Gewittermann von Tina N. Martin

Tina N. Martin Gewittermann

Du fürchtest Blitz und Donner? Dann fürchtest du dich noch nicht genug ... Der nächste Fall für die schwedische Kommissarin Idun Lind!

Bei minus 22 Grad wird auf der gefrorenen Ostsee eine Leiche gefunden – doch der alte Mann starb keines natürlichen Todes. Zwei Dutzend Schläge wurden gegen den Schädel des steinreichen Rentners Evert Holm ausgeführt, den Penis hatte der Täter ihm noch vor Eintritt des Todes abgeschnitten. Als Kriminalkommissarin Idun Lind den Fall übernimmt, werden die Hintergründe der Tat klar – die Spur führt ins Rotlichtmilieu Nordschwedens. Und plötzlich betritt Idun eine Welt, in der Geld, Gewalt und Macht schon einmal das Leben zweier unschuldiger Menschen zerstört haben ...



Alle Fälle von Kriminalkommissarin Idun Lind:
Apfelmädchen
Gewittermann
Idun Linds Fälle sind unabhängig voneinander lesbar.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: sir.gerry.liest

    Um es gleich vorwegzunehmen: Tina N. Martin konnte mich mit ihrem 2.Band Gewittermann mit der schwedischen Kommissarin Idun Lind und ihrem Kollegen Tareq wieder vollends überzeugen. Diesmal taucht sie tief in die Abgründe des Rotlichtmilieus und verabscheuungswürdigen Menschenhandels mit Frauen ab, die unsägliches Leid ertragen müssen. Dabei schont sie die LeserInnen keineswegs, ohne jedoch allzu sehr ins Details zu gehen. Dennoch lassen die Beschreibungen einem die Haare zu Berge stehen. Die Story beginnt denn auch gleich mit einem unfassbar brutal ermordeten Rentner, auf dessen Schädel zigmal eingeschlagen und der Penis noch vor dem Tod abgetrennt wurde. Schnell wird klar, dass ein Zusammenhang mit einem vor 3 Jahren erfolgten und bisher nicht aufgeklärtem Mord an einer jungen Frau besteht. Wie bereits in Apfelmädchen haben wir es nicht nur mit der Aufklärung der Morde zu tun, sondern verfolgen rückblickend eine weitere sehr interessante Erzählreihe um den seinerzeit 7jährigen gemobbten Schüler Peter und der ebenso einsamen und hilfslosen Silje, die zueinander eine platonische Liebe entwickeln. In einigen Kapiteln, die Jahreszahlen als Überschriften haben, verfolgt man deren Lebenslauf von damals bis in das aktuelle Geschehen. In vielen kurzen Kapiteln gehen die Ermittlungen schnell voran, wobei es für mich jedoch fast bis zum Schluss nicht möglich war zu erfahren, wie alles zusammenhängt, obwohl klar sein muss, dass die unterschiedlichen Erzählstränge zusammen finden müssen, was sie letztlich auch hervorragend tun. Idun und Tareq sind mir eben so sehr ans Herz gewachsen wie auch Calle, zu dem ich aber um Spoiler zu vermeiden, nicht weiter eingehen möchte. Die Spannung ist durchweg hoch. Es gibt einen Undercovereinsatz, der so spannend geschrieben ist, dass ich kaum zu Atmen wagte, und das ist nicht so daher gesagt. Ich liebe den Sprachstil dieser Autorin. Nur der Titel hat mir nicht so gefallen. Das ändert aber in keiner Weise meine Meinung zu diesem wieder absolut tollen Thriller, den ich natürlich mit 5 von 5 Sternen uneingeschränkt empfehlen kann. 5/5⭐️
  • Von: Die lesende Anna

    Die Ermittlerin Idun Lind wird mit ihrem Kollegen Tareq zu einem Tatort gerufen. Bei -22 Grad finden sie einen ermordeten Mann, dem sein bestes Stück grausam entfernt wurde. Bald stellt sich heraus, dass der Mord auch mit einem früheren Fall zusammenhängt. Die Ermittlungen beginnen und führen das Team um Idun auch ins Rotlichtmilieu. Die Bücher von Tina N. Martin haben mich optisch immer schon sehr angesprochen, nun konnte ich endlich „Gewittermann“ lesen. Am Beginn war der Schreibstil für mich etwas holprig, da bei Dialogen nie direkt davor oder danach geschrieben stand, wer den Satz gesagt/gedacht hat. Trotzdem habe ich mich nach einiger Zeit daran gewöhnt und fand es dann halb so schlimm. Die Geschichte wird in einem breiten Rahmen und mit unterschiedlichen Protagonisten erzählt, die jeweils ihre eigenen Begebenheiten erleben, die oftmals nichts mit dem aktuellen Fall an sich zu tun haben und erst gegen Ende zusammengeführt werden. Dennoch war das Buch beinahe durchweg spannend, auch die kurzen Kapiteln haben dazu beigetragen. Einige Wiederholungen der Umstände im Text hätte ich nicht gebraucht. Trotzdem ein solider und spannender Thriller, der, aufgrund der Rotlicht- und Menschenhandelthematik vielleicht für einige schwere Kost sein könnte.
  • Von: Ayda

    "Gewittermann" ist der 2. Band der Reihe um die schwedische Kriminalkommissarin Idun Lund und kann für sich gelesen werden. Apfelmädchen ist der 1. Band, den ich noch nicht gelegen habe, aber mir in der Zwischenzeit zugelegt habe, da ich die Reihe unbedingt komplett lesen möchte. Die Polizei findet eine männliche Leiche auf der gefrorenen Ostsee, es ist der Rentner Evert Holm. Er wurde brutal misshandelt und getötet. Unsere Ermittlerin Idun Lind soll sich dem Fall annehmen und stößt schnell in den Bereich des Menschenhandels und Rotlichtmileu. Wir haben hier verschiedene Perspektiven, zwei in der Gegenwart und eine in der Vergangenheit Ende der 80 bis Anfang der 90er. Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend zu lesen, es ist teilweise sehr brutal und man muss auch mal kurz durchatmen, vor allem weil es doch sehr realitätsnah ist und aktuelle Themen behandelt. Man sollte vor dem lesen wissen, es geht um schwere Themen wie Menschenhandel und Zwangsprostitution, das macht wütend und stimmt traurig. Für mich ein Thriller, den ich kaum aus der Hand legen konnte und absolut lesenswert fand. ich freue mich schon auf Schattenschwester, der 2025 erscheinen wird und eine ebenso spannende Thematik behandelt.
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