Windnacht von Rachel Hawkins

Rachel Hawkins Windnacht

Eine paradiesische Insel mitten im Pazifik: Lux begleitet ihren Freund Nico. Er segelt zwei Freundinnen nach Meroe Island, die auf einer Weltreise sind. Dort angekommen treffen sie auf das wohlhabende Paar Jake und Eliza, die bereits vor der Insel ankern. Die sechs freunden sich an und genießen mehrere Tage fernab der Zivilisation. Als Robbie, ein weiterer Segler, auftaucht, kippt die Stimmung. Er raubt die Boote aus, zerstört die Funkgeräte und verschwindet. Zwischen Lux und Nico gibt es zunehmend Spannungen, die Gruppe driftet immer weiter auseinander. Bis eine Leiche im Dickicht der Insel entdeckt wird. War es Mord? Immer mehr Geheimnisse dringen ans Licht. War es vielleicht gar kein Zufall, dass sie sich alle hier auf der Insel getroffen haben?

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Myrcella

    Meine persönliche Meinung Das Cover: Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Das stürmische Meer und die Felsen sorgen schon gleich für eine düstere Atmosphäre und anhand der Buchgestaltung habe ich mir sogleich einen sehr spannenden Thriller versprochen. Der Inhalt: Kennt ihr das? Ihr beginnt ein Buch und könnt es nicht mehr aus der Hand legen und müsst es in einem Rutsch durchlesen? Das hier ist so ein Buch. Der Einstieg war für mich sehr leicht. Ich lernte als Leserin die junge Lux kennen, die blindlings ihrem Freund Nico nach Hawaii gefolgt ist und ihren Lebensunterhalt als Zimmermädchen verdient. Zu Beginn kam mir Lux schon sehr naiv vor, jedoch wurde ich eines Besseren belehrt. Zwar mag diese Entscheidung etwas blauäugig gewesen sein, ist Lux jedoch eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit. Nico hingegen war mir schon von den ersten Seiten an einfach unsympathisch. Nico nimmt den Auftrag zweier junger verwöhnter und reicher Mädchen, Brittany und Amma an, diese mit seinem Boot zu der einsamen Insel Meroe Island zu bringen. Kurzentschlossen begleitet Lux die drei. Auf der Insel angekommen lernen sie dann noch das stinkreiche Paar Eliza und Jake kennen, und alle verstehen sich auf Anhieb gut. Mehrere Tage verbringen die sechs unterschiedlichen Menschen dort friedlich, machen Party und genießen einfach nur das schöne Leben. Bis dieser Frieden dann von dem Einzelgänger Robbie jäh gestört wird. Hautsächlich ist die Story aus der Sicht von Lux im Präsens in der Ich-Form geschrieben und ab und an erhält man Einblicke in Lux Vergangenheit. Das half ungemein, ihren Charakter besser zu verstehen. In einzelnen Kapiteln erhält man dann noch Einblicke in die Vergangenheit von Brittany, Amma und Eliza, was die Geschichte dann abrundet und dem Leser klarmacht, in welcher Verbindung sie zueinander stehen. So gleich hatte ich eine Ahnung, dass die Begegnung von ihnen nicht zufällig geschehen ist. Als dann ein Mord geschieht, spitzt sich die Lage zu. Plötzlich ist die Stimmung alles andere als harmonisch. Jeder ist nun gegen jeden und man fragt sich, wer wohl als nächstes ermordet wird und von wem. Die Story kommt soweit fast ohne Blutvergießen aus. Die Autorin verschafft dem Leser äußerst spannende Momente und gönnt einem keine Ruhepause. Die Kulisse, die einsame Insel Meroe wird sehr detailliert beschrieben, so dass ich das sommerliche Feeling trotz Regenwetter bei mir zuhause spüren konnte. Die Autorin folgt mit ihrem Setting einem roten Faden und nach und nach lösen sich alle Geheimnisse auf. Die beklemmende und verstörende Atmosphäre im letzten Drittel ist nahezu greifbar und die Spannung immens hoch. Das Ende hat mich dann doch etwas überrascht, jedoch ist auch das für mich stimmig. Der Schreibstil ist flüssig und abwechslungsreich, das die Autorin immer hin und her wechselt zwischen Vergangenheit und Präsens. Ich konnte die Gedankengänge und Handlungen der einzelnen Personen sehr gut nachvollziehen. Die Charaktere sind allesamt sehr lebendig und authentisch und die Emotionsgewalt von einigen Personen ist mir sehr nahegegangen. Mein Fazit: Mit diesem Thriller hat mir die Autorin ein paar nervenaufreibende Stunden zubereitet. Ich bekam hier alles geboten, was ich mir von einem richtig guten und spannenden Psychothriller erwarte. Windnacht ist insgesamt ein sehr beklemmender, intensiver und teilweise auch verstörender Psychothriller, der noch mehrere Stunden nach Beenden des Buches in mir nachgeklungen ist. Mich konnte das Buch voll und ganz überzeugen und vergebe daher 5 von 5 Büchersternchen.
  • Von: Cadence Hille

