Rachejäger von Jeffery Deaver

Jeffery Deaver Rachejäger

Ein aggressiver Ex-Mann, der sich rächen will, und zwei Killer mit Mordauftrag – Colter Shaw im Wettlauf gegen die Zeit, um eine Familie zu retten

Allison Parker ist mit ihrer Tochter Hannah auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ex-Mann. Die brillante Ingenieurin, die revolutionäre Technologien entwickelt, nutzt all ihre Fähigkeiten, um nicht entdeckt zu werden. Colter Shaw, Experte im Aufspüren vermisster Personen, wurde von ihrem Chef engagiert, um sie ausfindig zu machen. Aber auch zwei Killer sind Allison auf den Fersen und die Zeit drängt. Seine Suche führt Shaw vom trostlosen Rust Belt in die abgelegene Wildnis des Mittleren Westens. Als er Allison schließlich in einer Hütte fern jeglicher Zivilisation findet, wird er ebenfalls zum Gejagten …

Verpassen Sie nicht die anderen eigenständig lesbaren Colter-Shaw-Fälle wie zum Beispiel »Vatermörder« oder »Der böse Hirte«.

Kennen Sie auch schon die Lincoln-Rhyme-Thriller? Ein Muss für alle Deaver-Fans!

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Dirk Hoffmann

    Auch wenn der ehemalige Folksänger und Rechtsanwalt Jeffery Deaver bereits Ende der 1980er Jahre seine ersten Thriller veröffentlichte, nahm seine Karriere doch erst mit dem Beginn der Reihe um den fast vollständig gelähmten Forensik-Experten Lincoln Rhyme an Fahrt auf, vor allem seit Phillip Noyce den ersten Teil der Reihe, „The Bone Collector“, 1999 mit Denzel Washington und Angelina Jolie erfolgreich verfilmte. Neben der mittlerweile fünfzehn Bände umfassenden Reihe um Lincoln Rhyme sind in den vergangenen Jahren weitere lesenswerte Reihen entstanden, so um die Verhörspezialistin Kathyrn Dance und um den Prämienjäger und Überlebensexperten Colter Shaw. Mit „Rachejäger“ ist gerade der vierte Band der Reihe erschienen. Colter Shaw wird von Marty Harmon, Chef des in Ferrington ansässigen Technologieunternehmens Harmon Energietechnik, damit beauftragt, den Diebstahl eines bahnbrechenden technischen Bauteils zu verhindern, das von der 42-jährigen Ingenieurin Allison Parker entwickelt worden ist. Mit der Hilfe der attraktiven Sicherheitsexpertin Sonja Nilsson gelingt es Shaw, den Dieb zu identifizieren und durch einen Trick die echte Baueinheit gegen eine Attrappe einzutauschen und so eine Spur zum potenziellen Käufer aufzunehmen. Zur gleichen Zeit wird der ehemalige Cop Jon Merritt vorzeitig aus der Haftanstalt in Trevor County entlassen, nachdem ihn seine Ex-Frau, eben jene Allison Parker, beschuldigt hatte, sie mit einer tödlichen Waffe bedroht zu haben, weshalb er wegen schwerwiegender Körperverletzung zu drei Jahren Haft verurteilt wurde. Als Allison Parker von der vorzeitigen Entlassung ihres Ex-Mannes erfährt, packt sie sofort ein paar Sachen für sich und ihre sechzehnjährige Tochter Hannah und verschwindet – gerade noch rechtzeitig, bevor Jon Merritt sie ausfindig macht. Marty Harmon beauftragt Shaw nun, auch seine wertvollste Mitarbeiterin zu suchen. Wie er von Allisons Anwalt erfahren habe, wisse Allison Dinge aus Jons Vergangenheit, die er unbedingt unter Verschluss halten wolle. Während Shaw und Nilsson sich auf die Suche nach den beiden Parker-Frauen macht, bekommen sie auch noch mit zwei Auftragskillern zu tun, die es offenbar ebenfalls auf Allison abgesehen haben. Ein unbedachtes Selfie von Hannah bringt Shaw auf die Spur von Allison und ihrer Tochter, allerdings erhalten auch Merritt und die Killer so Kenntnis von ihrem Zufluchtsort… Mit der Colter-Shaw-Reihe hat der US-amerikanische Bestsellerautor Jeffery Deaver das Kunststück vollbracht, einige – im Vergleich zu den etwas komplexer konstruierten Thriller um Lincoln Rhyme – leicht zu lesende und dennoch faszinierende, spannende Werke zu kreieren, die vor allem von dem interessanten Protagonisten leben. Zwar ist es für das Verständnis von „Rachejäger“ nicht zwingend erforderlich, auch die vorherigen drei Bände „Der Todesspieler“, „Der böse Hirte“ und „Vatermörder“ zu kennen, sind sie für den Hintergrund von Colter Shaws Vita gerade in Bezug auf die ungewöhnliche familiäre Geschichte sehr hilfreich. In „Rachejäger“ wird die Art und Weise, wie Colter zusammen mit seinen beiden Geschwistern von seinem Vater angelernt worden ist, nur in gelegentlichen Flashbacks thematisiert. Wesentlich ist, dass Colter über ein profundes Wissen an Überlebenstechniken, das Benutzen verschiedenster Waffen, Orientierung und das Fallenstellen verfügt. Das verleiht auch dem Plot von „Rachejäger“ seine Glaubwürdigkeit. Auch wenn sich Deaver nicht allzu intensiv mit seinen Figuren auseinandersetzt, verleiht er ihnen doch genügend Profil, um seine Leserschaft gerade für Colter, Sonja Nilsson, Allison Parker und selbst Hannah einzunehmen, aber selbst die mehr oder weniger vermeintlichen Bösewichte bleiben nicht so eindimensional, wie man sie aus Hollywood-Thrillern kennt. Abgesehen von der an sich konventionell inszenierten Verfolgungsjagd reißt Deaver auch noch verschiedene andere Themen wie die Überlastung und Korruption in Polizeidienststellen, Industriespionage und Umweltverschmutzung an, ohne ihnen aber zu viel Aufmerksamkeit zu widmen. Deavers Thriller leben natürlich wie die seiner Kollegen von überraschenden Wendungen, doch begeben sie sich damit oft auf gefährliches Terrain, wenn diese zu konstruiert und nicht mehr glaubwürdig wirken. Deavers „Rachejäger“ schrammt gerade so an dieser Klippe vorbei und legt so einen flüssig geschriebenen Pageturner vor, der Lust auf mehr Abenteuer mit Colter Shaw macht.
  • Von: LaraliebtBuecher

