Der Bruder von Christine Brand

Christine Brand Der Bruder

»Eine bewegende Story mit immenser Sogwirkung! Krimispannung auf höchstem Niveau. Brillant!« Romy Fölck

Irena Jundts Vater ist tot. Um das Elternhaus zu räumen, muss die Rechtsmedizinerin der Berner Kripo zurück in das abgelegene Bergdorf ihrer Kindheit. Eine Kindheit, die mit dem Verschwinden ihres Bruders abrupt endete. Damals wurde ein brutaler Kindermörder für Benis Tod verurteilt. Doch bei ihrer Rückkehr erkennt Irena, dass irgendetwas an der Geschichte nicht stimmt, und die Dorfbewohner etwas verbergen. Wenig später wird in Bern ein kleiner Junge vermisst gemeldet – Sandro Bandini, Chef der Abteilung Leib und Leben bei der Berner Polizei, beginnt mit Hochdruck zu ermitteln und auch seine Freundin, Journalistin Milla, versucht mit gewohnt unkonventionellen Mitteln die Spur des Kindes zu verfolgen. Noch ahnt niemand, welche Kreise der Fall ziehen wird – und dass die Vergangenheit noch immer dunkle Schatten in die Gegenwart wirft …

Die unabhängig voneinander lesbaren Krimis um Milla Nova und Sandro Bandini bei Blanvalet:

1. Blind

2. Die Patientin

3. Der Bruder

4. Der Unbekannte

Lesen Sie auch »Wahre Verbrechen»: Christine Brand schreibt über ihre dramatischsten Fälle als Gerichtsreporterin.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: wordfulbooks

    Wann sollte man die Vergangenheit ruhen lassen? Und wann holt sie einen ein? . Irena Jundts Vater ist tot. Um das Elternhaus zu räumen, muss die Rechtsmedizinerin der Berner Kripo zurück in das abgelegene Bergdorf ihrer Kindheit. Eine Kindheit, die mit dem Verschwinden ihres Bruders abrupt endete. Damals wurde ein brutaler Kindermörder für Benis Tod verurteilt. Doch bei ihrer Rückkehr erkennt Irena, dass irgendetwas an der Geschichte nicht stimmt, und die Dorfbewohner etwas verbergen. Wenig später wird in Bern ein kleiner Junge vermisst gemeldet – Sandro Bandini, Chef der Abteilung Leib und Leben bei der Berner Polizei, beginnt mit Hochdruck zu ermitteln und auch seine Freundin, Journalistin Milla, versucht mit gewohnt unkonventionellen Mitteln die Spur des Kindes zu verfolgen. Noch ahnt niemand, welche Kreise der Fall ziehen wird – und dass die Vergangenheit noch immer dunkle Schatten in die Gegenwart wirft… . Wow, was für ein Highlight. Ich war direkt drin in der Handlung und die Story um die vermissten Kinder der 80er Jahre in der Schweiz wurde hier unglaublich gut integriert. Beide Handlungsstränge behandeln das Thema Kinderentführung und weitere sensible Themen und es stellt sich die Frage, ob es eine Verbindung gibt. Der Spannungsbogen in dem Kriminalroman ist durchweg gegeben und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch die Charaktere konnten mich wieder überzeugen und man lernt sie, auch wenn die Teile unabhängig voneinander zu lesen sind, in jedem Band besser kennen und mehr lieben. . Für mich der bisher beste Teil und ich freue mich unglaublich auf Band 4 „Der Unbekannte“. Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
  • Von: wundervolle_buchwelten