    ›Windnacht‹ von Rachel Hawkins ist ein spannendes Buch, das ich allen Leser*innen, die gern Thriller lesen, empfehlen kann. Ich muss ehrlich zugeben, dass mir trotzdem das gewisse Etwas gefehlt hat. In meinem Augen braucht die Geschichte zum Beispiel etwas zu lange, um wirklich Fahrt aufzunehmen. Spannung ist nichtsdestotrotz vorhanden, doch sie baut sich sehr langsam auf – ich bin der Meinung, dass die Geschichte vielleicht einige Seiten mehr gebraucht hätte, um auf diese Weise zu funktionieren. Was mir besonders gut gefällt, ist, dass man jeden Charakter von der Insel gut kennenlernt, bis man ein Bild zu den Personen auf der Insel hat, welches sich beim Lesen immer weiter vervollständigt und auch verändert. Das Cover passt zwar zu der Atmosphäre der Geschichte, jedoch finde ich, dass ein etwas traumhafter wirkendes Meer noch besser gepasst hätte. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass man dem Cover durch das dunkle Meer einen düstereren Touch verleihen wollte. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und schön zu lesen und trägt dazu bei, dass man voll in die Geschichte eintauchen kann. Wie bereits erwähnt ist die Handlung spannend, besitzt einige unerwartete Wendungen und ist abgesehen von genannter Kritik schön aufgebaut. Fazit: ›Windnacht‹ von Rachel Hawkins ist ein Thriller, den ich jeder Leser*in empfehlen würde, die gern Geschichten aus diesem Genre liest. Obwohl die Geschichte für meinen Geschmack ein wenig zu lange braucht, um richtig Fahrt aufzunehmen, ist sie auf jeden Fall spannend!
  • Von: crimebookaholic

    Lux begleitet ihren Freund Nico, der von den Freundinnen Amma und Brittany angeheuert wurde, und zusammen segeln sie zu der traumhaften Insel Meroe Island mitten im Pazifik. Die grausame Geschichte, die die einsame Insel prägt, bringt sich nicht von ihrem Vorhaben ab. Doch angekommen stellen sie fest, dass sie nicht allein sind. Sie freunden sich mit dem Pärchen Eliza und Jake an und die Fassade beginnt zu bröckeln als ein weiterer Mann, Robbie, auftaucht und Unruhe stiftet. Und schon bald darauf treffen sie auf eine Leiche. Eine packende Geschichte auf einer verlassenen Insel. Die Idylle ist toll beschrieben und man kann sich die Insel bildlich vorstellen. Die Kapitel wechseln sich ab mit dem Jetzt aus Lux’s Sichtweise und dem Davor mit wechselnden Perspektiven. Dadurch lernt man die Charaktere besser kennen und ihre Abgründe tuen sich auf. Nur eins ist sicher, keiner ist wie es scheint. Die Story hat mich sehr gepackt und das Lesen hat viel Spaß gemacht. Am Ende sind mir ein, zwei Sachen noch unklar bzw. empfinde ich den Handlungsverlauf da fehlerhaft aufgearbeitet. Aber abgesehen davon ist es ein sehr spannender locked-room Thriller.
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