Provenzalische Täuschung von Sophie Bonnet

Sophie Bonnet Provenzalische Täuschung

Aromatische Trüffel, grüne Eichenwälder und ein toter Polizist …

Es ist Trüffelzeit in der Provence. Pierre und Charlotte bereiten ihre Hochzeit vor, als eine Nachricht Sainte-Valérie in Aufregung versetzt: Gilbert Langlois – kürzlich in das Bergdorf gezogen, um Pierre seinen Posten streitig zu machen – liegt tot im Bach. Der Verdacht fällt auf Pierre, doch der glaubt zu wissen, wer der wahre Täter ist: Maurice Marechal, der Bürgermeister des Ortes. Fest entschlossen, ihn des Mordes zu überführen, beginnt Pierre verdeckt zu ermitteln. Die Spur führt ihn nach Mazan unweit des Mont Ventoux, wo sowohl das Opfer als auch Marechal aufgewachsen sind, und zu einem tragischen Fall aus der Vergangenheit. Alles deutet darauf hin, dass beide Geschehnisse miteinander verknüpft sind, als Pierre feststellt, dass es eine Person gibt, die sich an seine Fersen geheftet hat …

»Niemand verbindet Genuss und Verbrechen so harmonisch wie Sophie Bonnet in ihren Provence-Krimis.« Hamburger Morgenpost

Lesen Sie auch weitere Romane der hoch spannenden »Pierre Durand«-Reihe!
Alle Bände sind eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Jetzt bestellen

€ 12.00 [D] inkl. MwSt. | € 12.40 [A] | CHF 17.50 * (* empf. VK-Preis)

Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Lilli33

    Inhalt: Ausgerechnet Gilbert Langlois, der Pierre Durand den Posten als Polizeichef streitig machen wollte, wird ermordet im Wald aufgefunden. Da Pierre kein Alibi hat, gehört er zum Kreis der Verdächtigen und wird vom Dienst beurlaubt. Er ermittelt natürlich auf eigene Faust, wobei sich sein Verdacht gegen seinen ungeliebten Vorgesetzten, den Bürgermeister Maurice Marechal, richtet. Meine Meinung: Ich habe bisher leider erst ein Buch dieser Reihe gelesen. Das ist aber nicht schlimm, man kann der Handlung gut auch ohne Vorkenntnisse folgen. „Provenzalische Täuschung“ hat mich sogar noch mehr fesseln können als „Provenzalischer Stolz“. Das Buch ist durchweg spannend und sehr atmosphärisch. Das Kopfkino lief bei mir auf Hochtouren und das Fernweh nahm von Seite zu Seite zu. Am liebsten wäre ich sofort nach Sainte-Valérie gefahren, um zusammen mit dem sympathischen und kompetenten Pierre Durand diesen verzwickten Fall aufzuklären. Leider ist der Ort fiktiv und ich war gezwungen, auf dem heimischen Sofa meine Ermittlungen aufzunehmen. Das Verhältnis zwischen Kriminalfall, der weitreichender ist als zunächst angenommen, und dem Privatleben der Protagonist*innen, empfand ich als angenehm ausgewogen. Und auch die Kulinarik spielt eine große Rolle und rundet die Handlung ganz wunderbar ab. Fazit: Ein spannender, aber nicht blutiger Krimi, der einem die wunderbare Atmosphäre der Provence schmackhaft macht. Die Reihe: 1. Provenzalische Verwicklungen 2. Provenzalische Geheimnisse 3. Provenzalische Intrige 4. Provenzalisches Feuer 5. Provenzalische Schuld 6. Provenzalischer Rosenkrieg 7. Provenzalischer Stolz 8. Provenzalischer Sturm 9. Provenzalische Täuschung 10. Provenzalische Flut
  • Von: Chrissi66

