Schwarzer Sand von Cristina Cassar Scalia

Cristina Cassar Scalia Schwarzer Sand

Ein grausames Verbrechen tief im heißen Sizilien und eine eigenwillige Ermittlerin, die sich nicht den Schneid abkaufen lässt ...

Während ein kleines Dorf am Fuße des Ätna von einem Aschenebel eingehüllt wird, macht Alfio Burrano in einer altehrwürdigen Villa einen grausigen Fund: In einem Speiseaufzug krümmt sich der mumifizierte Körper einer Frau, an deren Schädel noch die Reste eines Seidentuchs hängen. Ihr Kopf ist im Neunzig-Grad-Winkel verrenkt und ruht auf einem Pelzmantel. Ihr teures Kostüm, die Perlenketten und das Schminkköfferchen sehen aus, als stammten sie aus einem längst vergangenen Jahrzehnt. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Giovanna Guarrasi, 39 Jahre alt, tough, gefahrenerprobt und gerade aus Palermo zum mobilen Einsatzkommando versetzt, wird mit dem Fall betraut. Da es sich als unerwartet schwierig erweist, die Identität der Leiche zu ermitteln, ruft sie einen Kommissar im Ruhestand zu Hilfe. Ihre Nachforschungen enthüllen den beiden eine Geschichte voller Abgründe, Neid und Habsucht, die sie immer tiefer in eine verschworene Gemeinschaft hineinführt …

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Annithrill

    Die Story gefiel mir insgesamt ganz gut - eine mumifizierte Leiche wird entdeckt und die sympathische Giovanna begibt sich in die Vergangenheit um das Rätsel dieser Person und den Mord auf die Spur zu kommen. Nach und nach kommen Wahrheiten raus, die einige lieber im Verborgenen gelassen hätten. Leider gab es zwischendurch einige Längen; die die langen Kapitel etwas mühselig lesen ließen. Hinzu kamen die vielen Personen, die immer wieder anders angesprochen wurden (mal mit Vor- oder Nachname; italienischer Abkürzung - Spitzname). Dies erforderte mir doch einige Konzentration 🙃 Die Protagonisten waren jedoch so detailgetreu und liebevoll beschrieben, dass es das komplette für mich rettete. Egal ob engagierte; nette Polizistin, der italienische ältere Kauz oder die alte, verbitterte Tante. Jeder hatte das gewisse Etwas. Die Eigenarten der Italiener wurden dazu sehr authentisch beschrieben, sodass ich bei dem ein oder anderen Moment wirklich herrlich schmunzeln musste (und ich kenne einige Italiener☺️) Alles in allem vom Fall und den Personen her ein gutes Buch, dass ich allerdings wegen den oben genannten Punkten nicht uneingeschränkt empfehlen kann.
  • Von: Sylvia Hertel / cybergirl

    In einer Villa, in einem kleinen Dorf am Fuße des Ätna wird in einem Speiseaufzug eine Leiche gefunden. Der Körper der toten Frau ist mumifiziert, die Kleidung die sie trägt stammt aus einer anderen Zeit. Vicequestore Giovanna Guarrasi, die mit ihrem Team in dem Fall die Ermittlungen aufnimmt, geht davon aus, dass die Leiche seit mehreren Jahrzehnten in diesem Aufzug liegt. Um so schwieriger wird es sein die Identität der Toten festzustellen. Vor über 50 Jahren ist in der Villa schon einmal ein Mord geschehen. Der Täter wurde damals verurteilt und hat seine Haftstrafe abgesessen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den zwei Morden. Vicequestore Giovanna Guarrasi holt den damaligen ermittelnden Kommissar Patané, der längst seinen Ruhestand genießt zur Hilfe. Die Ermittlungen führen zurück in die Vergangenheit und lassen die Ermittler in tiefe Abgründe blicken. „Schwarzer Sand“ von Cristina Cassar Scalia führt die Leser*innen nach Italien, genauer nach Sizilien. Die Autorin beschreibt die Orte und das italienische Lebensgefühl sehr realistisch. Man fühlt sich beim Lesen in Sizilien angekommen. Der Fall ist verzwickt, die spannende und düstere Atmosphäre wird durch den ständigen Ascheregen, dem schwarzen Sand der vom Ausbruch des Ätna herrührt noch verstärkt. Die Ermittlerin Vicequestore Giovanna Guarrasi ist eine toughe Frau, die ihr Team mit harter Hand führt. Mit ihr hatte ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten. Sie war mir oft zu dominant und ihr Team wirkte manchmal fast ängstlich ihr gegenüber. Der pensionierte Kommissar Panté, der zu den Ermittlungen hinzugezogen wurde war mir hingegen gleich sympathisch. Er war froh mal wieder bei Ermittlungen mitmischen zu können. Der Fall gebärdet sich auch recht schwierig. Schon die Identität er toten Frau bleibt länger ein Rätsel. Die Ermittlungen führen das Team dann auch um über 50 Jahre in die Vergangenheit zurück. Cristina Cassar Scalia spannt den Spannungsbogen gekonnt über die gesamte Geschichte. Lange waren mir die Zusammenhänge ein Rätsel. Der Schreibstil ist flüssig. Nur mit den vielen italienischen Namen und Bezeichnungen hatte ich etwas Schwierigkeiten, dass hat sich aber nach einiger Zeit gegeben. „Schwarzer Sand“ ist ein gekonnt erzählter Kriminalroman, der den Leser nach Sizilien entführt. Natürlich, wie kann es anders sein bei dem Handlungsort Italien, kommen auch die kulinarischen Köstlichkeiten nicht zu kurz.
  • Von: angis_bookstagram

    Während ein kleines Dorf am Fuße des Ätna von einem Aschenebel eingehüllt wird, macht Alfio Burrano in einer altehrwürdigen Villa einen grausigen Fund: In einem Speiseaufzug krümmt sich der mumifizierte Körper einer Frau, an deren Schädel noch die Reste eines Seidentuchs hängen. Ihr Kopf ist im Neunzig-Grad-Winkel verrenkt und ruht auf einem Pelzmantel. Ihr teures Kostüm, die Perlenketten und das Schminkköfferchen sehen aus, als stammten sie aus einem längst vergangenen Jahrzehnt. Die Polizei steht vor einem Rätsel. _________________________________ ⭐️⭐️⭐️/5 _________________________________ Schwarzer Sand von Cristina Cassar Scalia konnte mich leider nicht ganz überzeugen... Das Cover finde ich mega gut gelungen und auch die Italienische Atmosphäre kommt gut rüber. Die Geschichte mit und um die 50 Jahre alte mumifizierte Leiche fand ich spannend , aber... für mich persönlich war es sehr schwer zu lesen. Nicht nur weil alle Protagonisten lange italienische Namen hatten, sondern auch noch zusätzliche Spitzname besaßen. Ich bin nachher total durcheinander gekommen und das hat mein Lesevergnügen etwas gedämpft. Manche Kapitel waren auch sehr ermüdend und langwierig. Da ich leider nicht warm wurde mit dem Schreibstil, werde ich diese Reihe nicht weiterverfolgen.
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