Die Insassin von Elisabeth Norebäck

Elisabeth Norebäck Die Insassin

Die unschuldige Mörderin

Seit mehreren Jahren sitzt Linda Andersson im Gefängnis, die Anklage lautet: Mord. Sie soll ihren Mann Simon erstochen haben. Alle Indizien sprechen gegen Linda: Ihre Ehe mit Simon war am Ende, und sie wurde von der Polizei mit blutdurchtränkten Kleidern im selben Raum wie die Leiche ihres Mannes angetroffen. Linda ist davon überzeugt, unschuldig zu sein. Nur: Sie kann sich an nichts erinnern. Wie soll sie herausfinden, was sich in der Mordnacht wirklich ereignet hat? Dafür müsste sie erst aus dem Gefängnis ausbrechen. Und was, wenn die Wahrheit noch viel grausamer ist, als sie bisher dachte?

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Diekleineraupe27

    Linda Anderson sitzt seit mehreren Jahren im Gefängnis. Sie soll ihren Mann Simon erstochen haben. Alle Indizien sprechen gegen sie. Ihre ehe mit Simon war am Ende, und sie wurde von der Polizei mit blutdurchtränkten Kleidern im selben Raum wie die Leiche ihres Mannes angetroffen. Linda kann sich aber an nichts erinnern und will endlich ihre Unschuld beweisen. Doch dafür müsste sie erst aus dem Gefängnis ausbrechen. Aber ist sie wirklich bereit, zu erfahren, was in jeder Nacht passiert ist? Der Klappentext dieses Buches hat mich irgendwie sofort angesprochen, vor allem auch weil ich bisher nichts von dieser Autorin gelesen habe. Aber einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist super flüssig, der sich wirklich sehr schnell lesen lässt. Schon nach den ersten Seiten war ich in dieser Geschichte gefangen und hatte ein klares Bild von Linda vor mir. Teilweise hatte ich das Gefühl ich würde mit ihr im Raum sitzen und konnte sie ganz genau beobachten. Sehr Bildhaft beschreibt die Autorin das Setting und die verschiedenen Orte der Geschichte. Den ersten Teil des Buches habe ich in einem Rutsch weg gelesen, danach wurde es leider etwas zäh. Aber durch geschickte Wendungen hat die Autorin es immer wieder geschafft mich vollends in die Geschichte zurück zu holen und eintauchen zu lassen. Während des Lesens habe ich mir selber die Frage gestellt, ob sie nun die Mörderin ist oder nicht. Nichts ist, wie es scheint und es gibt viele einzelne Puzzleteile die zusammen gesetzt werden wollen! Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ich werde bestimmt in Zukunft ein weiteres Mal zu einem ihrer Bücher greifen!
  • Von: Susis Querbeet ( Leseecke )

    Die unschuldige Mörderin Linda Andersson sitzt seit Jahren im Gefängnis. Sie soll ihren Mann Simon ermordet haben. Linda selbst ist sich sicher unschuldig zu sein, doch sie kann sich an nichts erinnern. Der einzige Weg, ihre Unschuld zu beweisen, wäre aus dem Gefängnis zu fliehen. Doch was, wenn die Wahrheit grausamer ist als Linda denkt? Die Story beginnt spannend und hält sich auch auf einem hohen Spannungslevel.Der Schreib und Erzählstil der Autorin, hat mich gleich eingefangen und nicht mehr losgelassen. Ich war so vertieft in das Buch, das ich gar nicht mitbekommen habe, wie sich der Tag dem Ende zuneigte. Linda Andersson ist hervorragend gezeichnet, ich konnte mich tief in ihre Gefühls und Gedankenwelt hineinversetzen. Habe mich oftmals gefragt was ich an ihrer Stelle tun würde. Um ein besseres Gefühl für Linda und ihre Geschichte zu bekommen, hat die Autorin immer wieder Rückblenden einfließen lassen, die mir Linda noch näher brachten. Die Rückblenden zeigen Linda in der Vergangenheit vor und kurz nach dem Mord ihres Mannes. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Linda, was dem Buch einen besonderen Touch verleiht. Man kann sich besser in die Figur und die Hintergründe hineindenken, fiebert regelrecht der Auflösung entgegen. Zwischendurch setzten auch Zweifel, ob das alles wirklich so sein kann, wie Linda einem glauben lässt. Es war ein echtes hin und her. Das Ende hatte dann nochmal einen Überraschungseffekt bereit, den ich so nicht habe kommen sehen. Ein durchweg spannender Roman, den ich vielleicht nicht unbedingt als Thriller einordnen würde. Der sich aber auf jeden Fall lohnt zu lesen.
  • Von: Tara

    „Die Insassin“ ist ein überraschender Thriller der in Stockholm lebenden Autorin Elisabeth Norebäck. Mit Linda hat die Autorin eine interessante Protagonistin geschaffen, deren Gedanken, Erinnerungen und Überlegungen ich gerne gefolgt bin. Sie sitzt seit Jahren im Gefängnis, soll ihren Mann Simon ermordet haben, kann sich an nichts erinnern und ist aber davon überzeugt unschuldig zu sein. Direkt zu Beginn ist es Elisabeth Norebäck gelungen mich zu fesseln. Sie schreibt aus der Ich-Perspektive von Linda. Da diese sich an nichts erinnern kann und es nur ihre Sicht gibt, war ich als Leser vollkommen ahnungslos über das, was geschehen war. Ist Linda wirklich unschuldig ? Über Rückblicke in Lindas Kindheit, die Zeit mit ihrem Mann Simon, den Prozess und auch Einsichten in den Gefängnisalltag entsteht langsam Stück für Stück ein Bild, das ich so nicht vorhergesehen habe. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Die kurzen Kapitel – 48 auf nur 384 Seiten – haben mich zum stetigen weiterlesen animiert. In der Mitte des Buches flacht die Spannung allerdings kurz ein wenig ab, bevor ich durch unerwartete Wendungen erneut das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Vom Ende wurde ich dann komplett überrascht und das fand ich richtig gelungen, so dass ich die kurzen Längen des Mittelteils schon fast wieder vergessen habe. Trotz ein paar Längen ist es ein fesselnder und überraschender Thriller, den ich gerne gelesen habe und aufgrund seines überraschenden Endes durchaus empfehlen kann.
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