    Überraschenderweise bin ich heute mal super pünktlich und gratuliere Jeffery Deaver zum Buchgeburtstag! Denn genau heute ist dieser tolle neue Thriller erschienen! Ich hab mich schon sehr auf diesen Teil gefreut, denn mit Colter Shaw hat der Autor einen sympathischen und interessanten Hauptcharakter geschaffen. Sein attraktives Erscheinungsbild ist nur ein positiver Nebeneffekt. Hilft ihm aber natürlich oft, das Vertrauen der Opfer (naja gut besonders der weiblichen Bevölkerung) zu gewinnen. In diesem Teil wird er zur Wiederbeschaffung einer gestohlenen Technologie gerufen, doch kurz darauf verschwindet die Entwicklerin. Es stellt sich natürlich die Frage ob es da einen Zusammenhang gibt. Auf keiner Seite wurde mir langweilig, mit einem schnellen Tempo geht es in der Geschichte voran und ich versank immer tiefer in der Handlung. Ich fand alle Charaktere wirklich griffig, sowohl die Guten als auch die Bösen. Es geht um unterbesetzte Polizeireviere, Giftmüll, Auftragsmord und Vertuschung im großen Stil. Ihr merkt vielleicht schon, ich bin noch komplett begeistert von dem Gelesenen. Mit der Auflösung habe ich absolut nicht gerechnet und die Erklärung war für mich gut nachvollziehbar und schlüssig. Wer noch nach einem etwas anderen Krimi/Thriller sucht, der ist bei der Reihe von Colter Shaw absolut an der richtigen Adresse. Der nun mittlerweile vierte Band ist einer meiner Lieblingsteile und daher kann ich ihn euch wirklich nur empfehlen. Es ist auch absolut nicht schlimm, wenn man die Vorgänger nicht gelesen hat. Ach übrigens, bei Disney+ gibt es die Serie "Tracker" die auf den Büchern von Jeffery Deaver basiert und unser Protagonist ist wirklich gut getroffen (:
  • Von: ginnykatze

    Als Prämienjäger Colter Shaw den Auftrag erhält, Allison Parker und ihre Tochter Hannah vor ihrem aggressiven Ex-Mann zu finden und zu beschützen, kann er nicht erahnen, wie sich die ganze Situation entwickelt. Es wird ein Rennen auf Leben und Tod und die Zeit spielt dabei eine sehr große Rolle. Kann er den Mordauftrag verhindern und die beiden Frauen retten? Immer wieder tauchen anderen Figuren in diesem verworrenen Spiel auf und hinterlassenen Spuren die ins nichts führen. Allison ist eine hochintelligente Frau und weiß genau, wie sie und ihre Tochter unter dem Radar verschwinden können. Aber dann läuft alles aus dem Ruder und plötzlich schweben Alle in Lebensgefahr. Zitat Kapitel 50: „Wende deinem Gegner niemals den Rücken zu.“ Fazit: Mit seinem neuen Thriller „Rachejäger“, dem 4. Fall für den Kopfgeldjäger Colter Shaw, kann mich der Autor Jeffery Deaver nicht sofort gefangen nehmen. Mir sind hier ein wenig zu viele Abbiegungen vorhanden, so dass ich ein wenig brauche, um in den richtigen Lesefluss zu kommen. Der Schreibstil ist schnörkellos, extrem bildhaft und flüssig lesbar. Als das Buch mich gepackt hat, jage ich durch die Seiten und höre erst auf zu lesen, als ich am Ende angekommen bin. Den Überlebenskünstler Colter Shaw kennen wir ja schon, auch dieses Mal erfahren wir wieder aus seiner Vergangenheit. Zitat Kapitel 3: Achte niemals auf die Hüfte, wenn jemand eine Pistole trägt; achte auf die Hände.“ Es gibt die guten und die bösen Figuren und allen dürfen wir über die Schulter schauen, ob wir wollen oder nicht. Alle Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und prima in Szene gesetzt. Der Autor führt uns über verschiedene Erzählstränge, die teilweise sehr spannend zu verfolgen sind, zu einem explosiven Ende, das ich so niemals erwartet hatte. Ich bin der falschen Fährte bedingungslos gefolgt, so dass ich mich dann fragte, so mörderblind war ich ja noch nie zuvor. Auch mit diesem Buch konnte mich mein Lieblings-Thrillerautor Jeffery Deaver im Gesamtbild überzeugen, auch wenn ich anfangs ein wenig haderte. Ich vergebe hier eine klare Leseempfehlung und 5 verdiente Sterne. Aber lest selbst, denn dies hier ist ganz allein meine Meinung.
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