Luis und Lena - Die Zahnlücke des Grauens von Thomas Winkler

Thomas Winkler Luis und Lena - Die Zahnlücke des Grauens

Wenn die Zahnfee zweimal klingelt

Nach seinem ersten Eishockey-Versuch hat Luis (12) einen Zahn weniger und dafür eine völlig durchgeknallte Zahnfee an der Backe, sichtbar nur für ihn. Dabei glaubt er doch gar nicht an solch unwissenschaftlichen Firlefanz! Die zornige »Zafezupro« (Zahnfee zur Probe) hat ein Problem: Sie braucht Luis' Zahn, sonst ist sie ihre Lizenz für immer los. Aber der ausgeschlagene Beißer wird als Trophäe von den »Wildschweinen« verwahrt – jener Clique, in die Luis nur zu gern aufgenommen würde. Als ihm seine Mitschülerin Lena zu Hilfe kommt, schöpft er Hoffnung. Vielleicht wird er die peinliche Fee doch noch los und Mitglied der »Wildschweine« …

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Die VOR-Leser

    Mein Spitzname in der Klasse wurde „Helmtrude“. Kein schöner Name fand ich, aber nach meinem Auftritt hätte es ja auch locker „Riesenbirne“, „Schwitzgesicht“ oder „Professor T. Rottel“ sein können. Luis muss mit seiner Mutter von Berlin in ein kleines Kaff in Bayern umziehen. In der neuen Schule hat er keinen guten Start, die Klassenkameraden haben in Luis sofort ein neues „ Opfer“ gefunden. Und dann muss er auch noch neben Lena sitzen, einem blassen Koboldmädchen mit roten Haaren, Sommersprossen und breiten Zähnen, um dessen Hals ein Steinamulett baumelt. Sie summt ununterbrochen leise vor sich hin und zeichnet Trolle. Schnell findet Luis heraus, dass all seine Klassenkameraden Eishockeyfans sind und jeden Nachmittag auf dem kleinen zugefrorenen See am Dorfrand trainieren. Er wagt sich auch aufs Eis, obwohl er gar nicht Eishockey spielen kann. Das rächt sich, denn nach weniger als einer Minute liegt er japsend auf dem Rücken und es fehlt ihm ein Zahn. Den hat ihm ein Mitschüler im Eifer des Gefechtes ausgeschlagen. Doch anstatt ihn als Weichei zu verspotten, feiern seine Mitschüler ihn als Helden. Luis ist der Erste in der Mannschaft, bei dem es bis zur ersten Verletzung nur ein paar Sekunden gedauert hat. Das bringt ihm Ruhm und Ehre! In der folgenden Nacht bekommt Luis Besuch. Eine etwa 15 Zentimeter große, ziemlich dicke Fee in einem zum Platzen gespannten rosa Kleid und flatternden Flügeln sitzt auf seinem Bett und möchte seinen ausgeschlagenen Zahn haben. Dafür soll er eine leckere Schokolade bekommen. Doch das ist ein Problem. Denn der Zahn liegt als Trophäe im Vereinsheim „seiner“ Eishockeymannschaft. Das interessiert die Fee leider überhaupt nicht, sie bettelt, schreit, droht und lässt sich nicht von ihrem Wunsch abbringen. Und ab dieser Sekunde verfolgt sie Luis auch noch auf Schritt und Tritt. Niemand außer Luis kann sie sehen, aber die Fee ist sehr erfindungsreich und bringt Luis in eine peinliche Situation nach der nächsten. Er muss sie unbedingt loswerden, aber da kann wohl nur Lena, seine verrückte Banknachbarin helfen…. Dieses Buch ist lustig, frech und sehr direkt. Und es erzählt eine wirklich aberwitzige Geschichte. Großes Lob an den Autor, dass man sich so abgefahrene Situationen ausdenken kann. Luis Gedanken sprudeln nur so aus den Seiten und man leidet wirklich mit ihm, muss dabei aber auch immer wieder laut lachen. Der Autor schreibt so, wie Luis, einem 12jährigen Jungen, der Schnabel gewachsen ist und trifft dabei den Ton ziemlich genau. Dabei wendet er sich auch immer wieder an den Leser und stellt ihm Fragen. Das lockert die Geschichte noch weiter auf und macht großen Spaß zu lesen. Die vielen comicartigen Schwarzweiß-Zeichnungen im Buch passen super und geben der Story einen zusätzlichen Kick. Alles in allem ist es eine sehr vergnügliche und völlig verrückte Geschichte für Jungen und Mädchen, die sich schnell und gut lesen lässt und über die man noch Tage später schmunzeln kann.
  • Von: Leos Universum

