Boy oh Boy (dt.) von Cliff Leek

Cliff Leek Boy oh Boy (dt.)

Die Antwort auf "Rebel Girls": männliche Vorbilder für Jungs

Diese 30 Männer sind wahre Vorbilder! Sie haben Frieden gestiftet, Welthits komponiert, für Gleichberechtigung, Chancengleichheit, Zivilrechte und Box-Titel gekämpft, sind gefallen und wieder aufgestanden, haben sich neu erfunden und es vor allem allen gezeigt. Auf der ganzen Welt und zu allen Zeiten gab es Männer, die mutige Vorreiter waren, abenteuerlustige Entdecker, willensstarke Sportler, kreative Genies und neugierige Wissenschaftler. Politiker und Aktivisten, die unter widrigsten Umständen auf gesellschaftliche Probleme hinwiesen und aktiv das Leben von Menschen änderten. Dieses Buch versammelt 30 inspirierende Geschichten über beeindruckende Männer, die Konventionen und Klischees bekämpft haben und bis heute zeigen, wie viel Veränderung ein einzelner bewirken kann. Ein Buch für Jungs mit handverlesenen Vorbildern, die Mut machen und vergangene und heutige Generationen inspirieren.

Mit Porträts von: David Hockney, Muhammad Ali, Nelson Mandela, Prince, Richard Loving, César Chávez, Fritz Bauer, John Muir, LeBron James, Hans Scholl, Patricio Manuel, Hayao Miyazaki, Oscar Wilde, Ta-Nehisi Coates, Ezra Jack Keats, Freddie Mercury, Grandmaster Flash, Luther Christman, Mahatma Gandhi, Bruce Lee, Carl Sagan, George Washington Carver, Jaime Escalante, Carlos Acosta, Bayard Rustin, Edward Enninful, John Dewey, Alfred Nobel, Kit Yan und W. E. B. Du Bois.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Eva Fl.

    Dieses Buch bringt Kindern bzw. allen voran Jungs die unterschiedlichsten 30 berühmten bzw. bekannten Männer näher, die Konventionen und Klischees bekämpft haben. Somit kann Mut gemacht werden und man erfährt auf spannende Art und Weise etwas über die verschiedensten Männer, die beeindruckendes geleistet haben, beispielsweise über David Hockney, Prinz, Hans Scholl, Oscar Wilde oder auch Alfred Nobel. Von diesem Buch hatte ich schon vor einiger Zeit etwas gelesen und wurde somit neugierig darauf. Entsprechend habe ich mich sehr gefreut, als ich es nun selbst in den Händen halten durfte. Das Buch kommt in einer tollen, farbigen, knalligen Aufmachung daher, die einem direkt ins Auge sticht – ich mag sowas und finde das absolut gelungen. Vorn im Buch findet man eine Übersicht über die einzelnen Helden, genial gestaltet, wie ich finde – natürlich mit der Seitenangabe, dazu aber einem jeweils passenden Symbol. (Prince z.B. mit Discokugel, LeBron James mit Basketball) Auf den einzelnen, ebenso bunt gestalteten Doppelseiten erfährt man dann etwas über die jeweilige Person, auf der einen Seite findet man ein Bild, auf der gegenüberliegenden Seite dann eine entsprechende, gute verständliche Information, quasi einen Lebenslauf in Textform. Ganz oben findet man die Geburts- sowie teilweise Sterbedaten, was ich gut gemacht finde. Die Texte sind jeweils sehr angenehm geschrieben, wirklich gut verständlich, auch für die junge Generation schon geeignet. (Ich denke dieses Buch ist ab dem Teenageralter interessant.) Die Auswahl der Personen finde ich durchaus gelungen, auch ich kannte bisher nicht alle der dreißig aufgeführten Personen bzw. habe so selbst noch etwas dazu gelernt und erfahren. Für mich ist dies insofern ein wirklich absolut gelungenes Buch, das nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene wirklich toll ist – und ganz sicher auch Mut machen kann, den eigenen Weg zu gehen. Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.
  • Von: Nicole Katharina

