Der Plot - Eine todsichere Geschichte von Jean Hanff Korelitz

Jean Hanff Korelitz Der Plot - Eine todsichere Geschichte

Der New-York-Times-Bestseller: klug, überraschend, nervenaufreibend spannend

Einst wurde Jake Finch Bonner in New York als Autor gefeiert. Doch sein großer Wurf liegt Jahre zurück und mittlerweile unterrichtet er Kreatives Schreiben an einem kleinen College in der Provinz. Als einer seiner ehemaligen Studenten stirbt, bevor er seinen ersten Roman fertiggestellt hat, übernimmt Jake dessen perfekte Geschichte. Das Buch wird über Nacht zum Bestseller. Dann erreicht Jake plötzlich eine anonyme E-Mail, die nur einen Satz enthält: "Du bist ein Dieb". Mit jeder neuen Nachricht werden die Drohungen schärfer, und was eben noch eine Frage der Ehre und Karriere war, wird bald zu einem lebensgefährlichen Katz-und-Maus-Spiel.

"Wahnsinnig lesenswert" Stephen King

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Nadine1986

    Ich muss ja echt sagen, dass mich der Anfang überhaupt nicht abgeholt hat. Erst nach gut 100 Seiten, oder bisschen mehr, wurde es für mich interessant und die Story nahm an Fahrt auf. Vorher war es echt zäh für mich. Zudem ist unser Protagonist Jake, der Autor und Lehrer an der Uni, jetzt auch kein super sympathischer Mensch, den ich direkt mochte. Er ist ok, aber ich hatte zu Anfang nicht das Interesse sein Leben weiter zu verfolgen. Doch als er dann die Story seines Studenten endlich veröffentlicht hatte, wurde es echt interessant. Es wurde spannender und man wollte natürlich wissen, wer ihn des Klaus von geistigem Eigentum bezichtigt. Bisschen vorhersehbar ist es schon, aber es war dennoch gut geschrieben. Vor allem mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet. Die Frage stellt sich in dem Buch auch, ob man eine Idee überhaupt klauen kann? Auch lernen wir etwas über das Schreiben selbst kennen und wie der Autor Jake so lebt.
  • Von: Suse

    Einst wurde Jake Finch Bonner in New York als Autor gefeiert. Doch sein großer Wurf liegt Jahre zurück und mittlerweile unterrichtet er Kreatives Schreiben an einem kleinen College in der Provinz. Als einer seiner ehemaligen Studenten stirbt, bevor er seinen ersten Roman fertiggestellt hat, übernimmt Jake dessen perfekte Geschichte. Das Buch wird über Nacht zum Bestseller. Dann erreicht Jake plötzlich eine anonyme E-Mail, die nur einen Satz enthält: "Du bist ein Dieb". Mit jeder neuen Nachricht werden die Drohungen schärfer, und was eben noch eine Frage der Ehre und Karriere war, wird bald zu einem lebensgefährlichen Katz-und-Maus-Spiel. Der Autor: Jean Hanff Korelitz hat Buchkritiken, Essays, Theaterstücke, Kinderbücher und Romane veröffentlicht. Ihr New York Times-Bestseller »Du hättest es wissen können« wurde 2020 von HBO unter dem Titel »The Undoing« mit Nicole Kidman, Hugh Grant und Donald Sutherland erfolgreich verfilmt. Korelitz lebt mit ihrem Mann, dem irischen Dichter Paul Muldoon, und ihrer Tochter in New York City. ​ Meine Meinung: Ich hatte mich in diesem Buch auf das Katz und Maus Spiel gefreut, was auch schon im Klappentext erwähnt wird. Leider habe ich dies nicht vollends erhalten. Erstmal zum Aufbau und Schreibstil. Der Autor hat eine angenehme Schreibweise und man ist wirklich schnell durchs Buch durch. Die Handlung bietet zudem unglaublich viel Potenzial. Leider wurde dies nicht voll ausgeschöpft. Was mir an diesem Buch am meisten aufstößt, ist die Vorhersehbarkeit. Wenn man sich den Klappentext durchliest suggeriert der ja schon einiges, aber das man in gefühlt jedem Kapitel schon weiß was als nächstes passiert, finde ich mehr als ärgerlich und schade. Der Autor hat wenig Überraschungen eingebaut. Auch hatten die Personen wenig Tiefgang. Wenn man also schon einige Thriller gelesen hat, könnte man sehr schnell auf den Kern der Geschichte kommen. Ich hätte mir einfach ein paar Wendungen gewünscht. Etwas unvorhersehbares. Doch leider hatte ich den Dreh schnell raus, in welche Richtung das geht. Das Buch könnte für Leser in diesem Bereich etwas sein, die noch nicht so viele Thriller kennen. Ich glaube geübte Leser könnten hier echt enttäuscht werden. Für mich war das Buch leider nicht das Spiel zwischen Katz und Maus. Es war leider viel zu oberflächlich und hatte kaum Spannung. Dennoch, der Schreibstil und der Plot war super.
  • Von: der.buchhaendler

    Für einige vielleicht nicht vorstellbar, aber unter vielen Schriftsteller:innen ein unausgesprochenes Gesetz: die Suche nach dem perfekten Plot gleicht der Suche nach dem heiligen Gral. 🏺 Der perfekte Plot verspricht Erfolg. Aufmerksamkeit. Reichtum. Der perfekte Plot wird in zahlreiche Länder verkauft und mit Starbesetzung verfilmt. 🎥 Als Serie. Bei Netflix. Ein Plot, wie man ihn sich nicht ausdenken kann. Ein Plot, der mindestens ein Jahr auf der SpiegelBestseller Liste logiert, ganz oben, die unangefochtene Nummer eins. 🥇 Wir alle sind auf der Suche nach ihm. Leser:innen, weil sie gerne in Geschichten eintauchen, weil sie Raffinesse und noch nie Dagewesenes lesen möchten; Autor:innen weil sie gelesen und als herausragend wahrgenommen werden wollen. Eine Ausnahmeerscheinung unter den abertausenden halbjährlichen Novitäten. 📚 Und einen genau solchen Plot bekommt Jake (Finch) Bonner erzählt, von einem Studenten in einem von ihm geleiteten Seminar zum Thema KreativesSchreiben. Diese Geschichte stellt alle anderen in den Schatten und Jake schielt nach dieser schicksalhaften Begegnung immer wieder auf die Verlagsvorschauen, fest davon überzeugt, dass das Werk von Evan Parker bei Erscheinen durch die Decke gehen wird. 💥 Aber die Geschichte erscheint nicht. Stattdessen findet Jake heraus, dass Evan Parker gestorben ist - noch bevor er seine geniale Plotidee veröffentlichen konnte. Nach kurzem Zögern entschließt sich Jake dazu den Roman selbst zu schreiben - und landet mit dem Buch den vorhergesehenen Welterfolg. 🤑 Auf dem Zenit erreicht ihn dann aber eine anonyme Nachricht: "Du bist ein Dieb." Ich liebte die realistisch beschriebene Dynamik innerhalb der Buchbranche und den täglichen Herausforderungen, denen Autor:innen sich stellen. Auch wenn die Geschichte im letzten Drittel für mich vorhersehbar wurde, konnte mich das Ende dann doch noch ein klein wenig überraschen. Ganz klar war aber hier die für mich interessante Thematik die Lesemotivation, die bei anderen Leser:innen fehlen könnte.
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