RAUCH von Yrsa Sigurdardóttir

Yrsa Sigurdardóttir RAUCH

Ein grausames Drama vor der Südküste Islands, das weit in die Vergangenheit reicht - der neue große Thriller der SPIEGEL-Bestseller-Autorin.

Eine fünfköpfige Freundesgruppe, die sich aus Studienzeiten kennt, trifft auf einer der Westmännerinseln vor der Südküste Islands zusammen. Sie sind gekommen, um an der Beerdigung einer ehemaligen Freundin teilzunehmen. Im Haus der Verstorbenen machen sie einen grausamen Fund, der auf ein düsteres Ereignis aus der gemeinsamen Vergangenheit hinweist. Was war damals bei der Studentenparty, die außer Kontrolle geriet, wirklich passiert? Und wer war daran schuld? Innerhalb kürzester Zeit schleichen sich Verdächtigungen und Misstrauen in die Gruppe ein. Bis es am Ende nicht mehr um die Wahrheit, sondern nur noch darum geht, die eigene Haut zu retten. Und die Insel schnellstmöglich zu verlassen, bevor das mysteriöse winterliche Feuer entdeckt wird, das die Freunde in Brand gesetzt haben, um Spuren zu verwischen ...

Ein bildmächtiger, perspektivreicher Thriller mit Gänsehaut-Effekt. Erneut gelingt es Yrsa Sigurdardóttir, die eisige isländische Atmosphäre grandios in Szene zu setzen und ihre Leser*innen bis zur letzten Seite in Bann zu halten.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: _booklovexperience_

    Dies ist das zweite Buch das ich von der Autorin lesen durfte. Wieder verschlägt es uns ins malerische Island. Ebenso ist eine Freundesgruppe im Fokus und natürlich der ein oder andere spektakuläre Todesfall. Die Stimmund des Buches ist sehr düster und teilweise sogar ein wenig mysteriös. Spannung und Nervenkitzel war ich schon aus dem Buch *Schnee* hewohnt. Auch hier musste ich das ein oder andere Mal arg zucken und die Augen kurz schließen. Die Auflösung kam so unerwartet, aber auch so logisch. Es hat echt Spass gemacht miträtseln zu können. Ich kann euch das Buch definitiv empfehlen!
  • Von: Buchperlenblog

    Yrsa Sigurdardottir hat es mir mittlerweile wirklich angetan mit ihren isländischen Thrillern voll unvorhergesehenen Wendungen, Irreführungen und Entdeckungen. Am Schreibstil per se kann es eigentlich nicht liegen, der ist nämlich ziemlich einfach gehalten, schnörkellos. Aber auch der unterstützt die Sogwirkung des Buches, die wenigen Gefühlsregungen, die die meisten der handelnden Personen zu zeigen bereit sind. Wieder verfolgen wir die Geschehnisse auf zwei Zeitachsen: Vor und nach den Todesfällen. Während wir die fünfköpfige Freundesgruppe langsam kennenlernen, ihre Eigenheiten aufschnappen und das gesamte soziale Gefüge der ehemaligen Studienfreunde untersuchen, wissen wir doch schon längst, dass mindestens zwei dieser Freunde am Ende ihr Leben gelassen haben. Nu wer und vor allem warum, das erfahren wir erst nach und nach. Wie auch schon in Nacht begleiten wir auf der polizeilichen Zeitebene sowohl Tyr als auch die Gerichtsmedizinerin Iðunn, was mich persönlich sehr gefreut hat, endete die Hintergrundgeschichte zu Tyrs Vergangenheit doch mit einem ziemlichen Cliffhanger. Nur steht dieses Mal Iðunn mehr im Mittelpunkt. Sie und ihre zurückhaltende, mitunter schon fast ruppig-kalte Schale, die erst einmal geknackt werden muss, um einen kurzen Blick dahinter zu werfen. Das alte Geheimnis, das die Freunde an diesem Wochenende aufdecken, hält viele Rätsel für sie bereit, denn Vertrauen scheint niemand in den anderen zu haben. Keiner redet offen, vieles wird nur hinter vorgehaltener Hand gesagt oder gar nicht erst angesprochen. Seltsame Telefonanrufe mitten in der Nacht und eine Kiste voller Salz bringen das Fass dann zum Überlaufen. Und das alles wie immer vor der malerischen Winterlandschaft Islands. Herrlich! Fazit Wer das nordische Flair mag, mit wortkargen Menschen umgehen kann und eine vielschichtige Handlung bevorzugt, der sollte sich diesen Thriller nicht entgehen lassen.
  • Von: Daniel Pietrzik

    Yrsa Sigurdardóttir entführt uns mit ihrem neuen Thriller „Rauch“ erneut in die atemberaubende, aber auch unbarmherzige Landschaft Islands. Fünf Freunde, die seit ihren Studienzeiten zusammenhalten, treffen sich auf einer der Westmännerinseln vor der Südküste Islands, um Abschied von einer ehemaligen Kommilitonin zu nehmen. Doch die Trauerfeier wird jäh von einem grausamen Fund überschattet: Im Haus der Verstorbenen entdecken sie Hinweise auf ein lange zurückliegendes, düsteres Ereignis. Was ist damals bei der Studentenparty geschehen, die so tragisch endete? Und welche Rolle spielten die Freunde dabei? Sigurdardóttir versteht es meisterhaft, die karge Schönheit und die unbändige Kraft der isländischen Landschaft einzufangen. Die raue Umgebung spiegelt die inneren Kämpfe und Zerrissenheit der Protagonisten wider und trägt zusätzlich zur bedrückenden Atmosphäre des Romans bei. Die zerklüfteten Felsen, die tosenden Stürme und die ewige Kälte Islands werden zu Symbolen für die Verstrickungen der Freunde und die Unmöglichkeit, der Vergangenheit zu entkommen. Die Autorin zeichnet ihre Figuren facettenreich und glaubwürdig. Die Freunde wirken mit all ihren Stärken und Schwächen authentisch und man kann sich gut in ihre Lage hineinversetzen. Besonders die Gerichtsmedizinerin Iðunn, die mit ihren eigenen Dämonen kämpft, bleibt einem in Erinnerung. Ihre emotionale Zerrissenheit und ihr Kampf um Gerechtigkeit machen sie zu einer vielschichtigen und faszinierenden Figur. „Rauch“ ist ein Thriller, der ohne blutige Effekte auskommt, aber dennoch durch seine dichte Atmosphäre und die psychologische Tiefe der Charaktere zu fesseln weiß. Sigurdardóttir lässt den Leser bis zum Schluss rätseln und überrascht mit einem cleveren und unerwarteten Ende. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf, während die Freunde immer tiefer in einen Strudel aus Misstrauen, Verdächtigungen und Angst geraten. „Rauch“ ist ein absolutes Muss für alle Fans von skandinavischen Thrillern und Island-Liebhaber. Sigurdardóttirs atmosphärischer Schreibstil, die gut entwickelten Charaktere und die spannende Geschichte sorgen für ein fesselndes Leseerlebnis, das noch lange nach dem Ende des Buches in Erinnerung bleibt.
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