    Inhalt: Der zwölfjährige Luis ist gerade von Berlin nach Bayern gezogen und möchte unbedingt dazugehören, weshalb er mit den anderen Jungs Eishockey spielt. Blöderweise wird ihm dabei ein Zahn ausgeschlagen und prompt hat er eine kleine, dicke Zahnfee an der Backe, die unglaublich gern Schokolade isst und dringend Luis‘ Zahn braucht. Dummerweise hat er diesen aber gar nicht. Der Zahn ist nämlich im Vereinsheim der Wildschweine, der Eishockeymannschaft, in der er mit den anderen aus seiner Klasse spielt. Doch die Zahnfee lässt einfach nicht locker und verfolgt ihn auf Schritt und Tritt. Als ihm seine etwas verrückte Mitschülerin Lena zur Hilfe kommt, hofft Luis, dass er die Fee endlich abschütteln kann – doch die hat ihren eigenen Kopf… Meinung: Ihr seid noch auf der Suche nach einem perfekten Weihnachtsgeschenk? Dann hätte ich hier einen ultimativen Buchtipp für euch, denn diese Geschichte ist eins meiner Jahreshighlights! Ich war sofort begeistert von der kleinen Fee, die so komplett anders ist, als man es eigentlich erwartet hätte. Außerdem isst sie gerne Schokolade – wir haben also schon mal eine ganz große Gemeinsamkeit. Hihi. Ich fand die Geschichte sehr spannend und ich wurde teilweise auch überrascht. Als dann auch noch Lena ins Spiel kam, war das Gesamtpaket komplett! Der Schreibstil des Autors ist locker und leicht, wahnsinnig humorvoll und sagenhaft lebendig. Die Schriftgröße und die Kapitellänge entsprechen dem Lesealter. Auch die Illustrationen von Daniel Stieglitz konnten mich begeistern, denn die sind echt cool. Viel zu schnell war ich fertig mit dem Lesen und nun hoffe ich sehr, dass es vielleicht eine Fortsetzung gibt. Die Geschichte war zwar in sich stimmig und geschlossen, aber das Ende lässt vermuten, dass es weitergehen könnte. Fazit: „Luis und Lena – Die Zahnlücke des Grauens“ von Thomas Winkler ist eine originelle Geschichte mit hohem Unterhaltungsfaktor. Mädchen und Jungs ab 9 Jahren, aber auch jung gebliebene Erwachsene werden ihre wahre Freude an dieser magischen Freundschaftsgeschichte haben. Für dieses witzig-schräge Abenteuer vergebe ich liebend gerne 5 von 5 Sternchen.
  • Von: fuddelknuddel

    Von Luis und Lena erwartete ich zunächst nur ein lustiges, nettes Büchlein, gut für zwischendurch, ein bisschen Unterhaltung den Kopf zu entspannen. Dass ich jedoch so begeistert wäre, hätte ich nicht erwartet. Das Buch hat mich tatsächlich unerwartet gut unterhalten! Ich beginne mal mit dem Protagonisten Luis. Er erzählt die Geschichte aus seiner Ich-Perspektive und richtet seine Erzählungen häufig direkt an den Leser, was einem verstärkt das Gefühl gibt, unmittelbar am Geschehen teilzunehmen und bei allem aus erster Hand dabei zu sein. Ich habe wirklich intensiv mit Luis mitgefiebert, er war einfach eine super sympathische Figur. Lustig, einfallsreich und ein wenig schräg, er tapst häufig von einer peinlichen Situation in die nächste, die mich jedoch regelmäßig herzlich zum lachen gebracht haben. Lena, Partner in Crime und Feenversteherin auf oberstem Level, gefiel mir allein schon deshalb, weil wir uns den Vornamen teilen. Sie wirkt ein wenig verschroben und wunderlich, hat jedoch das Herz am rechten Fleck und ist eine deutliche Bereicherung für Luis Freundeskreis, wenn ich das so sagen darf. Was mir am Buch neben der Geschichte am besten gefallen hat, waren die Illustrationen. Sie haben besonders Luis und die Fee so treffend dargestellt, und das auch immer in den witzigsten Situationen, dass ich mich gar nicht einkriegen konnte vor Begeisterung. Es war einfach herrlich mit anzusehen, wie durch und durch passend die Bebilderung und der Text miteinander harmonieren, ich hatte glaube ich noch nie so viel Spaß an ein paar Illustrationen. Die Story um Luis, Lena und die Fee hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte liest sich durch Luis' altersgerechte und umgangssprachliche Erzählweise quasi von selbst, man fliegt mühelos durch die Seiten und hat das Buch schneller durchgelesen, als einem lieb ist. Mein Fazit: Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung, die am Ende des Buches schon fleißig angeteasert wird. Luis und Lena sind ein tolles Team und ich kann kaum erwarten, mich mit ihnen ins nächste ungewöhnliche Abenteuer zu stürzen!
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