Wer das Feuer entfacht - Keine Tat ist je vergessen von Paula Hawkins

Paula Hawkins Wer das Feuer entfacht - Keine Tat ist je vergessen

Ein schreckliches Verbrechen. Drei verdächtige Frauen. Ist eine von ihnen fähig zu töten? Der Nr.-1-Bestseller aus England und den USA von Paula Hawkins!

Auf einem Hausboot in London wird die Leiche eines brutal ermordeten jungen Mannes gefunden. Besonders drei Frauen geraten danach ins Visier der Ermittlungen.
Laura, die aufgewühlt wirkende junge Frau, die nach einem One-Night-Stand mit dem Opfer zuletzt am Tatort gesehen wurde. Carla, die Tante des Opfers, bereits in tiefer Trauer, weil sie nur Wochen zuvor eine Angehörige verlor. Und Miriam, die neugierige Nachbarin, die als Erste auf die blutige Leiche stieß und etwas vor der Polizei zu verbergen scheint.
Drei Frauen, die einander kaum kennen, mit ganz unterschiedlichen Beziehungen zum Opfer. Drei Frauen, die aus verschiedenen Gründen zutiefst verbittert sind. Die auf unterschiedliche Weise Vergeltung suchen für das ihnen angetane Unrecht. Wenn es um Rache geht, sind selbst gute Menschen zu schrecklichen Taten fähig. Wie weit würde jede einzelne von ihnen gehen, um Frieden zu finden?

»Temporeich, mit Spannung aufgeladen und souverän erzählt. Unmöglich, dem zu widerstehen.« Sunday Times

Entdecken Sie auch die anderen fesselnden Spannungsromane von Paula Hawkins:
Girl on the Train – Du kennst sie nicht. Aber sie kennt dich.
Into the Water – Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: der.buchhaendler

    Paula Hawkins' Roman "Wer das Feuer entfacht - Keine Tat ist je vergessen" 🔥 begeisterte mich in vielerlei Hinsicht. Nicht nur die Autorin wählte eine interessante Herangehensweise an ihre Geschichte - ich selbst habe eine neue Art des Lesens ausprobiert. Und zwar las ich nicht nur das Buch, sondern hörte bei alltäglichen Dingen wie der Hausarbeit oder bei Gassirunden mit meinem Hund einfach das Hörbuch an den Stellen weiter, an denen ich im Buch unterbrochen hatte. So wurde die Geschichte fast schon dreidimensional und Britta Steffenhagen schaffte es mit ihrer Stimme den Figuren jeweils eine ganz eigene Note zu verpassen. Gehört habe ich übrigens mit 1,2 facher Geschwindigkeit, denn wenn Menschen zu langsam mit mir sprechen neige ich dazu einzuschlafen. 😴 Ganz anders als in den bisherigen 47 (!) Büchern, die ich in diesem Jahr gelesen habe (gut, nicht jedes davon beinhaltete ein Verbrechen), fokussierte sich die Geschichte nicht auf die Ermittlungsarbeit der Polizeibeamten, sondern beleuchtete das Leben und die Vergangenheit von vier Frauen, die alle irgendwie mit dem Opfer in Verbindung standen. Laura, eine auffällige junge Frau, polizeilich bekannt wegen einem anderen Gewaltdelikt und letzter One Night Stand des Toten; Miriam, deren Hausboot nebem dem des Toten ankert; Irene, ehemalige Nachbarin des Toten, als dieser noch bei seiner Mutter zuhause lebte und Carla, seine Tante, die ihren eigenen Sohn im Kleinkindalter verlor, da dieser durch einen Unfall im Haus ihrer Schwester zu Tode kam. Außerdem gibt es da noch Theo, erfolgreicher Autor und Exmann von Carla. Auszüge aus seinem Buch "Nur eine kam nach Haus" bekommt man zwischendurch zu lesen. Der Tote selbst, Daniel, wurde übrigens auf seinem Hausboot erstochen. 🔪 Die ganze Geschichte ist so raffiniert gestrickt, so dass geschickt mit den Sympathien des/der Leser(s)*in zu den Protagonist*innen gespielt wird. Das Ende überrascht und ich zitiere die New York Times: "Nur ein Hellseher könnte das Ende dieses Buches vorhersehen." Toller Lesestoff! 🤩
  • Von: Myrcella

