Und mittendrin ich von Ami Polonsky

Ami Polonsky Und mittendrin ich

Wenn du dir etwas wünschst, das du noch nie hattest, musst du etwas tun, das du noch nie getan hast ...

Was wäre, wenn ... dein Äußeres das genaue Gegenteil deines Inneren wäre? Was, wenn du deine Sehnsucht einfach nicht mehr länger geheim halten könntest? Würdest du dann den Mut haben, du selbst zu sein? Bisher hat sich der 12-jährige Grayson in der Schule unsichtbar gemacht und zu Hause in seinen eigenen wunderschönen Träumen verloren. Doch nach und nach flattert Graysons wahres Selbst immer stärker in seiner Brust. Als eine unerwartete Freundschaft und ein verständnisvoller Lehrer Grayson ermutigen, ins Rampenlicht zu treten, findet Grayson endlich einen Weg, ihre Flügel auch im wahren Leben zu entfalten.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Unbekannt

    Absolut lesenswert! Ich konnte es gar nicht mehr zur Seite legen. Sehr spannend geschrieben von Beginn an bis zum Schluss. Es werden die Gefühle von Grayson so detailliert beschrieben, dass es unter die Haut geht. Einfach großartig!
  • Von: youBibians Kendra

    Wie ihr euch sicher schon denken könnt, bin ich nicht sehr begeistert von diesem Buch. Ich habe mich entschieden es zu lesen, weil mich der Klappentext neugierig gemacht hat. Ich bin kein Experte was Geschlechtsidentität angeht, daher hatte ich erhofft neue Einblicke zu bekommen. Doch leider war dies nicht wirklich der Fall. Es wird zwar schnell klar, dass Grayson sich in seiner Haut unwohl fühlt. Er zeichnet „Prinzessinnen“ in seine Hefte und stellt sich vor, sein Pulli wäre ein Kleid. Allerdings wird seinen Gefühlen nicht wirklich Ausdruck verliehen. Ich habe keine Vorstellung von dem, was er denkt oder empfindet. Und das ist schade, weil es meiner Meinung nach wichtig ist, andere Sicht- und Lebensweisen kennenzulernen, um die Person dahinter zu verstehen. Außerdem habe ich manchmal den Eindruck gehabt, dass Grayson sich nur als Mädchen „verkleiden“ will, da die Weiblichkeit fast ausschließlich durch Anziehsachen ausgedrückt wird. Die Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit gehen dadurch verloren. Ebenso durch die Mitschüler. Meiner Meinung nach verstehen sie nicht wirklich was in Grayson vorgeht. Was ich ebenfalls vermisst habe, sind einerseits Finns Beweggründe, Grayson die weibliche Hauptrolle zu geben. Hat er es nur getan, weil Grayson der Beste war, oder weil er Grayson in seinen Gefühlen unterstützen wollte? Und andererseits die Debatte ob diese Entscheidung richtig oder falsch war. Ich hätte mir gewünscht, dass Polonsky mehr auf die Normen und Ansichten der Gesellschaft eingegangen wäre, um zu verdeutlichen, wie schwer es ist sein „wahres Ich“ auszuleben. Es gibt zwei Szenen, in denen das angedeutet wird. Zum einen, wenn Grayson sich Mädchenanziehsachen kauft und er sich an der Kasse rechtfertigt, dass seine Schwester Geburtstag hat, zum anderen in den Szenen mit Graysons Tante. Die kommt nämlich auch nicht damit klar. So, zum Schluss, ist da noch das äußert unbefriedigende, offene Ende. Nachdem Grayson auf der Toilette war, betritt er das Klassenzimmer – in Mädchenklamotten. Das war´s, obwohl hier die Geschichte doch eigentlich erst so richtig in Fahrt kommt. Wie reagieren die Mitschüler? Ist das eine Ausnahme oder trägt er ab jetzt immer Mädchensachen? Wie kommt seine Tante damit klar? Wie geht es weiter? All das bleibt unbeantwortet. Mein Fazit: Ich bin enttäuscht, möchte euch aber nicht reinreden. Wenn ihr es lesen wollt, gerne. Vielleicht kann euch die Geschichte von Grayson ja begeistern.
  • Von: Booksfortea

