Verschwunden von Sabine Thiesler

Sabine Thiesler Verschwunden

Elena Ludwig ist eine attraktive, gut situierte Maklerin und wohnt im Herzen von Siena. Gelangweilt von ihren Mitmenschen, lebt sie ihre sexuelle Leidenschaft auf eine riskante Art und Weise aus. Ein hochgefährlicher Kick, wenn sie an den Falschen gerät.

Unterdessen erschüttert eine brutale Verbrechensserie die Toskana. Menschen verschwinden, und die wenigen, die zurückkommen, sind traumatisiert und für immer zerstört. Commissario Neri ermittelt, träumt aber schon von einem Altersruhesitz am Meer, den ihm die Maklerin Elena vermitteln soll. Doch dann verschwindet auch sie...

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Ladybug

    Ich kenne bereits einige Titel von Sabine Thiesler und mit „Der Kindersammler“ oder „Im Versteck“ hat sie Ihr Können bereits gezeigt. Sie fesselt den Leser mit Ihrem Schreibstil und auch in diesem Titel konnte sie mit einem packenden Pageturner überzeugen. Der Thriller ist in vier Abschnitt gegliedert und mit Namen wie „Das Dorffest“ oder „Masken“ passend zum Inhalt jedes einzelnen Teils beschriftet. Erzählt wird aus unterschiedlichen Sichtweisen und es dauert eine ganze Weile bis die Handlungsstränge zueinanderkommen. Trotz der langen Unwissenheit wie die Darsteller und das Verschwinden von Menschen und Kinder miteinanderzusammenhängen ist die Spannung stets ziemlich hoch. Die kurzen Kapitel, der leichte Lesefluss und authentisch dargestellte Protagonisten trugen hierzu bei. Gespannt verfolgte ich die Ermittlungen von Commissario Neri, fieberte mit den Eltern des verschwundenen Kindes mit und schüttelte des Öfteren den Kopf über Elena’s Leichtsinn, doch am Ende beendet ich diese Story mit einer unglaublichen Begeisterung. Wer allerdings Probleme mit den Themen Escort-Service oder Organhandel hat, sollte dieses Buch allerdings nicht lesen, denn dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven!
  • Von: enomis0205

    Ich habe mich wieder sehr gefreut ein neues Thiesler Buch zu lesen. Mittlerweile weiß ich gut, was da auf mich zukommt. Sei es bekannte Charaktere, die südländische Landschaft oder auch der schöne und gleichzeitig leichte Schreibstil. - Am Anfang hat man mehrere Erzählbereiche die für sich interessant waren und neugierig machten. Aber man stellte sich natürlich immer wieder die Frage, was haben diese Bereiche miteinander zu tuen und wo soll das hinführen. Zum Ende hin hat sich alles ineinander verflochten und ergab eine sinnige Geschichte🤗 - Leider hat mir die Grundthematik (wird natürlich nicht verraten😉) nicht so zugesagt. Einfach schon zu oft gelesen und daher konnte es mich nicht flashen🤷‍♀️ hier und da war es mir auch zu viel, soll heißen, so manches hätte man sich in der Geschichte sparen können🙈 Dank Neri, der seinem Charakter treu geblieben ist und das es neben dem Grundthema noch so manches zu entdecken gab, hatte ich doch ein zufrieden stellendes Lese-Erlebnis🤗
  • Von: Sheena

    Einmal in den Händen, so konnte ich diesen fesselnden Thriller, er ist im übrigen mein dritter der Autorin nicht mehr weglegen, so gefangen war ich von dieser wirklich sehr spannenden Geschichte. Nach einem kurzen und recht guten Prolog steigt der Leser eigentlich sofort und schnell in die aktuelle Handlung ein. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Geschichte leicht und schnell verständlich. Vermisst wird plötzlich ein kleiner deutscher Junge der mit seinen Eltern in Ambra Urlaub macht und auf dem kleinen Dorffest verschwindet. Einige Zeit später taucht er dann wieder auf und ist völlig verstört. Was ist hier dem kleinem Jonas nur schreckliches widerfahren? Elena eine gut situierte Maklerin, wohnt im Herzen von Siena und sie lässt kein sexuelles Abenteuer aus. Offenbar gerät sie dadurch dann an den falschen Mann und verschwindet dann ebenfalls. Die von der Autorin erschaffenen Charaktere sind alle menschlich und authentisch gehalten. So wie aus dem wahren Leben gegriffen. Wie zum Beispiel der neue Arzt in Ambra und seinen geistig zurückgebliebenen jüngeren Bruder der Tiere über alles liebt und eine besondere Bindung zu Wölfen hat. Außerdem gibt sie ihren Lesern auch immer wieder kleinere Einblick in das Privatleben von Commissario Donato Neri, dieser wirkt in der Geschichte etwas Kraftlos und möchte gern in den Ruhestand wechseln. Solche Einblicke mag ich auch immer ganz gerne. Die Geschichte wird aus mehreren Sichtweisen erzählt und auch die Geschichte vom Täter kommt hier nicht zu kurz. Allein aus seiner Kindheit zu lesen, lies mir an manchen Stellen einen Gänsehautschauer bekommen. Wie die einzelnen Handlungsstränge dann am Ende zusammen hängen, wird ebenfalls dann auch einiger Zeit klar. Alle gelegten Irrungen & Wirrungen werden nach und nach von Sabine Thiesler wieder geschickt entknotet und alle kleinen Puzzelteilchen ergeben so langsam aber sicher ein ganzes und alle offenen Fragen bis dahin, werden sehr gut beantwortet. Schauplatz in Frau Thieslers Romanen ist stets die sonnige Toskana mit dem beschaulichen Städtchen Ambra und Umgebung. Ihre Beschreibungen sind sehr detailliert, man merkt sehr gut, das die Autorin mehrere Jahre dort lebte. Fazit: Sabine Thiesler lehrt hier gekonnt ihren Lesern das Fürchten und führt diese ganz nahe an die tiefen, menschlichen Abgründe heran. Fesselnde Spannung pur, von der ersten bis zur letzten Seite. Dieser Roman wird euch schlaflose Nächte bescheren.
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