    》Der Bruder《    ist der dritte Teil der Krimi Reihe 》 Milla Nova ermittelt《 aus der Feder von Christine Brand. Die Teile können unabhängig voneinander gelesen werden. Inhalt: Irena Jundts Vater ist tot. Um das Elternhaus zu räumen, muss die Rechtsmedizinerin der Berner Kripo zurück in das abgelegene Bergdorf ihrer Kindheit. Eine Kindheit, die mit dem Verschwinden ihres Bruders abrupt endete. Damals wurde ein brutaler Kindermörder für Benis Tod verurteilt. Doch bei ihrer Rückkehr erkennt Irena, dass irgendetwas an der Geschichte nicht stimmt, und die Dorfbewohner etwas verbergen. Wenig später wird in Bern ein kleiner Junge vermisst gemeldet – Sandro Bandini, Chef der Abteilung Leib und Leben bei der Berner Polizei, beginnt mit Hochdruck zu ermitteln und auch seine Freundin, Journalistin Milla, versucht mit gewohnt unkonventionellen Mitteln die Spur des Kindes zu verfolgen. Noch ahnt niemand, welche Kreise der Fall ziehen wird – und dass die Vergangenheit noch immer dunkle Schatten in die Gegenwart wirft … Meinung: Für mich war es das erste Buch dieser Autorin und obwohl ich die beiden Vorgänger dieser Reihe nicht kenne, kam ich super in die Geschichte rein. Die Autorin lässt genügend Anhaltspunkte aus den vorangegangenen Büchern einfließen, sodass ich keine Probleme hatte die verschiedenen Charaktere und ihre Verbindungen zu zuordnen. Dieses Buch wird aus verschiedenen Protagonisten Sichten erzählt, was für ordentlich Spannung gesorgt hat. Von Anfang an sorgen kryptische Andeutungen aus der Vergangenheit von Irena, der Rechtsmedizinerin, für hibbelige Spannung. Denn ich wollte unbedingt wissen, was ihr Geheimnis ist, was sie so viele Jahre beschäftigt und belastet. Die Autorin hält mich eine Weile hin, lenkt erst mal ab mit einem brandaktuellen Fall, der Sandro und sein Team beschäftigt und somit auch Milla, die als Journalistin auf ihre eigene Art und Weise ermittelt. Was da nach und nach zu Tage kam hat mich echt staunen lassen. Die Autorin hat echt ein ausgeklügeltes Netz gesponnen, einige Fäden führten ins Nichts bzw endeten in einer vermeintlichen Sackgasse und doch hing alles miteinander zusammen.  Ich habe teils lebensgefährliche Ermittlungen verfolgt, habe tief in der Vergangenheit einiger Protagonisten gewühlt, hatte oft einen Puls von 180 und die Seiten flogen nur so dahin. Jede Leseunterbrechung war schmerzhaft, denn am liebsten hätte ich es gar nicht aus der Hand gelegt. Ein alter Fall, der eigentlich als gelöst und abgeschlossen gilt, ein aktueller Fall und jede Menge Tote, sowie pfiffige Ermittlungen fördern eine grausame Wahrheit ans Licht. Nichts ist wie es scheint. Da sind Themen wie Kindesmissbrauch, Kindesentführung, Kinderpornografie, Familiengeheimnisse, illegale Adoptionen und Stigmatisierungen von Tätern, die eigentlich Opfer sind. Dazu kommt noch das Privatleben der ermittelnden Protagonisten, was im perfekten Maße in die Story einfließt.  Fazit: Dieses Buch ist ein wirklich spannender, überraschender, schockierender und vor allem mitreißender Krimi mit Thrillerelementen. Die Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen, ich werde mit Sicherheit noch die ersten  beiden Teile lesen und hoffe, dass bald ein weiterer Teil erscheinen wird! Daher ganz klare Leseempfehlung!
  • Von: Elvira Pfeiffer(Goch9)

    Der 6-jährige Fabio Della Fortuna ist verschwunden. Die Berner Polizei ist in höchster Alarmbereitschaft. Nach einer weitgehend ungeklärten Entführungsserie in den 90er Jahren ist Fabio das erste neue Opfer. Während der sofort eingeleiteten Suchaktion werden zwei männliche Leichen gefunden, vermutlich ein Mord und ein Selbstmord. Zur gleichen Zeit kehrt die Rechtsmedizinerin Irene Jundt in ihr Elternhaus zurück, um den Hausstand nach dem Tod ihres Vaters aufzulösen. Die aufkommenden Gefühle und Erinnerung treffen sie schmerzlich. Hier verschwand ihr Bruder Beni mit 11 Jahren. Die Ungewissheit trieb ihre Mutter kurze Zeit später in den Selbstmord. Ist es möglich noch irgendwelche Hinweise zu finden? „Krimispannung auf höchstem Niveau.“ Romy Fölck textet diese Einschätzung auf dem Cover, dem ist eigentlich kaum etwas hinzuzufügen. Leider gibt es immer seltener Bücher, die so stark sind und so überzeugen. Bisher gab es drei Krimis um Nathaniel Brenner, Milla Nova und Sandro Bandini. Ich habe sie alle gelesen. Das erste Buch „Blind“ begann auf sehr hohem Niveau, spannend, interessante Protagonisten und mit einer etwas anderen Story. Obwohl ich das damals nicht für möglich gehalten hätte, wurde jedes folgende Buch noch besser. Dieses 533-seitenstarke Buch muss man fast in einem Rutsch lesen, weil man es nicht aus der Hand legen kann. Die Story habe ich in der Inhaltsangabe bereits angerissen und ich möchte da eigentlich nicht mehr verraten. Nur so weit, alle bekannten Protagonisten entwickeln sich weiter und verhalten sich ihrem Wesen entsprechend. Für den unkundigen Leser werden immer wieder kleine Hinweise eingestreut, warum z.Bsp. Milla sich nur so und nicht anders verhalten kann. Viele verschiedene verabscheuenswürdige Verbrechen werden aufgedeckt und doch hat man nicht den Eindruck, dass hier einfach nur viele verschiedene Verbrechen angeprangert werden. In „Erinnerung und Dank“ wird über den fiktionalen Krimi der Realitätsbezug hergestellt. Das macht mich als Leser betroffen und nachdenklich. Mit ihrem genial geschriebenem Krimi hat Christine Brand an die zwölf ungeklärten Verbrechen und der sieben bis heute nicht gefundenen Kinder erinnert. Chapeau!
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