Sie von Stephen King

Stephen King Sie

»Das Beste, was Stephen King je geschrieben hat.« The New York Times

Schriftsteller Paul hat seine Serienheldin Misery sterben lassen. Nach einem Autounfall hält die Krankenschwester Annie – Pauls »größter Fan« – den verletzten Autor gefangen und zwingt ihn weiterzuschreiben.

Oscar für Kathy Bates in der Verfilmung »Misery«.

»Man fühlt sich von Zeile zu Zeile immer mehr hineingezogen, wird süchtig von der Droge Spannung.« Die Welt

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Aleshanee, Weltenwanderer

    Eins der sehr bekannten Bücher von Stephen King würde ich sagen - und trotz meiner Leseleidenschaft in meiner Jugend für seine Geschichten habe ich jetzt nicht gelesen gehabt. Den Film dazu hab ich vor vielen Jahren gesehen und wenig Erinnerung daran. Nur, dass er gut war und ich eine bestimmte Szene davon sehr krass fand und die mir deshalb im Gedächtnis geblieben ist. Der Klappentext ist wie meist sehr knapp gehalten und sagt trotzdem genau das, worum es hier geht. Der Anfang ist sehr gut gemacht. Wir erleben das Erwachen von Paul Sheldon, dem Schriftsteller, der mit seiner historischen Romanreihe um die Heldin "Misery" große Erfolge erzielt. Er hatte einen Autounfall im verschneiten Niemandsland und eigentlich war es reines Glück, dass ihn jemand gefunden hat. Auch noch sein "größter Fan". Sein Pech allerdings, dass dieser Fan eine krankhafte Persönlichkeit hat. Annie Wilkes lebt alleine abgeschieden auf einem Hof und so findet sich Paul in einem ihrer Zimmer wieder. Ans Bett gefesselt durch seine gebrochenen Beine und unter Schmerzmittel gesetzt. Er merkt schnell, dass Annie keine Anstalten macht, ihn in ein Krankenhaus zu bringen oder auch nur zu melden, dass sie ihn gefunden hat. Ihre obsessive Liebe zu seinen Büchern und ihr verklärtes Bild von ihm als Person nimmt groteske Züge an. Völlig ihrer Willkür ausgeliefert erlebt Paul einen Horror, den er sich in seinen kühnsten Träumen nie vorstellen konnte. King versteht es wieder meisterlich, Spannung aufzubauen. Paul muss sich mit seiner Situation arrangieren und verfällt nicht, wie oft manche "Helden" in den Glauben, seinem Stolz oder seiner Ehre folgen zu müssen, sondern passt sich an. Er muss mit den wechselnden, psychischen Phasen seiner "Pflegerin" zurechtkommen, muss sie besänftigen, in Sicherheit wiegen und plant derweil, wie ihm eine Rettung gelingen könnte. Doch es scheint aussichtslos. Zwischendurch kommen Einblicke in die Welt des Schriftstellers auf. Wie funktioniert eine Handlung, wie realitätsnah und überzeugend muss sie sein, wie logisch aufgebaut und wie überzeugt man die Leser. Was treibt einen an und fesselt an die Geschichten, zum einen während man sie auf Papier bringt und zum anderen während man sie liest und nicht davon ablassen kann, bis man weiß, wie es endet. Es gibt einige grausige Szenen, manchmal eher subtil, manchmal mit brachialer Gewalt, und bei beiden ist man wie gebannt. Man erlebt alles unmittelbar und ich konnte mir kaum vorstellen wie es ist, diesen Psychoterror, die Schmerzen, die Angst und die Hilflosigkeit auszuhalten immer mit dem Gedanken, keine Chance zu haben, dem irgendwie zu entfliehen. Pauls Rolle als Opfer wird extrem gut dargestellt. Denn er muss sich anpassen, muss sich über all seine Prinzipien hinwegsetzen und in seiner Panik und Verletzlichkeit teilweise resignieren. Der Gedanke an Flucht und vor allem an Rache hält ihn allerdings aufrecht. Die Spannung wird immer wieder angezogen und man fiebert dem Ende entgegen, das kommen wird - wie auch immer es aussieht.
  • Von: Benedikt Bögle

    Ein berühmter Schriftsteller hat gerade sein neuestes Buch vollendet - da hat er einen Autounfall und wird just von einer seinen größten Fans gefunden. Die Frau, die den Schriftsteller findet, hat allerdings ein großes Problem: Die jüngste Entwicklung ihrer geliebten Romanheldin ist so gar nicht in ihrem Sinne. Also zwingt sie den Schriftsteller zu einem neuen Ende: Er soll sein letztes Buch neu schreiben. Aus der liebenswürdigen, vielleicht etwas aufdringlichen Helferin wird die Protagonistin eines wahren Alptraums. Hervorragende Unterhaltung!
  • Von: Sandra8811

