Das Bekenntnis von John Grisham

John Grisham Das Bekenntnis

Wenn aus der Wahrheit Böses wächst - der neue große Roman von John Grisham

Oktober 1946 in Clanton, Mississippi. Pete Banning ist einer der angesehensten Bürger der Stadt. Der hochdekorierte Kriegsveteran hat es als Oberhaupt einer alt eingesessenen Familie mit dem Anbau von Baumwolle zu Reichtum gebracht. Er ist ein aktives Mitglied der Kirche, ein loyaler Freund, ein guter Vater, ein verlässlicher Nachbar. Doch eines Morgens wendet sich das Blatt. Pete Banning steht in aller Früh auf, nimmt ein leichtes Frühstück zu sich, fährt zur Kirche und erschießt den Pfarrer. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Die Gemeinde ist erschüttert, und es gibt nur eine einzige Frage: Warum? Pete Banning aber schweigt. Sein einziger Kommentar lautet: »Ich habe nichts zu sagen.« Und auch als ihm die Todesstrafe droht, bricht er sein Schweigen nicht. Ein Aufsehen erregender Prozess beginnt, an dessen Ende in Clanton nichts mehr ist, wie es zuvor war.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Timos Blog

    Missisippi, USA, 1946: Erst kürzlich ist Pete Banning als Held aus dem 2. Weltkrieg heimgekehrt. Doch eines Morgens steht er auf und beschließt noch am selben Tag einen Mord zu begehen. Er begibt sich in die Nähe seiner Baumwollplantage gelegene Kleinstadt und erschießt dort den Pastor der methodistischen Kirche. Er begeht seine Tat ganz offen und gibt in dem Roman nie eine Erklärung ab. The Reckoning Der englische Originaltitel von Das Bekenntnis von John Grisham ist The Reckoning. Wörtlich übersetzt würde der Titel des Romans daher nicht Das Bekenntnis sondern Die Abrechnung lauten. Der Roman ist die sechste Geschichte von Grisham, dessen Handlung sich in der Kleinstadt Clanton, Mississippi, in den Südstaaten der USA abspielt. Der deutsche Titel Das Bekenntnis bezieht sich darauf, dass die Hauptfigur von Grisham keine Versuche unternimmt ihre Tat zu verschleiern. Doch worüber oder womit rechnet Pete Banning in der Geschichte ab? Das Bekenntnis als Gerichtsdrama Nach der Tat wird der erste Teil von Das Bekenntnis zum Gerichtsdrama. Der Roman schildert das Verfahren, den Versuch des Verteidigers Pete Bannings Tat durch vorübergehenden Wahnsinn zu erklären und Bannings Weigerung sich zu verteidigen. Wenig überraschend endet daher der erste Teil des Romans mit Pete’s Verurteilung zum Tod auf dem elektrischen Stuhl und der Vollstreckung des Urteils. Pete Banning wird beerdigt und noch immer hat Grisham uns nur wenige Hinweise gegeben, dass er den Mord aus Rache für eine Tat seiner Frau Liza begangen hat. Das Bekenntnis als Kriegsroman Nun wird der Roman zum Kriegsdrama. In einer Rückblende berichtet die Geschichte kurz wie Pete und Liza sich kennengelernt und verliebt haben. Sie heiraten und ziehen auf die Baumwollplantage. Dann führt Grisham uns auf die Schlachtfelder des 2. Weltkriegs. Das Bekenntnis handelt jedoch zu keiner Zeit in Deutschland. Grisham schickt Pete stattdessen auf die Philippinen. Dort kämpft er gegen die Japaner, wird gefangen genommen, als vermisst gemeldet und für tot gehalten. Doch er kann entkommen und kehrt als Kriegsheld in die Heimat zurück. Die Story macht eine Kehrtwende zu seinem Anfang zurück. Erst im dritten Teil wird die Frage nach dem Tatmotiv auf tragische und überraschende Weise beantwortet. Um den Lesern unter euch nicht die Spannung zu nehmen verrate ich die Antwort nicht. Lest Das Bekenntnis selbst um das Geheimnis zu erfahren! Fazit Der Roman Das Bekenntnis ist weniger ein klassischer Krimi-Thriller, wie man ihn von Grisham erwarten würde. Als Schwerpunkt hat der Autor, das Leid und die Erfahrungen von Pete als Soldat gewählt und führt den zweiten Teil der Geschichte besonders stark aus. Dies kann für den geneigten Leser zum Teil recht ermüdend daher kommen. John Grisham Grisham wurde 1955 in Arkansas geboren. Er ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Thriller Autoren unserer Zeit. Seine bislang 40 Romane und 4 Kurzgeschichten sind in 42 Sprachen erhältlich.
  • Von: Nicoles Bücherwelt

