Die Biene Maja und ihre Abenteuer von Waldemar Bonsels

Waldemar Bonsels Die Biene Maja und ihre Abenteuer

Der erfolgreiche Kinderbuchklassiker im Original!

Seit über 100 Jahren begeistert die Biene Maja Kinder wie Erwachsene. »Die Biene Maja und ihre Abenteuer« hat sich millionenfach verkauft, sie wurde auf die Bühne gebracht und erfolgreich verfilmt – einer der größten Kinderbuchklassiker! Waldemar Bonsels erzählt darin überaus unterhaltsam die Geschichte der neugierigen kleinen Biene, die auszieht, um die große Welt zu entdecken, Freunde findet, Gefahren meistert und ihre Familie, das eigene Bienenvolk, vor dem Angriff der blutrünstigen Hornissen rettet. Die charmante Erzählung, hier in der Textfassung, ist spannend bis zum Schluss, bleibt dabei immer intelligent und frei von Sentimentalitäten.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Sibawi

    Die kleine Honigbiene Maja kommt in der Bienenstadt im Schlosspark zur Welt und wird gleich von ihrer Lehrerin Kassandra in Empfang genommen. Im Bienenstock herrscht ein Gedränge und Geschiebe, denn es gab eine Revolution. Bereits jetzt zeigt sich Maja von ihrer wissbegierigen und sehr ungeduldigen Seite, was Kassandra recht argwöhnisch beäugt. Sie müsse noch viel lernen. Nach ihrem ersten Flug verlässt Maja jedoch die Bienenstadt im Schlosspark. Die Welt dort draußen ist so viel schöner. Das Fliegen, die Natur mit ihren Blumen, die Luft und die Sonne haben es ihr angetan. Sie verspürt den Drang nach Erlebnissen und Abenteuern und will nicht nur Honig tragen oder Wachs bereiten. Auf ihrem Ausflug begegnen ihr allerlei Gestalten der Tierwelt: der Rosenkäfer Peppi, der Käfer Hans Christoph und die Libelle Schnuck, die Grille Iffi und der Mistkäfer Kurt, ein Grashüpfer, die Stubenfliege Puck, die Kreuzspinne Thekla und vielerlei großes und kleines Getier. Dabei zeigt sich die Natur nicht immer von ihrer gutherzigen Seite. Maja muss lernen, dass überall auch Gefahren lauern können. Ihr größter Wunsch ist es jedoch, einem Menschen zu begegnen. Von Kassandra hat sie gelernt, dass die Menschen gut und dem Volk der Bienen wohlgesinnt seien. Wohin sie auch kämen, brächten sie Ordnung und Wohlstand. Die Bienen vertrauten auf den Menschen und seinen Schutz und teilten mit ihm ihren Honig. Maja glaubt ihrer Lehrerin und will dieses wunderbare Wesen Mensch mit eigenen Augen sehen. Unterwegs hört sie von anderen Tieren gegenteilige Geschichten. Doch sie hält an Kassandras Lehren fest. Ein Blumenelf soll Majas größten Wunsch schließlich erfüllen. Aber danach wird Maja leichtsinnig. Hornissen nehmen sie gefangen. In Gefangenschaft kann sie die Hornissen belauschen, wie sie einen Angriff auf den Bienenstock planen. Maja beschließt, ihr Volk zu warnen. Mich persönlich nervt die Verherrlichung und Verklärung der Bienenkönigin und die vollkommene Ergebenheit. Natürlich ist mir bewusst, welche Bedeutung der Hofstaat und die Königin für eine Honigbiene hat – sie wäre doch allein und auf sich gestellt gar nicht lebensfähig. Die Biene Maja ist eben auch nur ein Kind ihrer Zeit. Und daher schwingt auch der nationale Charakter mit. Das kann ich ihr nicht zum Vorwurf machen. Ob sich das Buch allerdings heute noch als Kinderbuch eignet, daran habe ich meine Zweifel. Die Sprache wirkt doch schon recht abgelebt; poetisch – ja! –, aber angestaubt. Mein Fazit ist positiv, denn mir hat das Lesen größtenteils Freude bereitet. Bonsels verstand zweifellos sein Handwerk. Obwohl ich seine Sprache für heutige Kinderohren als ›abgelebt‹ und ›angestaubt‹ bezeichnet habe, schätze ich ihre Wortmagie dennoch sehr. In gar nicht infantiler Weise beschreibt er die Wunder der Natur und erzeugt einen schieren Stimmungszauber. Er war eben ein neuromantischer Naturmystiker. Die Aufmachung der Ausgabe der DVA finde ich sehr ansprechend. Sie enthält zudem reizende Illustrationen von Waltraut und Ottmar Frick.
  • Von: Shondra

    Dies ist das Buch an die, die erfolgreiche Kinderserie „Die Biene Maja“ angelehnt ist. Die Biene Maja und ihre Abenteuer gehört für mich einfach zu meiner Kindheit, daher war ich auch ganz gespannt auf das Buch. Das Buch ist für mich sehr ansprechend aufgemacht, zeitlos wie es der damaligen Zeit entsprechen könnte. Das Buch ist in 17 Kapitel unterteilt, und jedes Kapitel ist ein in sich abgeschlossenes Abenteuer, die sich alle am Ende zusammenfügen. Der Schreibstil klingt wie der einer anderen Zeit, jedoch klar, respektvoll und ehrlich. Somit ist das Buch nicht nur etwas für Kinder, sondern auch für Erwachsene ansprechend. Wobei man hier auch sagen muss, das nichts verkindlicht wird, die Natur und deren Bewohner können manchmal ganz schön grausam sein, doch im Grunde will jedes Lebewesen nur überleben, und so trifft hier die Aussage „Fressen und gefressen werden!“ ganz gut. Auf jedenfall eine Empfehlung für alle Biene Maja Fans und die, die es noch werden wollen.
  • Von: Kristin

    Die kleine Biene Maja wünscht sich nichts sehnlicher, als die Welt zu erkunden. Die Natur um sie herum zu entdecken, neue Arten kennen lernen und einen Menschen treffen - das sind ihre Ziele. Und so macht sie sich auf in ein wunderbares Abenteuer... Die Biene Maja ist ein wunderbarer Kinderklassiker, der für jede Altersgruppe geeignet ist. Auf ihrer Reise begegnget sie einigen neuen Freunden und lernt schnell, was die wichtigen Dinge im Leben sind. Wie im echten Leben so hat auch jede neue Figur ihre eigenen Probleme und das Buch gibt so eine auch heute noch realistische Spiegelung unserer eigenen Gesellschaft wieder und zeigt viele wichtige Dinge auf. Ein bisschen schade war einzig die Entdeckung, dass Willi nicht aus dem Original stammt, sondern für die Zeichentrickserie dazu erfunden wurde. Viele andere Charaktere hingegen, die man aus der Serie kennt, trifft man hier aber wieder. Besonders angetan hat es mir diese Ausgabe des Kinderbuchklassikers, denn sie ist mit ganz wundervollen und wirklich passenden Illustrationen verziert. Dadurch eignet sich die Geschichte auch perfekt zum Vorlesen. Für mich ist "DIe Biene Maja und ihre Abenteuer" ein Klassiker, der in keinem Regal fehlen sollte. Abenteuerlich und unterhaltsam, gleichzeitig aber auch sehr lehrreich, hat es der Autor hier geschafft, ein ganz wunderbares Buch zu schreiben, das für große und kleine Leser gleich geeignet ist.
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