Provenzalischer Sturm von Sophie Bonnet

Sophie Bonnet Provenzalischer Sturm

Malerische Weinberge, alte Châteaus und eine Reihe mysteriöser Todesfälle – ein neuer Fall für den liebeswerten Ermittler Pierre Durand!

Es ist Spätsommer in der Provence. Pierre Durand will seiner Charlotte einen Heiratsantrag machen und plant hierfür ein Wochenende in der malerischen Weinregion Châteauneuf-du-Pape. Doch aus dem romantischen Ausflug wird schnell eine Geduldsprobe, als sich herausstellt, dass der Inhaber des Schlosshotels, in dem sie die Zeit genießen wollen, es versäumt hat, ihnen von der Kochshow zu erzählen, die dort aufgezeichnet wird. Grund für die Vergesslichkeit des Hoteliers sind zwei Unglücksfälle, die im Ort für Entsetzen sorgen: Ein Winzer und ein Immobilienmakler sind innerhalb weniger Tage zu Tode gekommen – unmittelbar vor dem Verkauf eines Weinguts. Nur ein tragischer Zufall, oder war jemandem die Veräußerung des alten Châteaus ein Dorn im Auge? Als eine bekannte Weinexpertin ihre Teilnahme an der Kochshow kurzfristig absagt, ahnt niemand, dass Charlotte, die spontan ihren Platz einnimmt, sich damit in höchste Lebensgefahr begibt ...

Die »Pierre Durand«-Reihe:
Band 1: Provenzalische Verwicklungen
Band 2: Provenzalische Geheimnisse
Band 3: Provenzalische Intrige
Band 4: Provenzalisches Feuer
Band 5: Provenzalische Schuld
Band 6: Provenzalischer Rosenkrieg
Band 7: Provenzalischer Stolz
Band 8: Provenzalischer Sturm

Alle Bände sind eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Raeubertochter76

    Diesmal zieht uns der Roman in die berühmte Weinregion Châteauneuf-du-Pape. Und zwar nicht nur mit dem Chef de police, sondern auch seiner zukünftigen Verlobten. Doch seine diesbezüglichen Pläne werden wieder und wieder vereitelt, und ich habe furchtbar mit ihm mitgelitten! Geschickt lässt die Autorin der Liebesgeschichte ihren Raum, während Charlotte gleichzeitig für die Ermittlungen aus dem Plot genommen wird. Und Gott sei Dank ist „Provenzalischer Sturm“ nicht so Intrigenreich wie der Vorgänger. Dennoch bleibt es im Hinblick auf Pierre Durands Karriere spannend. Der Kriminalfall betrifft den Chef de police ganz persönlich und die dahinter liegende Geschichte zeigt in bester Agatha Christie Manier, dass Mörder:innen nicht zwangsläufig böse Menschen sind, aber was eine solche Tat auch alles nach sich ziehen kann. Was mir so an Sophie Bonnet gefällt, ist, dass sie immer viel Wissenswertes mit in ihre Romane einbaut. So thematisiert die Autorin in „Provenzialischer Sturm“ nicht nur die Folgen des Klimawandels auf den Weinanbau sondern auch die Problematik des zunehmenden Verkaufs französischer Weingüter an Chinesische Investoren. Charaktere Die Bände um den Chef de police leben neben der wundervollen Atmosphäre insbesondere von den liebenswerten und nicht so liebenswerten Charakteren. Natürlich gefällt mir besonders, wie die Autorin Pierre Durands Privatleben miteinbezieht. Und das ganz ohne Beziehungsdrama, Intrigen oder ähnliches. Einfach ganz unaufgeregt. Während das Dorfleben mit seinen Figuren in diesem Roman Pause hat, lernen wir stattdessen die Väter von Pierre und Charlotte kennen. Die Figuren sind komplex und ihre gegensätzlichen Charaktere etwas anstrengend (zu lesen), aber was soll man sagen: Sie sind Familie! Schön fand ich auch, dass Pierre mit Lieutenant Bompard endlich mal auf einen Ermittler trifft, der keine Probleme damit hat, dass er (ungefragt) Unterstützung bekommt. Sonst wäre es vermutlich unauthentisch geworden, dass ein Chef de police zudem noch außerhalb seines Einsatzgebietes autark eine Mordermittlung führt…
  • Von: Lilis Lesemomente

