Im Kopf des Bösen  - Der Sandmann von Axel Petermann, Petra Mattfeldt

Axel Petermann, Petra Mattfeldt Im Kopf des Bösen - Der Sandmann

Ein authentischer True-Crime-Thriller von SPIEGEL-Bestsellerautorin Petra Mattfeldt und Axel Petermann, dem bekanntesten Profiler Deutschlands!

„Schlaf nun friedlich und vergiss alle deine bösen Träume."

Einen Teddybären fest an sich gedrückt, liegt der Junge wie schlafend auf einem Feld. Doch er ist tot, erfroren. Bereits sechs Jungen wurden auf diese Weise gefunden, die Körper drapiert und ohne Anzeichen von Gewalteinwirkung. Die gebildete Sonderkommission ist ratlos, der Druck der Medien hoch. Als kurz darauf das siebte Opfer des »Sandmanns«, wie die Presse den Täter nennt, überlebt und im Koma liegt, hat die ambitionierte Fallanalytikerin Sophie Kaiser zum ersten Mal eine heiße Spur. Sophie, die durch ihr Asperger-Syndrom Zusammenhänge anders bewertet als andere, entdeckt eine Ähnlichkeit mit einer Reihe von Fällen, die Jahrzehnte zurückliegt. Damals überlebten einige der entführten und wieder freigelassenen Jungen, konnten sich aber an nichts erinnern. Hängen die Verbrechen zusammen?

Wie würde ein moderner Profiler den Fall aufrollen? Die realen Methoden der Fallanalyse, angewandt auf ein wahres Verbrechen!

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Manuela Candal

    SPOILER! Im Kopf des Bösen - Der Sandmann Ein authentischer True-Crime-Thriller Rezensionsexemplar „Schlaf nun friedlich und vergiss alle deine bösen Träume." Den Teddybären fest an sich gedrückt, liegt der Junge wie schlafend auf einem Feld. Doch er ist tot, erfroren. Bereits sechs Jungen wurden auf diese Weise gefunden, die Körper drapiert und ohne Anzeichen von Gewalteinwirkung….. Um das Buch zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, dass die hier beschriebenen Mordfälle an die echten Mordfälle von Adolf Seefeld angelehnt sind. Dieser hat seine Morde in den 1930er Jahren begangen. Alle seine Opfer wurden wie schlafend vorgefunden, mit einem Teddy im Matrosenanzug. Der Fall des Serienmörders Adolf Seefeld wurde spannend in die heutige Zeit versetzt. Das Autorenduo Petermann und Mattfeldt erzählen ein wahres Verbrechen, gekonnt in einen fiktiven Kriminalfall umgesetzt. In einem flüssigen und lockeren Schreibstil wird dem Leser der „Sandmann“ nähergebracht. Die Einzelheiten zu den Hintergründen der Entführungsfälle werden nach und nach aufgedeckt. Dies sorgt für ein ständiges Spannungsgefühl. In diesem Buch erhält der Leser faszinierende Einblicke in die Welt der Fallanalyse. „Im Kopf des Bösen – Der Sandmann“ handelt in erster Linie von zwei Fällen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Auf der einen Seite ein Verbrechen innerhalb der Familie, auf der anderen Seite ein Fall der zu einer Mordserie gehört. In beiden Fällen geht es um die zwei Hauptdarsteller: Kommissar Leonard Michels – sympathisch, offen und ehrlich – und die Fallanalytikerin Sophie Kaiser - unnahbar, kühl und distanziert. Sie leidet unter dem Asperger-Syndrom. Genau diese Krankheit ist es, die sie auf ihre Art so genial macht. Sie sieht Fakten und Beweise, die kein anderer erkennen kann. Gemeinsam bilden sie ein unschlagbares Team, um das Geheimnis des „Sandmanns“ zu lüften.
  • Von: Samys Lesestübchen

