Bis zum letzten Tag von Nicholas Sparks

Nicholas Sparks Bis zum letzten Tag

Wie weit darf Liebe gehen?

An die große Liebe glaubt Travis Parker nicht. Er hat sich seine Welt bestens eingerichtet: ein guter Job, nette Freunde, ab und an eine kleine Affäre. Doch dann lernt der überzeugte Junggeselle Gabby Holland kennen, die sein Herz im Sturm erobert. Gegen viele Widerstände gelingt es ihm, sie für sich zu gewinnen. Er ahnt nicht, dass seine härteste Prüfung noch bevorsteht.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: rena t.

    Gaby liegt im Koma. Es war ein Unfall. Und Travis gibt sich die Schuld. Eine Kette von kleinen Fehlern... Eigentlich kamen die beiden zufällig zusammen. Obwohl Gaby die letzte Kratzbürste erst war. Als neue Nachbarin von Travis. Die Art, wie Autor Nicholas Sparks es beschriebt, läßt einen vermuten, daß er selbst gut Travis sein könnte. Ein wunderbares Buch, eine tolle Geschichte, man kann toll abtauchen. Und sich in so vielen Situationen selbst wieder finden. Was ich nicht ganz so gut fand, ist, wie er die plötzliche 3-Ecks-Situation beschreibt. Für wen wird sich Gabi endscheiden ? Ihren langjährigen Freund, oder den neuen Bekannten, den sie eigentlich kaum kennt... Als dann ihr noch-Freund auftaucht, denkt man, es gibt eine Auseinandersetzung. Man fragt sich, wie schwierig es wird, ob die Fetzen fliegen, ob es dramatische Szenen gibt ? Aber: Nichts ! Es wird noch nicht mal beschrieben, wie das Treffen der beiden verläuft. Nur: Sie kommt wieder vom Treffen. Ja, und auch das wird dann nicht groß beschrieben ! Aber gennau das sind doch emotionale Höhepunkte in der Story ! Ja, das würde eigentlich einen halben Stern kosten...in meiner Bewertung. Eigentlich. Da aber der Rest stimmt, geb ich ihm trotzdem alle Sternlies. Ach doch, noch etwas: Wie es zum Koma von Gaby kam, wird lange nicht wirklich gesagt.... DAS nervte etwas ! Ich habe dann durch die Seiten danach gesucht, weil ich nicht verstand, warum sie eigentlich im Koma war.... DAS würde ich ändern, an Stelle von Nicholas. Denn, chronologisch wäre da besser gewesen ! So kann man dem ganzen doch besser folgen ! Aber, ich 'vergebe' Nicholas. Die Story ist ingesamt so wunderschön, daß ich trotzdem alle Sterne gebe ;).-- rena t.--
  • Von: yesterday