    Ein Mord und die Suche nach der Wahrheit… Oktober, im Jahr 1946: Der Farmer Pete Banning ist ein angesehener Bürger der Stadt Clanton in Mississippi. Dank seiner gut gehenden Geschäfte mit der selbst angebauten Baumwolle geht es dem hochdekorierten Kriegsveteran und seiner Familie finanziell recht gut. Pete führt seit seiner Rückkehr aus dem Krieg ein ruhiges Leben und ist ein guter Vater, ein loyaler Freund und ein verlässlicher Nachbar. Doch plötzlich ändert sich alles: An einem Morgen im Oktober steht Pete früh auf, verrichtet seine alltäglichen Arbeiten und fährt kurz darauf in die Stadt – dort geht er geradewegs zur Kirche und erschießt den Pfarrer. Diese unglaubliche Nachricht verbreitet sich in Windeseile in der kleinen Stadt und löst Schrecken und Fassungslosigkeit aus. Schon bald gibt es in der Gemeinde nur noch eine Frage: Warum? Pete lässt sich widerstandslos festnehmen – und schweigt. Auch mit dem Wissen, das ihm die Todesstrafe droht, lautet sein einziger Kommentar: „Ich habe nichts zu sagen.“ Schon bald beginnt ein Aufsehen erregender Prozess, der Clanton für immer verändern wird… „Die Gesetzeshüter spulten ihr Routineprogramm ab, doch in Wahrheit waren sie ebenso bestürzt wie alle anderen auch. Ein angesehener Prediger war vom beliebtesten Sohn der Stadt, einem Kriegshelden, kaltblütig ermordet worden. Dafür musste es einen verdammt guten Grund geben. Es war sicher nur eine Frage der Zeit, bis die Wahrheit herauskäme. Doch in diesem Moment stand die Zeit still. Was hier geschah, schien nicht real.“ – Seite 24/25, eBook Schon die Inhaltsangabe klingt nach einem typischen John Grisham-Roman – und so beginnt er auch. Bereits die ersten Seiten fesseln den Leser und geben einen guten Über- und Einblick in das aktuelle Leben von Pete Banning und dem Tagesablauf auf der Baumwollfarm. Aber auch über den Alltag in dem fiktiven Städtchen Clanton und dessen Bewohner erfährt man einiges. Doch dann geschieht das unfassbare Verbrechen, das der sonst so friedliche Bürger eiskalt begeht. Natürlich fragt man sich als Leser sofort, was hinter dem Mord steckt. Die Handlung ist in drei Abschnitte geteilt. Während der erste und dritte Abschnitt packend geschrieben sind, habe ich mich mit dem Mittelteil etwas schwer getan. Dieser schildert überwiegend Petes Erlebnisse im Krieg und ist teilweise etwas langatmig. Doch mit dem letzten Teil ist die gewohnte Spannung vom Anfang wieder da und beantwortet auch einige Fragen. Der Schreibstil ist detailreich und eher ruhig, dennoch fällt es besonders im ersten Abschnitt, der mit einer großen Überraschung endet, schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Auch der berühmte Stil von John Grisham kommt hier sehr gut zur Geltung. Nur wenige Autoren können Gerichtsszenen so packend schildern wie er. Zum Ende hin gibt es einige Entwicklungen, die man so nicht vermutet hätte. Mein Fazit: Ein typischer John Grisham-Roman, der seine Stärken besonders am Anfang hat und später mit einem spannenden Schluss endet. Atmosphärisch dicht und mit einer ruhigen Art schildert John Grisham hier das Schicksal eines Mannes, das einige Leben komplett verändert. Einzig im Mittelteil gibt es kleine Längen, aber alles in allem ist dem Autor hier wieder ein gutes Buch mit einer interessanten Handlung gelungen. Lesenswert!
  • Von: Sabine Ibing

    Ford County, Mississippi: Pete Banning ist einer der angesehensten Bürger der Stadt. An diesem Novembermorgen fährt er in die Stadt, betritt das Büro der Methodistenkirche und tötet Pfarrer mit drei gezielten Schüssen aus seinem Armeerevolver. Die Gemeinde ist bestürzt. Was hat ihn dazu getrieben? Ein Justizthriller, Familienroman, historischer Roman, ein guter Genremix. Der Mörder schweigt und wird zum Tode verurteilt. Es geht zurück in die Geschichte von Pete, zum Pazifikkrieg, während des Zweiten Weltkriegs, die Kapitulation der USA gegen die Japaner auf der Bataan-Halbinsel, um den berüchtigten Bataan-Todesmarsch, das Todescamp O’Donnell. Und es geht um das, was nach der Hinrichtung von Pete auf die Familie zukommt. Mir gefällt mir der Roman in seiner Komplexität – 592 Seiten bzw. 20 Std. und 33 Min. Hörvergnügen. Weiter zur Rezension: https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/das-bekenntnis-von-john-grisham.html
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