Linkslesestärke - Eine Mutmachgeschichte für Kinder mit Rechtschreibschwäche und Legasthenie und für Kinder mit Mobbing-Erfahrung in der Schule von Anja Janotta

Anja Janotta Linkslesestärke - Eine Mutmachgeschichte für Kinder mit Rechtschreibschwäche und Legasthenie und für Kinder mit Mobbing-Erfahrung in der Schule

Keine Angst vor Wörtern!

Wer so virtuos Wörter verdreht wie Mira, der hat ganz klar Linkslesestärke! Nur mit dem Lesen und Schreiben hapert es. Auch Namen kann sie sich nicht merken. Bei Mira heißen andere Kinder »die Fiese« oder »längster Freund«. Als nebenan ein Mädchen einzieht, hofft Mira, dass sie Freundinnen werden. Doch alles läuft schief. Mira versagt beim Namen-Merkspiel in der Schule, »die Fiese« schnappt ihr die zukünftige beste Freundin vor der Nase weg und nimmt Mira übel in die Zange. Gegenwehr ist angesagt! Ein witzig erzähltes Mutmachbuch für alle mit Rechtschreibschwäche und Mobbingerfahrung in der Schule.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: yanthara

    Was ich an dem Buch gut finde ist, dass es aus der Sicht von Mira geschrieben ist und dann bei ihr auch nicht immer alles nach Plan läuft, da geht eben auch mal etwas schief. Oder sie hat auch mal Ärger mit ihrer Mutter. Ganz gut finde ich auch den Umgang mit dem Thema Mobbing - es wird sensibel mit dem Thema umgegangen und es ist gut und verständlich aufgearbeitet. Und gerade weil das Buch aus der Sicht von Mira geschrieben ist, wirkt es auch ganz anders und man bekommt einen Einblick in ihr Gefühlsleben und was das Mobbing mit ihr macht. Auch die Lösung des Problems: aus der Schwäche eine Stärke machen - finde ich gut. Spaßig sind auch die Wortspiele, wo man manchmal schon recht knobeln muss, um heraus zu finden was damit gemeint ist. Vom Schreibstil her würde ich etwas ältere Kinder denken, da es dann doch nicht so ganz einfach geschrieben ist. Vielleicht so ab vierte Klasse? Schön finde ich, dass Rechtschreibschwäche thematisiert wird und auch der Leistungsdruck und es kindgerecht beschrieben wird und alles. Ich mag Kinderbücher die nicht immer der Norm entsprechen und auch mal andere Dinge thematisieren über die man nicht sooft redet.
  • Von: Nadine / Kitamaus & Schulflöhe

    Für Mira sind Buchstaben längst zu Fluchstaben geworden. Sie verdreht alles und vergisst sogar Namen. Doch für ihren längsten Freund ist klar: Mira hat eine Linkslesestärke. Das klingt auf jeden Fall positiver als eine Rechtschreibschwäche. Denn wenn man die hat, dann ist man oft nicht nur ziemlich aufgeschmissen, sondern wird von anderen teils auch fies geärgert. Mira passiert nämlich genau das. Die Kinder in ihrer Klasse haben sie alleine deshalb auf dem Kieker, weil sie mit ihrer Rechtschreibschwäche eine enorme Angriffsfläche bietet. Sie machen sich über ihre Fehler lustig, beschimpfen sie und grenzen sie immer mehr aus. Allen voran “die Fiese”, die zusammen mit ihren Freundinnen alles dafür tut, um Mira in ein besonders schlechtes Licht zu stellen – auch der wiehernden Lehrerin Frau Wienert und Reck-Tor-in Tadellos gegenüber. Als in Miras Nachbarschaft ein neues Mädchen einzieht und es zunächst sogar so aussieht, als ob Mira endlich eine Freundin und somit auch Unterstützung gefunden hätte, ruiniert ihr “die Fiese” auch noch diese Chance. Mira geht es immer schlechter. Sie fühlt sich alleine gelassen, wird immer weiter schikaniert und kommt sogar zu dem Punkt, an dem ihr fast niemand mehr glaubt. Denn das, was hängenbleibt, sind vor allem Miras verzweifelte Versuche einer nicht ganz glücklichen Gegenwehr. Autorin Anja Janotta hat sich gleich mehrerer Themen angenommen, die für Kinder sehr belastend sein können: Rechtschreibschwäche, Mobbing und fehlende Freundschaften in der Klasse. “Linkslesestärke” ist dabei ein Buch, dem der Spagat zwischen Aufklärung und Unterhaltung bestens gelingt. In die Tiefe gehend, aber doch auch immer wieder mit einer Leichtigkeit geschrieben, die einen trotz des schwierigen Themas schmunzeln lässt. Denn auch wenn Mira viele Probleme hat, so ist sie doch ein durchaus taffes Kind. Das zeigt sich unter anderem an den lustigen Wortspielen, die sie immer wieder mit ihrem Freund verfelixt spielt und die “verbixten Fluchtstaben” auch von einer anderen Seite zeigen. Nicht jeder kann schließlich so gut Wörter verdrehen, wie Mira es kann. Die lustigen Wortspiele zu verstehen, ist nicht immer leicht. Das Tüfteln fordert die jungen Leser ebenfalls heraus. Und doch steckt hinter den Wortspielen und dem Raten bei Opi-iss-Mus, Reh-Axt-John, Okoladenscheis, Schnakritzlecken oder Sindbad-Tisch noch viel mehr als nur ein Anreiz zum Tüfteln. Wie mag Mira sich wohl fühlen, wenn sie auf einige Wörter schaut und die für sie so gar keinen Sinn ergeben? Wie mag es sein, wenn die Klassenarbeiten jedes Mal in eine rotes Meer an Strichen verwandelt worden sind, weil die Lehrerin mal wieder etliche Fehler entdeckt hat - und das, obwohl Mira doch so viel geübt hat? Entmutigend natürlich! Doch das Kinderbuch "Linkslesestärke" zielt genau auf das Gegenteil ab: Es macht Mut, es zeigt betroffenen Kindern und ihren Eltern, dass sie damit nicht alleine sind und behandelt zudem ein Thema, das gerade Kinder mit Legasthenie zum Lesen anreizen könnte. Mira ist schließlich auch betroffen. Doch auch für alle übrigen jungen Leser ist "Linkslesestärke" absolut empfehlenswert. Unterhaltsam, kindgerecht und mit ganz vielen Botschaften: Niemand darf wegen seiner Rechtschreibschwäche gehänselt werden! Ärgern ist grundsätzlich nicht erlaubt! Auch andere Kinder sollten mitspielen dürfen! Schwächeren sollte man unbedingt helfen und sie unterstützen! Kommen wir noch einmal kurz auf Miras besten Freund Verfelixt zurück, der findet die Idee von Miras Mama, aus allen Schwächen eine Stärke zu machen, nämlich gar nicht so doof: ["Du machst das mit den Buchstaben auch immer anders als die anderen. Ist doch auch irgendwie cool, oder nicht?" (Anja Janotta: "Linkslesestärke", Bassermann)
  • Von: Kuhni77