    Bei uns erschien „Bis zum letzten Tag“ ja ursprünglich 2007 und nachdem in den vergangenen Jahren ja immer ein Roman von Sparks verfilmt wurde, ist nun, fast 10 Jahre später, auch diese Geschichte an der Reihe. Da auf der Neuauflage ja die Schauspieler auf dem Cover sind, hatte ich zu Beginn ein wenig die Befürchtung, dass ich mir die Hauptfiguren Gabby und Travis dann auch immer so vorstellen würde. Aber das war dann doch nicht so schlimm – vielleicht, weil es nur ein Foto ist und keine bewegten Bilder. Liest man zum Beispiel nach einem Film die Romanvorlage fällt es doch öfter schwer, nicht die Schauspieler vor Augen zu haben. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert und beginnt mit einem Prolog, der den Start zu Teil zwei darstellt und 2007 und somit elf Jahre nach dem Hauptteil des Buches spielt. Die Begegnung zwischen Travis und Gabby, ihr erstes Kennenlernen und die ersten gemeinsam verbrachten Tage, nehmen den Großteil des Buches ein. Das ist natürlich einerseits nicht verwunderlich, ist dies doch der romantische Part und hier spielt Sparks seine Stärken aus (dazu später mehr). Doch andererseits hat es mich erstaunt, dass er es so mühelos schafft, die wenigen Tage auf den Großteil des Romans auszudehnen, wohingegen der zweite, wesentlich kürzere, Teil der Handlung mehrere Monate umfasst. Diese Aufteilung hat für mich beim Lesen schon so gewirkt, als wäre da der Gedanke einer Verfilmung dahintergestanden. Denn ich denke, wäre es anders geschrieben worden, würde es für einen Liebesfilm wohl genauso zusammengefasst werden. Nun, der erste Teil ist für mich Sparks-typisch und grundsolide. Die junge Frau (Gabby) aus gutem Hause kauft zufällig das Haus neben dem eines sehr attraktiven Sportlers und Tierarztes (Travis), der sein (Single-)Dasein genießt und natürlich sofort Gefallen an seiner neuen Nachbarin findet. Die aber steckt in einer längeren und durchaus ernsthaften Beziehung. Ihr zukünftiger Mann fährt für ein paar Tage beruflich weg und Gabby und Travis lernen sich näher kennen, verlieben sich und Gabby steht vor einer schwierigen Entscheidung. Behutsam baut Sparks das alles auf, lässt die beiden viel unternehmen und führt sie zuerst im Alltag einander näher, damit das, wovon jeder weiß, dass es passieren wird, nicht zu konstruiert und überfallsartig wirkt. Der Schreibstil (möglichweise leidet er auch an manchen Stellen unter der Übersetzung) ist nicht weltbewegend, aber er soll ja auch nicht von der Gefühlswelt der beiden Protagonisten ablenken. Sehr schön und anschaulich beschrieben ist auch die Welt um die beiden herum, die Kleinstadt, die Meeresküste und die Ausflugsziele. Wenn es auch für die eigentliche Geschichte nicht so wesentlich ist, finde ich so etwas durchaus wichtig und es kann wohl auch deshalb überzeugen, weil Sparks mit seiner Familie in North Carolina lebt und seine Romane beziehungsweise deren Handlungen dort ansiedelt. Für mich, die eher wenig Liebesromane und vor allem Krimis liest, war dann auch Teil zwei eine sehr willkommene Abwechslung. Zwischendurch hatte ich vergessen, was der Prolog andeutete und freute mich einerseits über die Auflösung von Gabbys Entscheidung (auch wenn der Klappentext dieses unglücklicherweise vorwegnimmt) und war andererseits auch vom Twist in der Geschichte begeistert. Auch wenn das wieder Sparks-typisch ist, dass noch dramatische Elemente einfließen und auch wenn man das meiste schon erahnen kann, hat mich der kürzere Part doch so gefesselt, dass ich das Buch bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen konnte. Wer den Roman bisher also noch nicht kennt, Liebesgeschichten, die nicht komplett glatt laufen etwas abgewinnen kann und/oder plant, den Film zu sehen, dem sei „Bis zum letzten Tag“ auf jeden Fall empfohlen.
  • Von: Sarahs Bücherwelt

    Inhalt: An die große Liebe glaubt Travis Parker nicht. Er hat sich seine Welt bestens eingerichtet: ein guter Job, nette Freunde, ab und an eine kleine Affäre. Doch dann lernt der überzeugte Junggeselle Gabby Holland kennen, die sein Herz im Sturm erobert. Gegen viele Widerstände gelingt es ihm, sie für sich zu gewinnen. Er ahnt nicht, dass seine härteste Prüfung noch bevorsteht. Meine Meinung: Ich habe bereits viele Bücher von Nicholas Sparks gelesen und viele seiner Werke gehören zu meinen Lieblingsbüchern. Dieses jedoch nicht. Es war für mich das schlechteste Buch, das ich bis jetzt von ihm gelesen habe. Es war immer noch ganz in Ordnung und ich gebe dem Buch drei Sterne, weil es kein super schlechtes Buch war, aber für mich leider das Schlechteste von diesem Autor. Was mich besonders gestört hat, war, dass das Buch viele Längen aufweist. Es kommt nicht so richtig in Schwung und man erkennt keinen wirklichen Handlungsstrang, es plätschert so vor sich hin. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, zunächst in der Vergangenheit nämlich die Geschichte wie sich Gabby und Travis näherkommen und anschließend in der Gegenwart, in der die beiden ein harter Schicksalsschlag trifft. Besonders den Teil in der Vergangenheit hätte man für mich kürzer fassen können. Denn ja, es war interessant zu erfahren, wie die beiden sich kennengelernt haben und wie sich zusammengekommen sind, aber es hat sich seeehr in die Länge gezogen. Der für mich interessantere Teil der Geschichte war der zweite Teil, der in der Gegenwart spielt. Dieser war sehr ergreifend und schwer, besonders wenn man ähnliche Geschichten kennt. Leider war dieser Abschnitt wesentlich kürzer gefasst, sodass ich das Gefühl hatte, dass dieser wirklichen schweren Zeit der Beziehung der beiden nicht genug Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Fazit: Insgesamt war dieses Buch in Ordnung, aber leider nicht das, was ich sonst von Nicholas Sparks gewohnt bin, was mich leider sehr enttäuscht hat. Wenn also jemand ein Buch von Nicholas Sparks lesen möchte, kann ich ihm das generell sehr empfehlen, da der Autor einen tollen Schreibstil hat und herzergreifende Geschichten schreibt, von diesem Werk würde ich aber lieber Abstand halten.
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