Die Wälder von Melanie Raabe

Melanie Raabe Die Wälder

Als Nina die Nachricht erhält, dass Tim, ihr bester Freund aus Kindertagen, unerwartet gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Vor allem, als sie erfährt, dass er sie noch kurz vor seinem Tod fast manisch versucht hat, zu erreichen. Und sie ist nicht die Einzige, bei der er sich gemeldet hat. Tim hat nicht nur eine geheimnisvolle Nachricht hinterlassen, sondern auch einen Auftrag: Sie soll seine Schwester finden, die in den schier endlosen Wäldern verschwunden ist, die das Dorf, in dem sie alle aufgewachsen sind, umgeben. Doch will Nina das wirklich? In das Dorf und die Wälder zurückkehren, die sie nie wieder betreten wollte?

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Kate Rapp

    Melanie Raabe hat mich bereits mit ihrem Debüt „Die Falle“ überzeugt und dieser Thriller ist wieder voll psychologischer Spannung und liest sich weg wie nichts. Sie ist eine Meisterin des Cliff-Hangers und der unerwarteten Wendungen. Allerdings mag ich es nicht, wenn ich das Gefühl habe, bewusst von Autor*innen in die Irre geführt zu werden und dies tut sie nicht nur an einer Stelle. Das bietet zwar immer wieder einen weiteren Überraschungsmoment, aber auch das Gefühl von : Echt jetzt? Die Geschichte dreht sich um die Ärztin Nina und den Freund aus Kindheitstagen David, die nach dem Tod ihres Freundes Tim davon überzeugt sind, dass er ermordet wurde und auf eigene Faust den Täter stellen und umbringen wollen. Das Buch liest sich wie ein düsterer Albtraum, denn die Handlungen der Figuren sind nicht immer wirklich nachvollziehbar, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Dazwischen schieben sich Kapitel in Rückblenden auf ihre Kindheit, in denen vom Verschwinden von Tims großer Schwester Gloria und den damals bereits von ihnen als Kinder angestellten Recherchen berichten. Das liest sich ein bisschen wie bei den drei Fragezeichen, nur dass man die ganze Zeit auf das blutige Ende wartet. Wie das alles ausgeht wird hier natürlich nicht verraten. Nur soviel: ein insgesamt spannendes Lesevergnügen.
  • Von: S.

    Zu Beginn gibt es viele Mutmaßungen und Andeutungen. Der ständige Wechsel zwischen den Zeiten stört im Lesefluss. An einigen Stellen wirkt die Geschichte unglaubwürdig. Am Ende wartet eine Überraschung. Zusammenfassend war der Thriller (eher Psychothriller) eine gute und spannend Unterhaltung. Das Buch ist durchaus zu empfehlen
  • Von: Claudia

    Drei Menschen, die die schrecklichen Erlebnisse ihrer Jugend nicht bewältigt haben. Die ungeklärte Frage, ob sich in den Wäldern ein Mörder herumtreibt. Es treffen sehr unterschiedliche Charaktere aufeinander, aber niemand und nichts ist wie es scheint. Es dauert am Anfang etwas, bis man sich eingelesen hat. Das Tempo steigert sich dann stetig. Dann hält das Buch einige überraschende Wendungen parat, die den Leser in Spannung halten. Der Schreibstil überzeugt und insgesamt ist das Buch gut gelungen.
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