    INHALT Mira Kurz hat es nicht leicht. Sie kann sich einfach keine Namen merken und eine Leserechtschreibschwäche hat sie auch noch. Aber da sich das nicht so toll anhört, macht sie mit ihrem längsten, besten Freund einfach eine „Linkslesestärke“ daraus. Die Kinder in der Schule bekommen halt Namen wie „die Schüchterne“, „die Fiese“, oder auch „die wiehernde Lehrerin“. Mira versucht einfach aus ihre Not das Beste zu machen. Aber sie merkt immer wieder, das sie an ihre Grenzen stößt, missverstanden wird und am aller Schlimmsten, auch noch böse von ihren Mitschülern gemobbt wird. Die Lehrer und auch ihre Eltern bekommen es erst gar nicht mit und Mira geht es von Tag zu Tag schlechter. Wird sich alles noch ändern? Werden die Erwachsenen endlich sehen, dass Mira leidet? MEINUNG Das Buch ist mit sehr viel Witz und tollen Wortspielen geschrieben. Aus dem Schlamassel wird so mal schnell die „Schlamm+Assel“, oder aus dem Märchen Brüderlein und Schwesterlein wird einfach mal „Brüderlein und Lästerschwein“. Aber die ernste Seite, nämlich das Mobbing kommt hier nicht zu kurz und obwohl das Buch sehr witzig geschrieben wurde, so ist es doch auch immer wieder ernst. Man leidet förmlich mit Mira mit und würde sie zu gerne in den Arm nehmen. Meine Kinder haben oft mit Mira gelacht, bei ihren Wortspielen oder auch bei ihren Racheplänen, aber sie haben auch viel hinterfragt und das Thema „Mobbing“ war in der Zeit des Lesens sehr präsent. Wir haben viel darüber geredet und ich hoffe meine Kinder gehen nun mit offenen Augen in die Schule. Der lockerer Schreibstil, die tollen Wortspiele – ach einfach das ganze Buch ist einfach Lesenswert. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, egal ob Eltern, Lehrern oder Kindern. Aber auch Kinder mit LRS haben an diesem Buch ihre Freude daran. Ich habe es auf meiner Arbeit mit meinen Kindern angefangen zu lesen und sie waren alle begeistert. Der Satz „Aus der Schwäche eine Stärke machen“ hat besonders dem Kind mit LRS gut gefallen. Sie hat nun auch eine „Linkslesestärke“ und weiß „Hey, ich bin nicht alleine. Aber auch die anderen Kinder haben durch das Buch, einfach viel eher mal gefragt ob sie Hilfe braucht, ihr Unterstützung angeboten und gehen mit dem Thema nun viel besser um. Das Buch zeigt auf eine tolle Art, dass Kinder mit Leserechtschreibschwäche unsere Unterstützung und Hilfe brauchen! Ein großes Dankeschön an Anja Janotta für dieses wundervolle Buch!
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