    Provenzalischer Sturm ist der achte Band um den Ermittler Pierre Durand. Das Geschehen spielt in Chateauneuf-du-Pape und schon allein bei dem Gedanken an die Region spielte sich in meinem Kopf folgendes ab "warmer Sommerabend, Lichterglanz, leckere Köstlichkeiten, ein guter Wein" und der Klappentext deutete schon darauf hin, dass es ein romantischer Ausflug für Charlotte und Pierre werden sollte. Die beiden sind beruflich sehr eingebunden und haben wenig Zeit miteinander. Pierre ist Chef de police municipale in dem kleinen Ort Sainte-Valerie und Charlotte betreibt dort eine Epicerie. Ein gemeinsames Wochenende in Chateauneuf-du-Pape klingt daher schon nach einem herrlich entspannten Urlaub. Tja, bei dem ganzen Drumherum hatte ich völlig verdrängt, dass es sich hier ja um einen Kriminalroman handelt. Ich kam also etwas unsanft auf, als die Geschehnisse sich in Chateauneuf-du-Pape mit einem mal ganz anders entwickelten. Die zuvor angekündigte Kochshow entwickelte sich zu einem wahren Desaster. Und als auch noch bekannt wurde, dass es einen tragischen Unfall auf einem der Weingüter gab, bei dem ein alteingesessener Winzer zu Tode kam, war die Unruhe unter den Menschen im Ort bald greifbar. Wäre es kurz darauf nicht zu einem weiteren Unfall gekommen, bei dem der beauftragte Makler ums Leben kam, wäre der Fall wohl zu den Akten gelegt worden. Doch nun verdichten sich die Hinweise, dass hier wohl jemand verhindern möchte, dass das Weingut in fremde Hände gelangt. So gern würde ich Euch jetzt erzählen, was ich alles in diesem neuen Kriminalroman mit Pierre und Charlotte erlebt habe. Es war wieder wie im richtigen Leben: eine Berg- und Talfahrt. Mal in Hochgeschwindigkeit und mal zuckelte man so vor sich hin - dabei war es aber nie langweilig. Während das Leben um einen herum pulsierte, trat ich bei den Ermittlungen so manches Mal auf der Stelle. Die Ideen und Ansätze waren plausibel doch irgendetwas fehlte. Und so blieb die Geschichte bis ganz zum Schluss spannend und auch, wenn die Geschichte schon Geschenk genug war, wurde ich am Ende noch belohnt. Sophie Bonnet zeigt uns in Provenzalischer Sturm die Weinregion Chateauneuf-du-Pape von ihrer schönsten und ihrer gefährlichsten Seite. Für die schönste Seite werft unbedingt mal einen Blick auf ihre Homepage und lasst Euch dorthin entführen. Die kulinarischen Eindrücke, die ich dank Charlotte im Kriminalroman gewinne, sind am Ende des Buches in Form von Rezepten und einer kleinen Geschichte zur jeweiligen Köstlichkeit abgedruckt und lassen mein Leckermaulherz höher schlagen. Wer überrascht ist, im Buch dem einen oder anderen französischen Ausdruck zu begegnen, wird am Ende in dem Glossar mit der Übersetzung aufgefangen. Sophie Bonnet ist die perfekte Begleitung für spannenden und kulinarischen Hochgenuss in der Provence. Auf ihre Romane freue ich mich immer sehr. Was mir an ihren Ausflügen in die Provence neben dem Kriminalfall und den Köstlichkeiten sehr gefällt, sind die spannenden aktuellen Themen, die sie in die Geschichte einwebt. - So, wie in diesem Roman die Veräußerung eines Weinguts an Ortsfremde. Dabei bleibt Sophie Bonnet bei vermittelnden Eindrücken und lässt mich am Ende wissen, wie und wo sie über das Thema recherchiert hat, damit ich mir meine eigene Meinung bilden kann. Damit sind für mich die Kriminalromane von Sophie Bonnet nicht nur Unterhaltung, sondern bergen auch immer Wissen und Wahrheit in sich. Eine tolle Verknüpfung. Das Angebot zur Nachlese ist immer da, ich darf aber auch das Geschehen erleben und annehmen, wie es in der Geschichte steht. Der Schreibstil von Sophie Bonnet ist sehr bildhaft. Ich bin ruckzuck im Geschehen. Die Vorgängerromane muss ich dafür nicht gelesen haben. Je mehr mir die Charaktere jedoch ans Herz wachsen, desto mehr möchte ich ihre persönliche Geschichte und ihre Entwicklung erfahren. Pierre und Charlotte machen es mir nicht immer leicht mit ihren Eigenarten. Beide haben ihren eigenen Kopf, ihre eigenen Gedanken und ihr eigenes Empfinden. Und dennoch kommen sie immer wieder auf einen Nenner und bei mir an. Fazit Provenzalischer Sturm ist für alle, die kulinarische ausgeklügelte Kriminalromane mögen, die in der Provence spielen und einen aktuellen und geschichtsträchtigen Bezug zur Region haben.
  • Von: Chrissi66

