfang) über die aktuellen Ereignisse in den Fällen bis zu den sich langsam aufrollenden Geschehnissen der Vergangenheit ist alles dabei. Dabei legt sie geschickt einige falsche Fährten und lässt ihre Hauptfiguren diesen auch prompt folgen. Man hat als Leser aber nie den Eindruck, dass die Protagonistsen sich „verrennen“. Sie haben einfach keine andere Wahl als nach jedem Strohhalm zu greifen in einer Ermittlung, die – wie das wohl auch im „echten Leben“ häufig der Fall ist – nicht vorankommt, weil es schlicht zu wenig Ansatzpunkte gibt. Dabei schafft es die Autorin – und das ist die eigentliche Brillianz dieses Buches – dass die Geschichte trotzdem von Seite zu Seite spannender wird. Die letzten 150 Seiten habe ich dann in einem Rutsch durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie alles zusammenhängt.   Und das ist wohl das Beste, was ein/e Krimiautor/in erreichen kann: wenn die Leser atemlos weiterlesen bis zum Ende. In diesem Fall einem etwas bitteren Ende, denn ein Handlungsstrang wird bewusst offen gelassen. Es ist eine authentische Situation, denn auch im wirklichen Polizeialltag werden Fälle nicht immer zu 100 % aufgeklärt, auch wenn der Täter überführt werden kann.   Zusammenfassend kann ich nur noch einmal auf den ersten Absatz meiner Rezension verweisen: dieses Buch ist ein echtes Highlight, dessen Raffinesse sich nur langsam, aber doch mit Macht offenbart! 5 Sterne.
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