Die Vermisste von Caroline Corcoran

Caroline Corcoran Die Vermisste

Was treibt eine Mutter dazu, ihr Neugeborenes zurückzulassen?

Romilly ist verschwunden. Nur wenige Stunden nach der Geburt ihrer Tochter. Ihre Familie kümmert sich um den Säugling und versucht herauszufinden, was mit Romilly geschehen ist. Ihr Mann Marc hat eine Erklärung. Aber ist die einfachste Erklärung immer die richtige? Wissen ihre Freunde und ihre Schwester mehr, als sie zugeben? Während ihre Geheimnisse nach und nach ans Licht kommen, wird klar: Die Wahrheit ist düsterer, als sie alle dachten. Und nicht alle werden am Ende noch leben, um sie zu erfahren ...

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Shelfofmybooks

    England Nach nur wenigen Stunden der Geburt ihrer Tochter ist Romilly verschwunden. Ihre Familie kümmert sich um das Baby und versucht gleichzeitig herauszufinden, was mit Romilly passiert ist. Ihr Ehemann Marc hat eine Erklärung. Aber ist die einfachste Antwort auch die Richtige? Was wissen ihre Freunde und ihre Schwester? Immer mehr schockierende Geheimnisse kommen ans Licht. Und die Wahrheit wird immer düsterer. Werden am Ende noch alle leben um die Wahrheit zu erfahren….. Dieser spannende Thriller liest sich wirklich schnell. Ich hatte ihn trotz seiner Dicke ruckzuck durch. Der Schreibstil von Caroline Corcoran ist flüssig und bildhaft. Der Klappentext hört sich mega spannend an und natürlich wollte ich wissen, was ist mit Romilly passiert. Schnell wird klar, dass Romilly psychisch erkrankt ist und der Leser begleitet Marc, dem Ehemann. Seine Gefühle und Gedanken werden perfekt von der Autorin im ersten Drittel des Buches von der Autorin erzählt. Er kümmert sich rührend um das Baby, genauso wie Loll, die Schwester von Romilly und ihre Freundin Steff. Auf einmal wird auch aus der Sicht der Freundin geschrieben und da fing es an. Es tauchten immer mehr Fragen auf, aber es gab keine Antworten. Die Spannung bei mir steigte immer mehr an. Im letzten Drittel des Buches bekommt Romilly eine Stimme. Und so wird aus drei verschiedenen Sichtweisen erzählt. Dann wird so einiges deutlich und die Story nimmt eine Wendung. Tiefgründig, vielleicht manchmal etwas zu langatmig, taucht der Leser in die Gefühls- und Gedankenwelt der Charaktere ab. Am Ende fügt sich alles zusammen. Für mich waren es ein paar Kleinigkeiten, die nicht ganz passten, aber wie gesagt…. Nur Kleinigkeiten. Für dieses spannende Verwirrspiel gibt es von mir 4/5 ⭐️ und eine Leseempfehlung.
  • Von: Buchspinat

