Eine bittere Wahrheit von Nicci French

Nicci French Eine bittere Wahrheit

Sie ist keine Mörderin. Oder doch? Der packende Thriller des Bestsellerduos Nicci French: intelligent konstruiert und absolut süchtigmachend!

Erst seit Kurzem lebt Tabitha wieder im Ort ihrer Kindheit, einem idyllischen Dorf an der englischen Küste. Doch der Wunsch, dort Ruhe zu finden, verwandelt sich in einen Alptraum, als sie des Mordes an ihrem Nachbarn beschuldigt wird. Alle Indizien sprechen gegen sie. Und sie kann sich nicht erinnern, was an jenem 21. Dezember geschehen ist, als im Schuppen hinter ihrem Haus die schlimm zugerichtete Leiche gefunden wurde. Nun sitzt sie in Untersuchungshaft und wartet auf ihren Prozess. Ihre Anwältin rät ihr, sich schuldig zu bekennen. Doch Tabitha spürt, dass sie nicht die Mörderin ist. Und nur sie selbst kann das beweisen.

Ausgezeichnet mit dem Prädikat »Besonders empfehlenswert« vom Gold Dagger Award der britischen Crime Writers’ Association, auf der Shortlist für den besten englischsprachigen Krimi des Jahres!

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Buecherfaszination

    Es ist das erste Buch, das ich von dem Autorenpaar lese und es hat mich gepackt. Nicht auf einer düsteren, actionreichen Weise, sondern auf eine stille, bewegende und neugierige Art. Tabitha als Protagonistin war mir alles andere als sympathisch, aber sie kämpfte bis aufs Letzte um ihre Unschuld zu beweisen und das auf höchst skurrile und bizarre Weise. Ich kann mir gut vorstellen, dass jemand mit ihrer Vergangenheit wahrscheinlich auch irgendwann „verhaltensauffällig“ wird. Das gesamte Buch handelt von ihrer Verhandlung und dem Ziel, den Menschen zu zeigen, dass das Rechtssystem auch Fehler begeht bzw. nicht detailliert genau arbeitet. Der Aufstieg dieser Protagonistin von der ersten Seite, wo sie als "Opfer" beginnt, bis zur letzten Seite ist tatsächlich bewundernswert. Und trotz allem ist sie immer fair und nicht gemein zu den Anderen, obwohl man als Leser bis zum Ende durchaus ein paar Rachegelüste ihrerseits verstehen würde! Gekonnt schafft das Autorenduo, bereits am Anfang die Spannungskurve hochzuhalten und die Leser in rasantem Tempo durch die Geschichte zu führen. Dabei verunsichern sie die LeserInnen immer wieder und man hinterfragt mehrmals, ob es Tabitha, die Hauptprotagonistin, nicht doch gewesen sein könnte. Ein gelungener Justizthriller mit einer guten Aufteilung, perfekter Länge und brillianter Idee!
  • Von: Katja Büscher

    Tabitha hat ein mächtiges Problem: Als einzige Tatverdächtige eines Mordfalls sitzt sie in Untersuchungshaft. Auch wenn Tabitha sich nahezu sicher ist, nicht die Mörderin zu sein, zu hundert Prozent ausschließen kann sie es selbst auch nicht. Denn so ganz kann sie sich an den Tattag nicht mehr erinnern. Den Rat ihrer Anwältin, sich schuldig zu bekennen, schießt sie in den Wind und kündigt der Anwältin die Zusammenarbeit. Nun bleibt Tabitha nichts anderes übrig, als sich selbst zu verteidigen. Aus dem Gefängnis heraus natürlich nicht einfach, doch irgendwie muss sie ihre Unschuld doch beweisen können… Die Geschichte hat mich extrem gefesselt. Es war ausgesprochen spannend, die Gedankengänge der vermeintlichen Mörderin mitzuverfolgen. Schnell wird klar, dass der Mord vielen Personen aus dem Ort zugetraut werden kann, denn wirklich beliebt war das Opfer nicht. Doch auch die depressive Tabitha galt als absolute Außenseiterin. Das Ende hat mich, was natürlich einen guten Thriller ausmacht, überrascht. Halt eine bittere Wahrheit 😉 Fazit: Super spannend bis zum Schluss und auch für nicht ganz so hart gesottene Thriller-Fans absolut zu empfehlen. Es ist nämlich alles andere als blutrünstig.
  • Von: Mirjam Lutter

    Tabitha Hardy, eine junge Frau, die vor kurzem in den kleinen Küstenort ihrer Kindheit gezogen ist, gerät unversehens in einen wahr gewordenen Alptraum, als in ihrem Schuppen die Leiche ihres ehemaligen Lehrers gefunden und sie als Hauptverdächtige inhaftiert wird. Das ganze Dorf ist von ihrer Schuld überzeugt und nachdem auch Tabithas Anwältin ihr zu einem Geständnis rät, beschließt diese, sich vor Gericht selbst zu verteidigen. Dieses Vorhaben gleicht jedoch aufgrund von Tabithas psychischer Verfassung sowie ihrer mangelnden juristischen Kompetenz und ihren massiven Erinnerungslücken bezüglich des Tattages einem Himmelfahrtskommando... Ein sehr spannender Thriller, bei dem ich bis zuletzt genauso wie die Protagonistin im Dunkel getappt bin. Ich fand es erzählerisch sehr gelungen, die Leser*innen sehr intensiv in die Gedankenwelt von Tabitha mitzunehmen. Ich fand ihre verzweifelten Versuche, sich zu konzentrieren und Erinnerungen wiederzufinden, angesichts ihrer psychischen Verfassung sehr authentisch. Wie realistisch so manche Wendung im Buch ist, kann man durchaus hinterfragen, aber das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Ein empfehlenswerter, sehr kurzweiliger Thriller!
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