Die Krumpflinge - Egon zieht ein! von Annette Roeder

Annette Roeder Die Krumpflinge - Egon zieht ein!

Achtung, die Krumpflinge kommen...

Die junge dreiköpfige Familie, die in die alte Villa gezogen ist, geht viel zu freundlich miteinander um. Denn genau das wird für die Krumpflinge bald zum Riesenproblem: Innerhalb kürzester Zeit ist der kostbare Krumpftee aufgebraucht! Um den Vorrat wieder aufzufüllen, soll jetzt Egon nach oben zu Familie Artich ziehen und dort mit allerhand Streichen dafür sorgen, dass ordentlich gestritten, geschimpft und geflucht wird. Egon nimmt die Herausforderung an, aber nicht alles läuft so, wie die Sippenchefin sich das vorgestellt hat ...

Die beliebten Krumpflinge toben durch die Kinderzimmer und brauen sich aus Schimpfwörtern leckeren Krumpftee. Ob beim Vorlesen oder Selberlesen - Spaß ist immer garantiert!

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: Großonkel Artich zieht es in den Süden und so ziehen Vater Bertram, Mutter Rosalie und Sohn Albert (Albi) Artich in dessen alte, leerstehende Villa. Im Gerümpelkeller versteckt leben die Krumpflinge. Kleine grüne Kerlchen, die aus den Schimpfwörtern der Menschen köstlichen Tee brauen.  Wer nun glaubt, es wird nach dem Einzug der Familie Artich fürchterlich geflucht - sehr zur Freude der Krumpflinge - irrt gewaltig. Das Motto der Familie lautet: "Wir heißen Artich und sind artig!" Es fällt wochenlang kein böses Wort. Was soll nur aus den Krumpflingen werden, sobald die letzten Brösel für den Kumpftee aufgebraucht sind? Mein Eindruck: Die Charaktere gefallen sehr, denn die Krumpflinge sind frech, chaotisch aber liebenswert und sie schimpfen für ihr Leben gern. Bei Ausdrücken wie "Quatschquark" oder "Trottelolm" braucht man sich aber über unpassende Ausdrücke nicht zu sorgen. Wenn es ganz schlimm kommt, flucht Frau Artich ein lautes "Kack...ao!" oder "Kack...adu!".  Leider lässt sich ohne ordentliche Flüche der Menschen kein Krumpftee brauen. Die Krumpflinge brauchen den Tee zwar nicht zwingend zum Überleben, aber ohne ihn bekommen sie schlechte Laune. Fast so wie bei einem Verzicht auf Schokolade für uns Menschen ;-) Oma Krumpfling ruft daher zur Krisensitzung: Egon soll zu den Menschen ziehen, Streiche spielen und kräftig für Chaos sorgen, damit endlich wieder geschimpft wird. Doch das ist bei der äußerst wohlerzogenen Familie zunächst gar nicht so einfach. Die Friede-Freude-Eierkuchen-Familie mit "mein Liebling" hier und "mein Liebling" da ist sehr überzogen dargestellt, was mir beim Vorlesen zu viel vorkam, wurde vom Zuhörer aber nicht als störend empfunden. Gleiches beim plötzlichen Dauergeschimpfe in der Villa. Die Geschichte ist humorvoll und kurzweilig erzählt, der Schreibstil und die Handlung sind einfach gehalten, die kindgerechten Streiche und Flüche lustig und unterhaltsam. Trotz seiner Streiche kann man Egon nicht böse sein. Fazit: Eine unterhaltsame Geschichte, kindgerecht und einfach gehalten, mit liebenswerten Charakteren und zauberhaften, farbenfrohen Illustrationen.  Zudem der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und mit Potential für weitere lustige Abenteuer.
  • Von: Yvonne

    DIE KRUMPFLINGE - EGON ZIEHT EIN! Krumpflinge – Bitte was sind den Krumpflinge??? Nun die Krumpflinge sind kleine, wuschliche Wesen, die in einer Villa bei einer Familie wohnen und die einfach nur gern haben muss. Doch es gibt ein Problem, der kostbare Krumpftee alle. Um diesen Tee wieder füllen, braucht es jede Menge Schimpfwörter. Also muss Egon der Familie im Haus Streiche spielen, damit so richtig geschimpft wird und jede Menge Schimpfwörter fallen. Doch Angelegenheit gestaltet sich nicht ganz einfach....doch lest selbst was Egon da erlebt! „Die Krumpflinge - Egon zieht ein“ ist Band 1 einer neuen und wunderbaren Buchreihe, deren Zielgruppe im Vorlesealter beginnt. Die Handlung der Reihe dreht sich um die kleinen, grünen Krumpflinge welche in einem Haus leben und sich von Schimpfwörtern ernähren. Doch die Familie Artich, welche gerade frisch eingezogen ist, ist ganz artig und so fallen keine Schimpfwörter. Dagegen muss unternommen werden! Ganz klar! Der Krumpfling Egon soll sich der Sache annehmen, doch es läuft nicht alles nach Plan, sehr Freude des Lesers. Denn für den Leser und auch die kleinen Zuhörer, wird eine spannende Geschichte mit bester Unterhaltung geboten. Die wundervollen Illustrationen von Barbara Korthues untermalen die Geschichte. Desweiteren sorgen die große Schrift und ein übersichtliches Layout für einen guten Einstieg in die ersten Leseversuche. Und dabei wird es sicherlich nicht bleiben, denn die Geschichte gestaltet sich bis zu Ende als sehr witzig und unterhaltsam und motiviert weiter zu lesen. Fazit: Ein fantasievoller Auftakt von „Die Krumpflinge - Egon zieht ein“ für Groß und Klein.
  • Von: Buch im Blick

    Das Cover ist relativ schlicht gehalten und trotzdem sehr kinderfreundlich und ansprechend. Die Schrift ist eine Entwicklung kindischer Schreibweise. Erst ein wenig krakelig mit Wachsmalstiften, dann in schöner Schreibschrift, was mir ebenfalls sehr gut gefällt. Der Schreibstil und Schriftart sind für Kinder gemacht. Das Buch hat eine schöne deutliche Schrift, etwas größer und somit auch für Erstleser sehr gut geeignet. Am Anfang des Buches gibt es einen Eintrag von Egon in Albis Freundebuch und auch sonst sind im Buch schöne Illustrationen die für Abwechslung sorgen. Keine Seite kommt ohne aus und so wird das Buch sehr lebendig. Egon ist das Nesthäkchen der Familie und besonders, weil er anders ist. So geht es vielen Kindern im eigenen Leben auch und ich finde es sehr schön wie sie sich mit entwickeln können und sehen dass auch der kleinste was erreichen kann und Freundschaft etwas besonderes ist, egal wie unterschiedlich man scheint. Auch das Thema Schimpfwörter ist für Grundschulkinder nichts neues mehr. Es gibt dazu auch ein lustiges Gespräch der Autorin mit ihrem kleinen, grünen Protagonisten, das ihr hier nachlesen könnt. Ich finde es süß geschrieben und ich denke wenn der Umgang mit Schimpfwörtern normal gehalten wird, man eben darüber spricht was sie bedeuten und wieso man sie so schlimm findet, dann versteht das auch jedes Kind. Wir jedoch rennen nur mit erhobenem Zeigefinger herum und zetern: "Sowas sagt man nicht!" - Aber wieso eigentlich nicht? Ein sehr schönes Kinderbuch, empfohlen ab 6 Jahren. Ich denke aber in die Vorschule kann man es schon schieben, dann eben zum vorlesen und gemeinsam kichern ;)
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