Wollwut von Leonie Kramer

Leonie Kramer Wollwut

Tödliches Blaumachen im bayerischen Idyll – der Madlfinger Krimi- und Handarbeitsclub ermittelt in seinem zweiten Fall!

Macht auch der Tod manchmal blau? Eigentlich wollte der Madlfinger Krimi- und Handarbeitsclub, kurz MKHC, ein entspanntes Wochenende im Moorbad Bad Kohlgrub verbringen. Auf dem Programm: Wellness und Workshops im Färben. Doch nach einer weinseligen Nacht entdecken die Damen eine Leiche in der Moorwanne und alarmieren Kommissar Wallenstein. Als der Tote aus der zähen Masse geborgen wird, fällt sofort dessen tiefblauer Kopf auf. Er muss in den Eimer mit der Indigoküppe getaucht worden sein. Trotz Wallensteins Unmut stürzt sich der MKHC in die Ermittlungsarbeit. Schließlich muss geklärt werden: War es Mord oder farb… äh, fahrlässige Tötung?

Lesen Sie mehr über die tödlichen Verstrickungen in »Maschenmord« – Fall 1 für den MKHC und Kommissar Wallenstein.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Daniela Anders

    Die Damen vom MKHC (Madlfinger Krimi- und Handarbeitsclub) verbringen ein von Ariadne geleitetes Wollefärben-Workshop-Wochenende im naheliegenden Hotel. Als dort im Moorbad am nächsten Tag ein Toter liegt, der einen indigoblauen Kopf hat scheint schnell klar: hier ist ein Mord mit dem Wollfärbetopf passiert. Wer und warum jemand den Madlfinger Versicherungsvertreter, der das Opfer ist, töten wollte, erschließt sich nicht auf den ersten Blick und so nimmt die Polizei, vertreten durch Kommissar Tim Wallenstein, die Ermittlungen auf. Doch nicht nur er, auch der MKHC stellt Nachforschungen an. Indessen befinden sich Tim und Ariadne in einer Achterbahn der Gefühle, zu der Tims bester aber auch ziemlich nerviger Freund und Frauenversteher Arne sehr beiträgt. Lösen alle gemeinsam den Fall, hinter dem sogar die Mafia vermutet wird? Band 1 fand ich schon sehr amüsant und hier geht es genau so weiter. Leonie Kramers Schreibstil ist herrlich locker und humorvoll und lädt geradezu dazu ein, über die Seiten hinwegzufliegen. Die einzelnen Kapitel, die hier allerdings nicht Kapitel, sondern Farbton heißen und jeweils mit einem handarbeitsinspirierten, lustigen Satz eingeläutet werden, sind schön kurz, so dass ich mir immer wieder sagte: nur noch ein Kapitel und es dann letztendlich doch zehn geworden sind. Was ja eindeutig für Story und Schreibstil spricht. Der Kriminalfall selbst ist spannend und war für mich nicht vorhersehbar, die Auflösung war dementsprechend überraschend. Mir gefällt vor allem sehr gut, wie die einzelnen Figuren ausgearbeitet sind, so bunt und detailreich und unterschiedlich und wie sie miteinander agieren. Das hat mich immer wieder zum schmunzeln und lachen gebracht. Die im jetzigen Fall neu aufgetauchte Figur Arne, Tims bester Freund, ging mir anfangs schwer auf die Nerven, wuchs mir aber im Lauf der Geschichte immer mehr ans Herz und ich hoffe, er ist auch in den Folgebänden mit von der Partie. Insofern hoffe ich natürlich, dass in und um Madlfing herum künftig noch einige wollüstige oder doch wenigstens fadenscheinige Morde geschehen werden. Denn ich will auf jeden Fall mehr davon lesen. Fazit: ein super kurzweiliger, sehr gut zu lesender humorvoller Regionalkrimi mit spannendem Fall und einprägsamen Charakteren. Bitte mehr davon. Von mir sehr gute 4/5 Sterne und eine Empfehlung für alle Fans humorvoller Krimis, die sich einfach mal wieder lockerleicht und dennoch fesselnd unterhalten lassen wollen.
  • Von: buchentdeckerin

    Leonie Kramer versteht es, den Humor in ihrem Krimi niemals albern wirken zu lassen. ▪️Die Charaktere sind liebevoll gestaltet, und die Handlung lebt von den individuellen Hintergründen der Dorfbewohner. Besonders der Madlfinger Krimi- und Handarbeitsclub sorgt für unterhaltsame Momente. ▪️Die witzigen Kapitelüberschriften passen perfekt zum Thema, und die Anleitung für einen Häkelbikini am Ende des Buches ist ein nettes Extra. Wer gerne Krimis liest und gleichzeitig ein Faible für Wolle hat, wird mit Wollwut bestens unterhalten. Mein Fazit: Ein gemütlicher Krimi mit Witz, Wolle und einer Prise Spannung – perfekt für alle, die Stricken und Häkeln lieben und dabei gerne miträtseln möchten!
  • Von: diebecca

    ​ In dem Buch Wollwut von Leonie Kramer will der Madlfinger Krimi- und Handarbeitsklub MKHC ein entspanntes Wochenende mit Wellness und Färbeworkshops verbringen. Im Hotel entdecken die Damen eine Leiche in der Moorwanne und alarmieren Kommissar Wallenstein. Die Leiche hat einen tiefblauen Kopf, er muss in den Eimer mit der Indigoküpe getaucht worden sein. Der MKHC stürzt sic in die Ermittlungsarbeit, trotz Wallensteins Unmut. Denn es muss geklärt werden, ob es Mord oder farb... äh fahrlässige Tötung war.  Das Cover sieht irgendwie witzig aus und hat tolle Farben, der Titel lässt einen schmunzeln und passt gut zum Cover. Das Buch lässt sich flüssig lesen, man findet gut in die Geschichte. Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben, man muss immer wieder schmunzeln. Am Beginn jedes Kapitels gibt es ein Satz mit einem Wortspiel zum Thema Wolle oder Färben. Der Handarbeitsclub ist eine ganz besondere Gruppe mit jeder Menge unterschiedlichen Frauen. Die Ermittlungen, sowohl die des Handarbeitsclubs als auch die des Kommissars stehen im Vordergrund der Geschichte. Die Geschichte spielt in einem Dorf, natürlich gibt es hier auch Dorftratsch.  Auch Freundschaft und Liebe spielen ein Rolle. Am Ende gibt es noch eine Häkelanleitung. Ein humorvoller und spannender Roman über Wolle, Farbe und Ermittlungen.
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