    Zum Inhalt: Die Geburt ihrer kleinen Tochter ist gerade ein paar Stunden her. Als Marc ins Krankenhaus kommt, um seine Frau Romilly und seine neugeborene Tochter zu besuchen, ist das Entsetzen groß. Romilly ist spurlos verschwunden und hat das neugeborene Kind im Krankenhaus einfach alleine zurückgelassen. Was ist geschehen. Postnatale Depression? Wurde sie entführt? Ist sie weggelaufen? Während Freunde und Familie Marc bei der Versorgung des Babys unterstützen, wird schnell klar: Die Wahrheit ist eine ganz andere und nicht jeder erzählt alles, was er über Romilly und ihr Verschwinden weiß. Meine Meinung: Die Geschichte, die in einem Zeitraum von wenigen Tagen, sowohl aus der Sicht von Romilly, von Romillys Schwester und Freunden erzählt wird, beginnt erst langsam. Romilly verschwindet und man fragt sich, was muss geschehen sein, damit eine junge Frau ihr Neugeborenes direkt nach der Geburt verlässt und spurlos verschwindet. Etwas harmloses wird es jedenfalls nicht sein. So viel ist schnell klar. Marc tut einem leid. Völlig überfordert mit einem Neugeborenen nimmt er zuerst die Hilfe seiner Schwägerin an, doch ziemlich schnell wird klar, dass sie einander misstrauen. Jeder denkt, der andere weiß mehr als er zugibt. Und tatsächlich ist das auch der Fall, wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise. Die Geschichte braucht eine Weile, um wirklich Fahrt aufzunehmen und eine solide Spannung zu erzeugen. Die Geduld sollte man beim Lesen auf jeden Fall aufbringen. Es lohnt sich. Achtung Spoiler: Ungefähr in der Mitte der Geschichte wird klar, dass es sich bei Romilly eben nicht um eine postnatale Psychose oder ähnliches handelt. Sondern, dass ihre Flucht aufgrund Verzweiflung und großer Angst erfolgt ist. Angst vor ihrem Ehemann. Davor, ihre Tochter zu verlieren. Der verzweifelte Versuch, Hilfe zu bekommen und sich aus einer häuslichen Gewaltbeziehung zu befreien. Doch es braucht eine Weile, bis ihre Freunde und ihre Familie ihr Glauben schenken können. Denn natürlich – wie sollte es auch anders sein – ist Marc doch immer liebevoll zu ihr. Wenn andere Menschen dabei sind. Der könnte doch niemandem etwas zu leide tun. Oder doch? Die Verwirrung und Unsicherheit von Romillys Umfeld ist klar zu spüren. Wem glauben? Wer sagt die Wahrheit? Dadurch dass immer wieder die postnatale Psychose erwähnt wird, wird Romillys Glaubwürdigkeit lange Zeit untergraben. Und auch ich als Leser habe mich immer wieder gefragt, wer denn jetzt die Wahrheit sagt. Und das ist dann auch wieder das Fatale in häuslichen Gewaltbeziehungen: dass dem Opfer oftmals nicht geglaubt wird, weil der gewalttätige Partner so gut darin ist, die Tatsachen zu verdrehen und als eloquent und liebenswürdig vor anderen zu erscheinen. Als endlich allen klar wird, wie gefährlich Marc ist und dadurch, dass er mittlerweile auch weiss wo sie ist – Romilly in großer Gefahr schwebt, nimmt die Geschichte an ziemlichem Tempo auf und das letzte Viertel fliegt quasi nur so vor sich hin. Ich mag jetzt nicht bewerten, wie realistisch oder unrealistisch es ist, mit einem wenige Tagen alten Neugeborenen in ein anderes Land zu fliegen. Das tut für mich auch tatsächlich auch überhaupt nichts zur Sache. Für mich ist der Hautfokus der Geschichte tatsächlich auf der absolut toxischen Beziehung zwischen Marc und Romilly. Dass, was Romilly erlebt hat in ihrer Beziehung mit Marc, lässt beim Lesen Gänsehaut entstehen und macht diese Geschichte, die sich eigentlich Thriller nennt – eben zu weit mehr als einem Thriller (wenn man sich mal mit den Statistiken und der Dunkelziffer von häuslicher Gewalt mal beschäftigt). Nämlich zu einer Geschichte, die in weiten Teilen für Frauen auf der ganzen Welt jeden Tag bittere Realität ist. Mein Fazit: Spannend. Traurig. Erschreckend. Mein einziger Kritikpunkt: Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin in ihrem Nachwort Bezug auf die häusliche Gewalt nimmt, die in ihrer Geschichte die Hauptrolle spielt.
  • Von: Buchschatzkiste

    Dieses Buch war ein Volltreffer. Es war sehr spannend geschrieben und berichtete aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Welche Gründe könnten dazu führen, dass jemand nach der Geburt flüchtet: Überforderung, Angst, Panik, psychische Erkrankung,…? Zunächst wirken Romilly und Marc als glückliches Paar. Sie leben am Meer, haben geheiratet und erwarten ein Baby… doch was beschäftigt Romilly? Warum verschwindet sie nach der Geburt spurlos? Wer oder was steckt dahinter? Mit „Die Vermisste“ von Caroline Corvoran ist ein besonderer Thriller erschienen. Jede und Jeder der Beteiligten kommt im Buch zu Wort: die Schwester, Ex-Freundin, der Ehemann, die Mutter und Romilly selbst. Danke für die ungewöhnliche, spannende und emotional packende Geschichte und das tolle Exemplar.
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