Das zweite Geheimnis von Titus Müller

Titus Müller Das zweite Geheimnis

Wer fliehen will, kann niemandem trauen. Nicht mal der eigenen Familie.

Zwölf Jahre nach dem Mauerbau führt Ria Nachtmann ein weitgehend angepasstes Leben in Ostberlin. Niemand würde vermuten, dass sie einst als Spionin für den Bundesnachrichtendienst aktiv war. Nur eines hat die Jahre überdauert: ihre Liebe zu Jens, einem westdeutschen Journalisten. Doch Verbindungen mit dem Klassenfeind sind streng verboten. Als Ria ein geheimes Treffen arrangiert, wird sie bereits beobachtet. Ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt ...

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Dani Gu

    Titus Müller schreibt über Ria Nachtmann , ihre Familie und ihr Leben in der DDR Zeit ab 1973. Ria arbeitet als Sekretärin der KoKo für den Leiter Herr Schalk. Über diese Tätigkeit und ihre alten BND Kontakte versucht sie in den Westen, zu ihrer Liebe Jens, zu kommen. Doch die Stasi legt ihr einige Steine in den Weg, der sehr hart für Ria und für ihre Tochter Annie wird. Weiterhin erhalten wir einen Einblick in die Spionageaffäre des Ehepaares Guillaume und in die in Berlin stattfindenden Weltfestspiele der Jugend. Der Spionagethriller von Titus Müller hat mich von Seite 1 an ins Geschehen hineingezogen und nicht mehr losgelassen. Das Buch liest sich flüssig und beschreibt die Protagonisten sehr gut. Es machte mich neugierig und nachdenklich in Bezug auf die DDR. Dieses Buch knüpft an den 1.Band "Die fremde Spionin " an. Es können aber beide Bücher unabhängig voneinander gelesen werden. Der 3.Band erscheint 2023.
  • Von: Anna-Lena

    Der erste Teil der Spionagereihe („Die fremde Spionin“) hat den Leser mit ins Jahr 1962 genommen. Im zweiten Teil der Reihe „Das zweite Geheimnis“, befinden wir uns im Jahr 1973. Auf den dritten und letzten Teil („Der letzte Auftrag“) dürfen wir uns in 2023 freuen. Worum geht es? Die ehemalige Spionin Ria Nachtmann arbeitet mittlerweile relativ angepasst im Ministerium für Außenhandel, kann ihre große Liebe Jens, einen westdeutschen Journalisten, aber nicht vergessen. Da sie im Osten blieb, treffen sich die beiden heimlich – in Albanien. Ein Fluchtversuch ihres Schwagers Henning scheitert und die Familie gerät ins Visier der Stasi. Ein spannender und lebendiger Einblick in jüngere deutsche Geschichte. Die DDR habe ich nur am Rande mitbekommen, in Berlin stolpere ich heutzutage aber fast jeden Tag über Relikte dieser Zeit. Umso interessanter fand ich es, mehr über diese Zeit zu erfahren und ein Gefühl für das Leben damals bekommen zu haben. Das war vor allem möglich, da der Autor sehr lebendig und nahbar den Alltag in der DDR beschreibt und dabei viel Wert auf Details und historische Genauigkeit legt. Beeindruckend, wie gekonnt Autor Titus Müller seine fiktive Geschichte mit wahren Hintergründen und Ereignissen verwebt. Besonders gefallen hat mir, wie viel Wert der Autor auf den Geschichtsaspekt legt. Einmal in der Story selbst (die einen großartigen Spannungsbogen hat), aber auch im Nachwort werden die historischen Ereignisse noch einmal aufgegriffen und dem Leser Quellen für die eigene Recherche gegeben. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!
  • Von: schmoekerstunde

    Ein interessanter und fesselnder Stoff über die deutsch-deutsche Geschichte. Anfangs sind es viele unterschiedliche Personen und wechselnde Handlungen, was etwas verwirrend ist. Durch den gut lesbaren und flüssigen Schreibstil ist man schnell mitten in der Geschichte. Der Roman ist geschichtsnah sehr gut recherchiert. Erschreckend ist, dass man auch vor Kindern nicht haltgemacht hat und die zum Ausspionieren ihrer Eltern motiviert hat. Im Nachwort wird auf die historischen Ereignisse verwiesen, und der Leser kann viel Information dazu nachlesen. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die an der jüngsten deutschen Geschichte interessiert sind.
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