    Bisher habe ich alle 7 Krimis dieser Reihe mit Pierre Durand gelesen. Ich fiebere fast immer dem nächsten Teil entgegen. Beschreibung des Buches: Der Krimi „Provenzalischer Sturm“ von Sophie Bonnet ist 2021 im Blanvalet-Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 343 Seiten. Ein Glossar mit französischen Begriffen und drei Kochrezepte folgen. Es handelt sich hier um den 8. Fall für den Kommissar Pierre Durand. Kurze Zusammenfassung: Pierre Durand will seiner Charlotte endlich einen Heiratsantrag machen. Dazu machen beide eine Reise in die Weinregion Châteauneuf–du-Pape. Schon zu Beginn zerstören die Väter den romantisch geplanten Abend. Dann bricht das Chaos bei der Produktion einer Kochshow im gebuchten Schlosshotel aus und Charlotte wird als Ersatzkandidatin gebucht. Währenddessen erfährt Durand, dass einige Tage zuvor ein Winzer von Ziegeln erschlagen wurde und kurz darauf der Makler, der sein Weingut verkaufen sollte, bei einem Verkehrsunfall stirbt – aus ist es mit dem geruhsamen Wochenende… Mein Leseeindruck: Ich mag diese Reihe, sie versetzt mich mitten in die Provence, das Flair, die Menschen und natürlich in Urlaubsstimmung. Pierre Durand und Charlotte (Köchin) sind ein nettes und sympathisches Paar, allerdings sind in diesem Krimi eher Pierre, sein Vater und Charlottes Vater die Hauptprotagonisten und so erfährt man hier einmal mehr etwas über die Beziehung zwischen Vater und Sohn und zukünftigen Schwiegervater. Das Thema Koch-Show ist in aller Munde und so ist es auch für mich interessant, was dafür alles in Kauf genommen wird, um die Zuschauer an den Bildschirm zu fesseln – geht man hier tatsächlich über Leichen? Das andere große Thema in diesem Krimi ist der Aufkauf französischer Weingüter durch die Chinesen. Übt hier jemand einen Rachefeldzug gegen die Verkäufer aus? Nicht ganz nebensächlich sind auch die Szenen mit den Vätern. Hier sticht zunächst der „typisch deutsche“ Vater von Charlotte heraus. Aber auch Pierres Vater hat so seine Eigenarten, die manchmal zu lustigen Szenen führen. Für mich war dieser Krimi wieder einmal mehr unterhaltsam, spannend und interessant zugleich. Die Protagonisten mag ich und gerade die Örtlichkeiten sind so schön beschrieben, dass man am liebsten sofort die Koffer packen würde, um hier Urlaub zu machen. Glaubt man zu Beginn schon eine Lösung parat zu haben, so ist man am Ende überrascht, wer hier der/die eigentliche Täter/in ist. Fazit: Wieder mal ein Krimi aus der Reihe, der mich sehr gut unterhalten hat – Urlaubslektüre für Frankreich-Reisende
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