Barbarotti und der schwermütige Busfahrer von Håkan Nesser

Håkan Nesser Barbarotti und der schwermütige Busfahrer

Gegen Inspektor Barbarottis Polizeikollegin - und neue Lebensgefährtin - Eva Backman wird in Stockholm intern ermittelt. Sie musste bei einem Einsatz zur Schusswaffe greifen, um Schlimmeres zu verhindern, was für einen der Beteiligten allerdings böse endete. Um Abstand zu gewinnen, beschließen Barbarotti und Backman, sich in die herbstliche Abgeschiedenheit Gotlands zurückzuziehen. Doch die Ruhe ist trügerisch. Barbarottis kriminalistische Instinkte werden geweckt, als er in einem Fahrradfahrer jenen rätselhaften Busfahrer zu erkennen glaubt, der vor sechs Jahren Opfer eines Verbrechens wurde, ohne dass man seine Leiche je gefunden hätte ...

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Lesefruechte

    Schwermut stellt einen durch Niedergeschlagen sein, düster-traurige Stimmung, innere Leere o. Ä. gekennzeichneter, alle Tatkraft lähmender Zustand dar. Eine Grundstimmung, die sich durch das ganze Buch „Barbarotti und der Schwermütige Busfahrer“ von Hakan Nesser zieht. Nicht nur ist der erwähnte Busfahrer von Melancholie und Schwermut geprägt. Auch die gesamt Atmosphäre des Buches wirkt teilweise bedrückend. Nach einem tödlichen Gebrauch ihrer Schusswaffe, um schlimmeres zu verhindern, durch Eva Backmann wird gegen Barbarotti und Backmann intern ermittelt. Das Paar, sowohl in beruflicher als auch privater Hinsicht, begibt sich auf die Insel Gotland, um von ihrer Arbeit Abstand zu gewinnen und stößt dabei wieder auf einen fast sechs Jahre alten Fall, in dem sie beide ermittelt haben. Damals ist ein Mann verschwunden, seine Leiche wurde nie gefunden und jetzt mein Barbarotti er erkenne den Busfahrer in einem Mann auf einem roten Fahrrad wieder. Der Schreibstil ist flüssig lesbar und sehr angenehm. Vergleiche und eine bildhafte Sprache erleichtern der Fantasie, sich die Natur der Insel Gotland und jede weitere Umgebung vorzustellen. Zeitlich wechselt die Handlung zwischen 2013 und 2018 hin und her, sodass man Einblicke in den damaligen Fall und die Ermittlungsarbeit, sowie in die Aufzeichnungen des „schwermütigen Busfahrers“ Albert Runge erhält. Letztere sind prägend für die Wahrnehmung des Opfers und des Falles. Dabei nimmt die Handlung einen sehr ruhigen Verlauf. Zwar hat das Buch bei mir kein übermäßiges Nervenkribbeln hervor gerufen. Dennoch war der Roman auf seine Art und Weise spannend, da bis zum Ende unklar ist, was nun wirklich geschehen ist. Meine Vermutungen, haben sich dabei immer wieder als falsch erwiesen. Hakan Nesser ist also immer wieder gelungen mich in die irre zu leiten, sodass ich vom Ende sehr überrascht war. Gedanken über Gott, die Welt und philosophische Themen, fließen, wie nebenbei, in die Geschichte ein und runden das Bild von Barbarotti, seine Denkweise und Gedankenströme ab. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung zieht und nicht viel passiert. Dennoch habe ich dies als durchaus passend für die gesamte Geschichte empfunden, da es die im Titel erwähnte Schwermütigkeit verstärkt hat. Wer eine spannungsgeladene und rasante Geschichte erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Wer aber sich für einen ruhigen Verlauf und die Erzählweise Hakan Nessers begeistern kann und sich dabei Überraschungsmomente wünscht, kann ich empfehlen zu dem Buch zu greifen.
  • Von: Tanja

    Hakan Nesser hat sich mit diesem Roman wieder einmal selbst übertroffen. Stimmungsvoll und düster erzählt er diesen Krimi in fast bedächtiger Weise . Der 6. Band der Barbarotti Krimis überzeugt durch einen subtilen Spannungsaufbau und ein überraschendes Ende. Nessers Erzählweise ist spannend und sein Schreibstil hervorragend! Ich freue mich bereits auf den 7.Teil mit Gunnar Barbarotti.
  • Von: Julia

    Das Buch ist das 6. aus der Reihe und ich kannte bis hier noch keines aus der Reihe und ich war sehr gespannt auf das Buch und den Inhalt. Ich kam gut in die Geschichte rein und konnte sofort eine leicht ansteigende Spannung merken und habe das genossen. Die Spannung hat von Anfang bis zum Ende gut gehalten und in den besonderen Momenten merkte ich das deutlicher. Spannende Momente merkte man deutlich raus, es fehlte nur noch der Ton. Es war Stimmung abhängig und damit konnte ich die unterschiedlichen Eigenschaften gut unterscheiden. Es tauchten immer Wendungen auf, dass ich immer neu Überlegen musste, wie es weiter gehen kann. Dazu kommt noch eine Atmosphäre von Gotland. Man lernt es auf dieser Art kennen und möchte es am liebsten Liven erleben. Es ist vieles an Informationen in die Geschichte eingeflossen, es war gut überlegt, das man einen fließenden Schreibstil vom Autor hat. Das macht das Lesen gleich doppelt Spaß! Hier hat der gute Schreibstil mit der Geschichte und den guten Charakteren gut gepasst. Das Cover ist einfach gehalten und zeigt nicht deutlich das, was in dem Buch versteckt ist. Das Buch ist absolut empfehlenswert und bekommt 5 Sterne.
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