    Ich habe bisher alle 8 Krimis um den Kommissar Pierre Durand und seine Dauerfreundin Charlotte gelesen – endlich liegt mir hier ein neuer Fall vor! Beschreibung des Buches: Der Krimi „Provenzalische Täuschung“ von Sophie Bonnet ist 2023 als Taschenbuch im Blanvalet-Verlag erschienen. Das Buch hat 380 Seiten. Auf dem Cover sieht man einen gepflasterten Weg durch ein Örtchen mit Steinhäusern. Am Ende des Romans gibt es ein 4seitiges Glossar, das die benutzten französischen Begriffe erläutert und drei Rezepte zum Nachkochen erwähnter Speisen im Roman. Kurze Zusammenfassung: Pierre Durand und Charlotte müssen endlich ihre Hochzeit planen, doch mitten in ihre Planungsvorbereitungen wird Gilbert Langlois tot aufgefunden. Er war vor kurzem in das kleine Städtchen gekommen, um Pierres Posten übernehmen zu wollen. Hier hatte der Bürgermeister seine Hände im Spiel. Zunächst ermittelt Pierre in diesem Fall offiziell, doch dann sieht es so aus als gehöre er zu den Verdächtigen. So muss er auf eigene Faust den Langlois Mörder finden. Mein Leseeindruck: Allein die Buchcover dieser Reihe sind ein Hingucker und passen allesamt sehr gut zueinander. Hier wurde auch darauf verzichtet, unterschiedliche Größenausgaben herauszubringen, das gefällt mir – nur die Oberflächenstruktur hat sich geändert. Die Krimi-Reihe um Pierre und Charlotte finde ich gelungen. Auf der einen Seite ein spannender Fall, auf der anderen Seite eine Weiterentwicklung der Beziehung mit all ihren Facetten. Diese Geschichte spielt in Örtlichkeiten rund um Mont Ventoux, Pierre muss deshalb auf ein privates Gefährt eines Bekannten zurückgreifen, da er ja vom Dienst suspendiert ist. Um seine Recherche zu verdecken, reist er mit seiner Ziege zu einer Trüffelfarm, um herauszufinden, ob Cosima zum Trüffelsuchen geeignet ist. Die Recherchearbeit Pierres ist immer wieder besonders und ungewöhnlich. Das macht auch diesen Krimi wieder besonders. Wer sich gerade in der Provence im Urlaub befindet, kann sich sicherlich so richtig in die Umgebung hineinversetzen und taucht ein in das wunderbar beschriebene Flair. Mir hat der Krimi alles in allem gut gefallen, ich hatte allerdings ein wenig den Faden verloren, weil ich nicht täglich zum Lesen kam. Die Lösung des Falls ist nicht vorhersehbar. Fazit: Besser ist es, wenn man die vorherigen Bände gelesen hat, die Personen entwickeln sich und man versteht die Beziehungen zueinander besser – schöner Urlaubskrimi!
  • Von: Raeubertochter76

    Pierre muss schon wieder seinen Namen reinwaschen und das hat mich ehrlich gesagt etwas genervt. Aber da er es dieses Mal glücklicherweise schnell klären konnte, war der Kritikpunkt fluchs wieder vergessen und ich konnte mich endlich in der provenzalischen Lebensart verlieren, die Sophie Bonnet so gekonnt in ihre Geschichten einfließen lässt. Ihre Beschreibungen von kulinarischen Köstlichkeiten, traditionellen Festen und dem entschleunigten Rhythmus des Dorflebens schaffen eine einzigartige Atmosphäre und tragen sehr zur Authentizität der Szenerie bei. Besonders gefreut habe ich mich über Cosimas humorvollen Auftritt: Habt ihr gewusst, dass man Ziegen zur Trüffelsuche einsetzen kann? Damit bietet sie Pierre die perfekte Legende für seinen Undercover Einsatz. Natürlich wollte ich auch alle anderen Figuren wieder sehen. Allen voran unseren liebenswerten Dorfpolizisten. Er überzeugt weiterhin durch seine menschliche Seite, seine Intuition und seine Hartnäckigkeit bei den Ermittlungen. Die Interaktionen zwischen den verschiedenen Dorfbewohnern verleihen dem Buch zusätzliche Tiefe und vermitteln ein Gefühl von Gemeinschaft und Vertrautheit. Privat steht endlich seine Hochzeit mit Charlotte ins Haus. Und wie bei der Planung einer solchen Feier nicht anders zu erwarten, gibt es auch hier Differenzen. Die Lösung ihrer Probleme lag für mich klar auf der Hand, aber für die Dramaturgie durfte sich das wohl nicht so schnell klären lassen. Das gesellschaftspolitische Element bildet dieses Mal der Algerienkonflikt mitsamt seinen Folgen, die auch im heutigen Frankreich noch im Zusammenleben von Europäer*innen und Araber*innen spürbar sind. Um ehrlich zu sein, wusste ich über die Thematik nicht besonders viel, daher hätte dieser Plot gern einen größeren Raum im Roman einnehmen dürfen. Dafür finden sich im Nachwort weitere Informationen. Der Fall an sich ist auch gut konstruiert, fesselnd geschrieben und lädt zum Miträtseln ein. Doch wir wissen alle, dass er eigentlich nur Mittel zum Zweck ist, mal wieder in die Provence zu reisen, oder?
Mehr laden