    Meine persönliche Meinung Das Cover: Das rauchige Cover sieht geheimnisvoll aus und verspricht jede Menge Spannung. Für den Inhalt des Buches ist es richtig gut gewählt. Der Inhalt: Der Prolog beginnt mit dem Auszug eines Buches, was einem erst nach dem Prolog so richtig klar wird. Dann wird man schon direkt mitten in das Geschehen hineinkatapultiert. Etwas Schreckliches ist geschehen. Ein junger Mann wurde auf seinem Hausboot mit mehreren Messerstichen bestialisch ermordet und von dessen Nachbarin aufgefunden. Die Polizei ist mitten in den Ermittlungen und verdächtigt werden zum einen die neugierige Mittfünfzigerin Miriam, die Nachbarin des Opfers, sowie Laura, die mit dem Opfer einen One-Night-Stand kurz zuvor hatte und auch dessen Tante Clara. Nun scheinen die drei unterschiedlichen Damen jede ein Motiv gehabt zu haben. Nach und nach lernt man auch in Rückblenden das Opfer Daniel ein wenig näher kennen und er war wohl kein sonderlich sympathischer Geselle. Die junge Laura, die seit ihrem Unfall in ihrer Kindheit eine Gehbehinderung hat und sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt als Geringverdienerin hatte scheinbar als letzte Kontakt zu Daniel und rückt in den Fokus der Ermittlungen. Laura ist vom Leben gezeichnet und verbittert, zudem ist sie auch noch vorbestraft, ihr traut man eine solche Tat am ehesten zu. Miriam ist eine einsame, ebenfalls verbitterte Frau, die im Teenageralter schlimm traumatisiert wurde. Auch sie hätte durchaus Grund genug, sich zu einer solchen Tat hinreißen zu lassen. Dann ist da noch Clara, die Tante des Opfers. Scheinbar war die Beziehung zu Daniel eine sehr toxische, so dass man auch ihr zutrauen würde, ihren Neffen erstochen zu haben. Auch sie musste Schreckliches in der Vergangenheit erleiden und hat sich davon nie ganz erholt. Das Buch springt zwischen den drei Protagonistinnen hin und her. Keine davon konnte meine Sympathie erringen, was aber nicht weiter schlimm ist. Mit jedem Kapitel jedoch empfand ich mit jeder von den Damen großes Mitleid. Jede hat ihr Päckchen zu tragen und in ihrem Leben Schlimmes durchmachen müssen. Der Plot ist zwar spannend und man verspürt immer das Bedürfnis, weiterlesen zu müssen, aber trotzdem hat das Buch für mich eher etwas von einem Drama als einem Thriller. An vielen Stellen geschieht einfach nichts außergewöhnlich Spannendes. Man erhält eher tiefe Einblicke in die Vergangenheit der Charaktere und kann die Zusammenhänge nach und nach besser nachvollziehen. Die Charaktere sind sehr lebendig gestaltet. Alle drei sind gequälte Seelen und in Bezug des Opfers hätten sie einen richtigen Grund gehabt, in zu ermorden. Ich mag den Erzählstil der Autorin einfach. Sie konnte mich mir ihren vorherigen Werken, ganz besonders „Girl on the Train“ vollends überzeugen. So lebhaft ist auch ihr Schreibstil in diesem Buch. Man hat direkt die einzelnen Personen vor Augen und kann auch ihre Handlungsweisen sehr gut verstehen. Die Autorin versteht es, eine lebendige Atmosphäre zu schaffen, die den Leser durch das ganze Buch hin fesselt, selbst an Stellen, die sich doch etwas zogen. Das Ende, bzw. die Auflösung des Mordfalls war für mich sehr vorhersehbar und hat kaum überrascht. Hier hat mir für einen Thriller einfach das Geschick gefehlt, den Leser aufs Glatteis zu führen. Trotzdem ist das Ende stimmig und keineswegs an den Haaren beigezogen. Mein Fazit: Trotz einiger Längen war das Buch für mich ein sehr kurzweiliges Vergnügen. Mit der Bewertung habe ich es mir sehr schwer gemacht. Der geniale Schreibstil hat ich dann letztendlich dazu verleitet, das Buch mit 4 von 5 möglichen Büchersternchen zu bewerten. Für ein Drama ist das Buch nämlich überwiegend gut gelungen.
  • Von: Melissa R.

    Es ist schon einige Jahre her, dass ich „Girl on the Train“ gelesen habe. So genau konnte ich mich demnach nicht mehr an den Schreib- und Erzählstil von Paula Hawkins erinnern. Das Einzige, was ich noch wusste: Das Buch hatte irgendwie das gewisse Etwas und hat mir gefallen. Das kann ich aber leider nicht von ihrem neuen Roman „Wer das Feuer entfacht“ behaupten. Zwar ist der Schreibstil sehr angenehm zu lesen, in Bezug auf die Handlung überzeugt das Buch aber eher nicht. Bereits zu Beginn werden in relativ kurzer Zeit viele Charaktere vorgestellt, sodass man sich entweder gut konzentrieren oder hin und wieder ein paar Kapitel zurückblättern muss, um sich zu erinnern, wer das denn nochmal war. Die Verwirrung durch die schnellen Perspektivwechsel werden zudem verstärkt durch einzelne Rückblenden bzw. parallele Erzählstränge, zu denen man irgendwie nicht so recht hingezogen fühlt. Dadurch verbringt man auch nur wenig Zeit mit den einzelnen Charakteren und trotz großer Bemühungen, jeder Person eine tiefgründige Backstory zu verpassen, kann man nicht wirklich Sympathien aufbauen. Der kurze Roman wird der gewollten Vielschichtigkeit der Charaktere einfach nicht gerecht. Größtes Manko ist jedoch die Story selbst: Es kommt einfach keine Spannung auf. Es gab kaum Momente, die mich gepackt haben – und das ist es doch eigentlich, was einen „Spannungsroman“ ausmacht, oder? Die vor sich hinplätschernde Handlung ist zwar ganz nett, im Endeffekt bleiben große Überraschungen aber aus. Wer jedoch auch ohne Nervenkitzel und Action auskommt, findet eventuell Gefallen an den verwobenen Schicksalen der Protagonisten. Mein Fall war es nicht ganz.
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