    Meine Meinung zum Kinderbuch: Boy oh Boy 30 wahre Helden Inhalt in meinen Worten: Wer ist für dich ein Held? Gibt es wirklich diese Helden? Und welche Errungenschaften haben Menschen vor uns herausgefunden, die heute unser Leben erleichtern? Sind diese dann Vorbilder und Helden? Nun das darf jeder für sich selbst entscheiden. Doch hin und wieder ist ein Rückblick zu Menschen die etwas besonderes taten gar nicht so verkehrt. Kann es doch einerseits selbst dazu animieren, etwas zu tun und wer weiß vielleicht bist du dann ja der nächste Held. In diesem Buch geht es um 30 unterschiedliche Männer, die Dinge getan haben, wovon wir heute noch zum Teil profitieren, oder die einfach noch bekannt sind. Es gab unter diesen Männern aber auch den ein oder anderen Mann, der vielleicht ganz neu in den Fokus rücken kann, weil er nicht ganz so bekannt ist. Deswegen lasst euch auf diese Männer ein, die euch begegnen und hinterfragt euch am besten selbst, was kannst du tun, damit du ein Held*in werden kannst. Wie ich das gelesene Buch empfand: Zu erst einmal ist mir positiv aufgefallen, das trotzdem das so viel Farbe im Buch zu finden ist, der Geruch neutral und sogar angenehm ist. Das war mir schon einmal zum Verhängnis bei einem anderen Buch geworden. Hier war aber die Farbe und auch die Gestaltung angenehm. Wobei der schwarzgedruckte Text nicht auf allen Seiten optimal erschienen ist, und ich deswegen bei einem der tollen Männer ein bisschen Probleme hatte seine Geschichte zu lesen, bei einem anderen war leider das Geburtsjahr und ob er noch lebt oder nicht nicht angezeigt worden, das fand ich schade. Ansonsten finde ich die Gestaltung sehr gut. Sprache: Leicht verständlich, genügend Text um auch lesen zu können und die wichtigsten Fakten auf einem Punkt zu haben, und dennoch kurz genug, so das man wirklich zum schlafen gehen, einen Mann nach dem anderen entdecken kann. Was mir auch positiv aufgefallen ist, das bei jedem Mann ein Gedanke oder Zitat oder ein Spruch der ihn besonders prägte mit dabei stand. Die Männer: Es sind 30 Männer im Buch zu entdecken, unter anderem: Muhammed Ali die Boxlegende, Nelson Mandela, Prince ein Sänger, Fritz Bauer ein Deutscher, Hans Scholl gehörte zur weißen Rose die sich gegen das Naziregime erhoben, Oscar Wilde, Freddie Mecury der der Kopf von der Band Queen war, Mahatma Gandhi, Bruce Lee und viele weitere waren hier vertreten. Am meisten berührte mich Alfred Nobel, auch wenn seine Erfindung zum Teil nicht gerade gut war. Nebenbei war auch Luther Christman ein echt tolles Vorbild. Krankenpfleger war damals kein gut angesehener Beruf, der war erst einmal nur Frauen vorgesehen, doch dieser Mann brachte es fertig, das auch Männer in diesem Beruf etablierter wurden. Toll. Gestaltung der Seiten: Auf je einer Doppelseite geht es um einen Menschen. Auf der einen Seite gibt es wichtige Eckdaten zu diesem Menschen auf der anderen Seite Zeichnungen einmal vom Gesicht und einmal was diese Menschen so besonders machte. Bei Freddie war es klar die Musik, bei Luther Christman war es die Pflegeausstattung die man aus einem Krankenhaus so in etwa kennt. Somit konnte ich mir gut ein Bild darüber machen, was diese Menschen so besonders machte. Empfehlung: Auch wenn es hier nur um Männer geht, schadet es nicht, wenn Mädels auch mal in das Buch gucken, denn neben dem das es Männer sind und waren, gibt es noch vieles andere zu entdecken. Sei es durch die Musik, durch das erkämpfen von Rechten, sei es das eine Ehe wirklich geführt werden darf, egal wie die Menschen aussehen. Aber natürlich richtet sich das Buch auch an euch Jungs, und ihr dürft euch Vorbilder aussuchen, denen ihr gerne folgen würdet, aber vielleicht erfindet oder macht ihr etwas, das nur für euch passend ist, und das auch nur ihr ausführen könnt? Egal wer das Buch liest, es wird euch bestimmt einiges sagen, und Wissen vermitteln, das ihr so vielleicht noch nicht gehabt habt. Bewertung: Ich möchte dem Buch gerne vier Sterne geben, die ganz nah an den fünf Sternen sind. Ich tat mir etwas schwer mit dem Gewicht des Buches und auch fand ich den ein oder anderen Punkt, den ich auch erwähnte, der ein bisschen besser ausgearbeitet hätte werden dürfen. Deswegen vier Sterne, aber ich hoffe irgendwie das hier auch noch ein Buch über Girls oh Girls erscheinen wird, denn Potenzial ist ja genügend da.
  • Von: Saskia

