Die Krumpflinge - Egon wird erwischt! von Annette Roeder

Annette Roeder Die Krumpflinge - Egon wird erwischt!

Achtung, die Krumpflinge kommen...

Nachdem Krumpfling Egon sich dem Menschenjungen Albert aus Versehen gezeigt hat, sind die beiden allerbeste Freunde geworden und verbringen sehr viel Zeit miteinander. Doch dann funkt Lulu, das Nachbarsmädchen, dazwischen und lädt Albert zu sich nach Hause ein – natürlich ohne Egon! Der Krumpfling wird rasend eifersüchtig. Er schmiedet finstere Pläne und lässt nichts unversucht, seinen Spielkameraden wieder für sich allein zu haben. Doch natürlich kommt es auch diesmal anders, als Egon das geplant hat ...

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: Der kleine Egon schleicht sich heimlich zu seinem neuen besten Freund Albi und wird prompt ertappt. Das gibt Ärger. Schließlich hat Oma Krumpfling ausdrücklich jeden Kontakt mit den Menschen verboten. Und dann funkt ihm auch noch das Nachbarkind dazwischen. Lulu läd Albi zum Spielen ein und Egon darf nicht mit. Der kleine Kerl läuft purpurschneckenlila an vor Eifersucht und spielt einen Streich, den er sogleich bereut. Mein Eindruck: Dies ist der zweite von inzwischen elf Bänden. Man kann mit einem beliebigen Buch der Reihe beginnen, da sich Egon zu Beginn kurz vorstellt mit einem Auszug aus Albis Freundebuch (Steckbrief und Foto). Krumpflinge sind frech, chaotisch aber liebenswert. Sie schimpfen für ihr Leben gern und sammeln Flüche aller Art. Bei Ausdrücken wie "Blödzwerg" oder "giftgemeiner Lügner" braucht man sich aber über unpassende Ausdrücke nicht zu sorgen. Lulu und Arti sind ein ungleiches Gespann. Hier treffen Chaos und totale Ordnungsliebe aufeinander. Beide Charaktere sind sehr überzogen dargestellt und während man für Albi Sympathie und ab einem gewissen Zeitpunkt auch Mitleid empfindet, geht einem Lulu gleich im ersten Kapitel auf den Keks: patzig, selbstsüchtig und im Befehlston gibt sie Anweisungen, dass Vater-Mutter-Kind gespielt wird, Albi als Vater Windeln wechseln und gefälligst Essen kochen soll. Ihr lustig gemeinter Sprachfehler bei Fremdwörtern "Kogelen" statt "Kollegen" oder "karotiv" statt "kreativ" kommt ebenfalls nicht gut an. Der Schreibstil und die Handlung sind einfach gehalten, die Geschichte ist unterhaltsam und stellenweise lustig und kindgerecht werden die Themen Eifersucht, Streit und Versöhnung dem Leser näher gebracht. Fazit: Eine unterhaltsame und kurzweilige Geschichte, kindgerechte Vermittlung von Gefühlen wie Eifersucht, Neid und Reue. Aber einige Charaktere sind zu überzogen dargestellt. Mit vielen wunderschönen, farbenfrohen Illustrationen. 
  • Von: Bücherjunky

    Meine Meinung Und wieder habe ich mit meinem Sohn, Albi und Egon besucht. Mein Sohn war wieder begeistert über die Zeichnungen. Auch wenn diesmal etwas mehr Text war als im ersten Band, hat er mit Freude zugehört und mitgefiebert. Der Schreibstil ist einfach sehr kindgerecht und Lustig. Das Thema war in diesem Buch, Eifersucht und das Petzen nicht immer den gewünschten Erfolg hat. Egon musste lernen mit Albis Freundin Lulu klar zu kommen. Der Frechdachs machte dabei so einiges was sich nicht gehört und musste am Ende dafür grade stehen. Wieder fielen etliche Schimpfwörter aus der Fantasie von Annette Roeder, die einem ein Schmunzeln ins Gesicht zauberten. Mein Fazit Wieder eine sehr tolle Geschichte aus der Krumpflingburg, mit einer sehr gelungenen Botschaft und wunderschönen Illustrationen. Kinder haben ihre Freude an dem Bleistiftgroßen Krumpfling Egon mit dem Herzfleck und seinen Schandtaten.
  • Von: buchröttin

    Schimpfwörter. Soll man nicht sagen, das weiß doch jedes Kind, oder es wird bestimmt immer wieder darauf hingewiesen von den Erwachsenen. Aber die „Krumpfinge“ können ohne Schimpfwörter nicht leben, denn genau daraus braut die Oma den Tee, den die kleinen Wesen zum Überleben brauchen. Und nun passiert es. In die Villa wo die „Krumpflinge“ leben zieht eine neue Familie ein, mit einem Kind, das richtig gut erzogen ist. Wie schrecklich… ein Plan muss her, damit sie wieder an Schimpfwörter kommen. Die Idee, kleine grüne Wesen zu erschaffen, die sich von Schimpfwörtern ernähren, das fand ich wirklich witzig. Das Buch bietet sich durch die vielen bunten Bilder und der recht großen Schrift auch wunderbar zum Vorlesen an. Ich denke, das kann man so mit Kindern ab ca. 6 Jahren wunderbar lesen. Es wirklich lustig und witzig geschrieben und diese kleinen grünen wuscheligen Wesen, die mich ein wenig an Kobolde erinnern schleichen sich bald in das Herz des Lesers. Sehr gelungen fand ich vorn im Buch den Steckbrief von dem kleinen „Krumpfling Egon“. Der wurde wie in einem Freundebuch gestaltet. Die Zeichnungen fand ich wunderschön und vor allem kunterbunt. Diese runden das Buch und die Geschichte perfekt ab In der Geschichte geht es nicht nur um Schimpfwörter, sondern um Freundschaft, Abenteuer und einer Menge Phantasie. Ein Buch zum Spass haben und Träumen von kleinen wusseligen grünen Wesen. Es lässt den Leser lachen über die Streiche von Egon und die Reaktionen der Familie. Vollste Vorlese- und Leseempfehlung.