    „Und mittendrin ich“ zu rezensieren fällt mir nicht leid. Wieso? Es geht um Grayson, die ein 11 Jahre altes Trans Mädchen ist, die ihre Eltern in einem Autounfall verloren hat. Grayson gesteht sich erst im laufe des Buches ein, dass sie ein Mädchen ist und wird immer mit ihrem „männlichen Namen“ angesprochen. Außerdem wird im gesamten Buch (ausgenommen der letzten Seiten) mit männlichen Pronomen von ihr gesprochen. In George von Alex Gino folgen wir ebenfalls einem transgender Mädchen, die hauptsächlich bei ihrem gebürtigen Namen George genannt wird, allerdings ist es hier so, dass George während des gesamtem Buchs mit weiblichen Pronomen angesprochen wird. Alles Leser*innen wird so deutlich, dass es sich bei George um ein Mädchen handelt. Bei Grayson und „Und mittendrin ich“ ist das nicht unbedingt der Fall. Viele Rezensionen sprechen von Grayson als „er“, was einfach nicht richtig ist, wenn es sich um ein (trans) Mädchen handelt. Ich habe zu Beginn gesagt, dass es nicht einfach für mich ist das Buch zu rezensieren. Das liegt vor allem daran, dass ich während des Lesens viel Freunde mit dem Buch hatte und es mir gut gefallen hat. Ich mochte Grayson und fand, dass man seine Geschichte gut nachvollziehen konnte - wie schön, das es auf dem deutschen Buchmarkt inzwischen Bücher über Kinder gibt, die transgender sind! Erst im Nachhinein habe ich durch kritisches reflektieren und das Lesen von anderen Rezensionen gemerkt, dass das Buch in vielen Aspekten problematisch ist. Die Autorin Ami Polonsky ist eine cis Frau (also nicht selbst transgender) und ich habe das Gefühl, dass authentische, gute trans Stories so gut wie nur von Personen geschrieben werden, die selbst Trans sind. Einige Probleme mit der Story: - Grayson leidet während der gesamten Geschichte. Sie hat ihre Eltern verloren und wird von ihrer neuen Familie oft schlecht behandelt oder nicht verstanden. Sie wird in der Schule gemobbt und verliert ihre einzige Freundin, als sie sie selbst sein will. Die Tatsache, dass sie eine weibliche Person im Theater spielen will, sorgt dafür, dass ihr Lieblingslehrer entlassen wird. Sie wird körperlich verletzt dafür, dass sie trans ist und so weiter und so weiter. Das ist zunächst nichts schlechtes und sicher etwas, was in der Realität oft so vorkommt. Aber es kann das Gefühl vermitteln, dass es Trans Menschen nie wirklich gut gehen wird. Zugleich sorgt es dafür, dass der Leser Mitleid mit Grayson entwickelt und es quasi letztendlich deshalb okay findet, dass sie ein Mädchen ist. - Es kommt manchmal so rüber, als würde Grayson sich nur gerne als Mädchen „verkleiden“ wollen. Das liegt daran, dass sich ihre Weiblichkeit fast nur über typische weibliche Klamotten und Farben definiert. Sie will gerne ein Kleid tragen und eine weibliche Rolle im Schultheater spielen. Aber über ihre wahre Gefühlswelt erfahren wir wenig. - Die Pronomen sind mit das größte Problem. Alles in allem tue ich mich dennoch schwer damit, eine schlechte Rezension zu hinterlassen, weil ich denke dass das Thema so ein wichtiges ist. Es kann Kindern sicher dabei helfen, (mehr) über die Thematik zu lernen und ich würde nicht mal sagen, dass es ein total schlechtes Buch dafür ist. Es könnte nur noch so viel besser sein! Fazit: Ich vergeben zwischen 2-3 Sternen ✨
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