    Die Rebel Girls (Rezension hier) haben es vorgemacht: Mit tollen Vorbildern lassen sich Kinderzimmer erobern. Richten sich die Rebel Girls ganz bewusst an Mädchen, um ihnen den Mut zu geben, groß zu träumen, hat Prestel aktuell zwei ähnliche Formate im Programm. Ein Band richtet sich an Frauen und Männer (Ausgezeichnet! 50 Preise für außergewöhnliche Menschen) und der andere ganz gezielt an Jungen (Boy oh Boy! 30 wahre Helden). Gerade über den Band für die Jungen habe ich mich erst aufgeregt, führt er die Idee der Rebel Girls doch ad absurdum. Braucht es wirklich noch mehr Vorbilder für Jungen? Ist die Welt nicht schon übervoll damit? Das Vorwort von Cliff Leek relativiert das ein bisschen. Der Soziologe argumentiert, dass es ihn ärgere, wenn schlechtes Benehmen mit den Worten „Es ist eben ein Junge“ gerechtfertigt werde. Und dass es eben nicht nur eine Art gebe, ein Mann zu sein. OK! Die Auswahl ist dann tatsächlich toll divers. Da ist neben den klassischen Beispielen wie Ghandi beispielsweise Luther Christman, der sich dafür einsetzte, dass auch Männer in den USA als Krankenpfleger arbeiten dürfen. Da gibt es Freddie Mercury neben Nelson Mandela und dann aber auch Patricio Manuel, den ersten transsexuellen Profiboxer in den USA genauso wie Alfred Nobel. Trotzdem bleibt es dabei, dass ich mich zum Beispiel bei Hans Scholl sehr nach Sophie gesehnt habe (sie wird erwähnt, allerdings ausgerechnet als diejenige, die zur Erwischung führt) und bei Richard Loving, der dafür kämpfte, dass er mit seiner Schwarze Frau zusammenleben durfte, fragt man sich schon, ob seine Frau denn nicht vielleicht auch ein wenig gekämpft hat… Toll ist, dass aus wirklich allen Bereichen der Gesellschaft ein möglichst diverses Spektrum an Männlichkeitsbildern ausgewählt wurde. Traurig ist allerdings, dass diese letztlich alle einem westlichen Kanon angehören. Insgesamt frage ich mich bei diesen Büchern immer mehr, ob dieser letztlich ja ereignisgeschichtliche Ansatz wirklich so viel bringt. Noch mehr aufgefallen ist mir das bei dem Band „Ausgezeichnet!“, denn hier sind die Texte zu den einzelnen Personen noch kürzer (dafür sind die Illustrationen raumgreifender). Zwar ist die Idee witzig, Personen mit kreativen Preisen auszustatten, so bekommt etwa Marie Curie den Preis für „strahlende Forschung“, auch werden Beispiele herangezogen, die über einen rein westlichen Kanon hinausgehen, aber auf der Doppelseite zu Walentina Tereschkowa taucht das Wort „Sowjetunion“ nicht auf. Es wird nicht klar, was ihr Flug ins Weltall weltpolitisch bedeutete. Auch sind die Geschichten natürlich alle sehr verkürzt. Da fehlt zum Beispiel bei Einstein der Hinweis auf seine erste Ehefrau Mileva Marić, die für seine Forschung ganz zentral war (juliliest hat hier auch schon darauf hingewiesen) oder bei Leonardo da Vinci wird behauptet, er sei ein genauso toller Ingenieur wie Künstler gewesen, obwohl aktuelle Forschung dem entgegensteht (das passende Buch dazu findet ihr hier rezensiert). Fazit: Auch wenn ich viel gemeckert habe, es sind toll gestaltete Bücher, in denen spannende, bewundernswerte Personen dargestellt werden. Letztlich können diese Sammelsurien aber immer nur der Startpunkt für weitere neugierige Recherche sein. Gestaltung 5/5 Sprache 5/5 Didaktik 3/5 weiterführende Tipps 2/5
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