    Wie kam ich zum Buch? Ein Bekannter hatte das Buch zuhause stehen, hatte aber keine Lust es zu lesen. Er hörte nach knapp 50 Seiten auf, also gab er es mir. Cover: Die grüne Schreibmaschine auf dem ansonsten schwarzen Cover und dem Autoren-Schriftzug ist typisch dafür, dass es ein King-Buch ist. Die Schreibmaschine ist sehr auffällig und passt super zum Inhalt. Inhalt: Der mit den Misery-Büchern erfolgreich gewordene Autor Paul Sheldon befindet sich in der Finalisierung seines aktuellen Buches in einem Hotel. Auf dem Weg nach Hause hat er einen Verkehrsunfall. Nachdem er wieder erwacht, befindet er sich in der Wohnung der ehemaligen Krankenschwester und zudem größten Fan von Misery: Annie Wilkes. Sie hat ihn nicht ins Krankenhaus gefahren, sondern hilft ihm höchstpersönlich, wieder auf die Füße zu kommen und eine grauenvolle Zeit beginnt für Paul… → Mehr mag ich an dieser Stelle nicht verraten, vielleicht liest der ein oder andere das Buch ja noch bzw. möchte es noch lesen Meine Meinung: Stephen King dürfte wohl jedermann bekannt sein. Durch seine immer wieder fesselnden und zahlreichen Horror-Büchern und Thriller hat er es geschafft, sich in diesen Genres einen Namen zu machen. „Sie“ ist handlungstechnisch unabhängig von anderen Büchern und somit eigenständig. Wer allerdings mehrere Bücher von King gelesen hat, wird auch in diesem Buch Stellen finden, die in anderen King-Büchern thematisiert sind (hab ich allerdings nur gemerkt, weil ich es nach ein paar Jahren nochmals gelesen hab und zwischenzeitlich andere Bücher von ihm gelesen hab). Besonders die Verrücktheit von Annie ist wirklich erschreckend. Für ihre Lieblings-Romanfigur würde sie sogar über Leichen gehen. Dies vermittelt sie während des ganzen Handlungslaufes immer deutlicher. Der arme Paul merkt das allerdings schnell und lässt sich Sachen einfallen, wie er aus ihren Fängen entkommen kann. Durch seine Hilflosigkeit wird Paul Sheldon mehr und mehr sympathisch. Anfangs wirkte er eher arrogant und selbstbezogen, dies änderte sich doch im Verlauf des Buches. Ich musste direkt mit ihm mitfiebern. Auch wenn klar wurde, warum Annie so ist wie sie ist, machte sie dies nicht wirklich sympathischer, sie ist also eine klassische Antagonistin. Schreibstil: Stephen King weiß genau, wie man Spannung aufbaut. Das Buch ist zwar nicht durchgehend so spannend, dass man es nicht mehr aushält, aber wurde nur anfangs kurz etwas langweilig. Durch die genauen Beschreibungen bestimmter Situationen (Achtung Spoiler: es geht um den Verlust von Körperteilen) wurde man als Leser direkt mit reingezogen und konnte sich gut hineinversetzen. Durch die scheinbare Ausweglosigkeit von Paul wurde man von Seite zu Seite nervöser. Dies legte sich nicht mal zum Ende des Buches, da man nie wissen konnte, ob es jetzt wirklich vorbei ist. Das Buch wurde auch verfilmt, der Film ist zwar nicht schlecht gemacht, bringt meines Erachtens aber nicht die gleiche Stimmung wie das Buch. Auch wurde die Handlung nicht zu 100% so im Film umgesetzt wie sie im Buch war. (Der Film trägt übrigens den Titel „Misery“, nach der im Buch erwähnten Buchserie von Paul Sheldon) Fazit: Dieses Buch war mein erstes Stephen King Buch und mein erster Thriller. Ich war sogleich begeistert und süchtig. Es hat mich von Anfang an gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Die Handlung ist gut durchdacht und schlüssig, sowie das Ende passend. Der Anteil des „grausigen“ ist gut gewählt und mitreißend. Dieses Buch hat mich dann dazu verleitet noch weitere King-Bücher zu lesen, aber keines war so gut wie dieses (auch nicht nach dem ich dieses ein zweites Mal gelesen habe)… Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne Thriller liest bzw. feststellen mag, ob er Thriller lesen will. Man muss nur die ersten 50 Seiten überstehen, dann wird’s echt super gut.
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