    Meinung: Ich bin immer noch total geflasht von diesem Thriller, der mich bis in die Tiefen meiner Seele erschüttert, mehr als nur einmal Gänsehaut verliehen und mich zudem an den Rande der Verzweiflung gebracht hat, da ich bis zum Ende hin nicht mal ansatzweise erahnen konnte, wer hinter den Taten des „Sandmannes“ steckt. Die Handlung war durchweg mega spannend und mit den zahlreichen Wendungen wurde ich immer wieder aufs Neue auf den Holzfad der Ahnungslosigkeit geführt. Dies hat mich wirklich total wahnsinnig gemacht, denn ich konnte mir absolut nicht ausmalen, wer am Ende diese grausamen Taten den den Jungen verübt hat. So gut wurde ich seit langen nicht mehr durch einen Thriller unterhalten und hoffe sehr, dass Autorenduo Petra Mattfeldt und Axel Petermann nicht lange mit einem neuen spannenden Werk auf sich warten lassen. Da ich ein absoluter Fan von speziellen Ermittler/innen bin, ist mir die an Asperger-Syndrom erkrankte Fallanalytikerin Sophie Kaiser ohne umschweife sofort ans Herz gewachsen. Auch fand ich die Aspekte ihrer Erkrankung und wie sie sich auf ihr Leben im Privat- und Arbeitsleben auswirkt, sehr gut ausgearbeitet in die Handlung integriert. Zwischen Hoffen und Bangen verfolgte ich die Geschichte des kleinen Max, der wie durch ein Wunder das Übel überlebt hat, welches ihm angetan wurde, sowie die Geschichte welche hinter dem Leben des Sandmanns sich verbirgt. Hier fand ich es sehr gut, dass ein „Rückblick“ des Sandmanns an manche Kapitel als Abschluss erzählt wurde, denn so bekommt man detailliert die Grausamkeiten vermittelt, welche den Jungen entgegengebracht wurden. Hier stockte mir oft der Atem, denn ich konnte und wollte mich nicht in diese verzweifelte Lage der Jungen versetzten, der sie über einen längeren Zeitraum ausgesetzt waren. Für meinen Geschmack war die Handlung, die Ereignisse, die Ermittlungsarbeit und auch die Asperger-Erkrankung von Sophie sehr gut recherchiert und in diese eingesetzt. Das Cover des Buches ist schlicht und doch mit so vielen Details gespickt, so dass es schon vorab einen kleinen aber feinen Eindruck des Inhaltes vermittelt. Fazit: Spannungsgeladen und in die Irre führend bis zum Ende - Einfach nur WOW!!! Ein grandioser Thriller der mich bis zum bitteren Ende gefesselt, in Gänsehaut versetzt und absolut geflasht hat. Von meiner Seite eine glasklare Leseempfehlung und ein absolutes Thriller-Highlight!
  • Von: miss_sophie2014

    Sophie Kaiser, Fallanalytikerin und Asperger-Autistin wird an Weihnachten zu einem weiteren Opfer des „Sandmanns“ gerufen. Anders als die vorherigen Opfer, lebt der Junge, der auf einem Feld gefunden wurde, noch, liegt jedoch im Koma. Sophie versucht ihr Möglichstes, um etwas über den Täter zu erfahren. Zeitgleich erschießt ein Familienvater in Lübeck beim Weihnachtsessen seine gesamte Familie und danach sich selbst. Dem zuständigen Ermittler Leonhard Michels fällt die ein oder andere Ungereimtheit auf und durch als er durch einen Zufall auf eine mögliche Parallele zu den Fällen des „Sandmanns“ stößt, beginnen Sophie Kaiser und er gemeinsam zu ermitteln. MEINE MEINUNG: Eine sehr gelungene und spannende True-Crime-Geschichte, mit der Axel Petermann und Petra Mattfeldt ihre Leser:innen bestens unterhalten. Die Story, basierend auf einem realen Fall aus den 1930er schockiert und macht sprachlos. Die Charaktere, allen voran Sophie Kaiser, die aufgrund ihres Asperger-Autismus anders ist als ihre Kollegen und von diesen oft als kalt und gefühllos wahrgenommen wird, sind hervorragend konstruiert. Besonders gefallen hat mir in dieser Hinsicht, dass die Leser:innen eine Einblick in Sophies Denkweise, ihre Gefühlswelt und ihre Bemühungen, sich an die „normale“ Gesellschaft anzupassen, bekommen. Mit Leonhard Michels trifft Sophie zudem zum ersten Mal auf einen Menschen, der ihre Andersartigkeit weder befremdlich noch schräg findet und sie mit all ihren Eigenarten und Macken ohne Wenn und Aber akzeptiert. Erzählt wird die Geschichte in wechselnder Perspektive von Sophie Kaiser, dem Kommissar Volker Klimmek, der ebenfalls an den Ermittlungen beteiligt ist und Leonhard Michels. Die Kapitel sind zwar teilweise recht lang, aber angenehm zu le-sen. Das Cover strahlt eine gewisse, zum Inhalt passende Düsternis aus. Zusammenfassend eine wirklich gelungene True-Crime-Story, für die ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen kann.
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