Chiemseesommer von Franziska Blum

Franziska Blum Chiemseesommer

Willkommen in der Lakritzmanufaktur »Süße Liebe« am Chiemsee!

Mit klopfendem Herzen fährt die Berlinerin Nelly an den Chiemsee, um ihrer verstorbenen Mutter einen letzten Wunsch zu erfüllen: Nelly soll endlich ihren Vater kennenlernen. Als sie zum ersten Mal dessen kleine Lakritz-Manufaktur betritt, ist sie ganz verzaubert von den Aromen der schwarzen Leckerei – Jasmin-Lakritz, Brause-Lakritz-Bonbons, Lakritz-Toffees – und prompt wird sie für die neue Aushilfe gehalten. Überrumpelt fügt sich Nelly in ihre Rolle. Doch als sie den attraktiven Segellehrer Quirin kennenlernt, bei dem ihr Herz wie wild zu flattern beginnt, fällt es ihr immer schwerer, ihre Tarnung aufrechtzuerhalten …

Eine romantische Liebesgeschichte vor traumhafter Urlaubskulisse – ein Buch wie ein wunderschöner Sommertag.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: buchundkaffee

    Ich gestehe, dass ich dieses Buch nur deshalb angefragt habe, weil ich den Chiemsee liebe und in diesem Sommer seit längerer Zeit endlich wieder einmal in mein geliebtes Oberbayern gereist bin, wenn auch nicht an den Chiemsee 😉 Und was wäre mir entgangen, wenn ich nicht dieses zauberhafte Buch gelesen hätte!! Nellys Mutter ist gestorben, und ihr letzter Wunsch war es, dass Nelly ihren Vater kennenlernt, der am Chiemsee wohnt, wo er seine eigene Lakritzmanufaktur betreibt. Nelly macht sich also auf den Weg von Berlin an den Chiemsee, wo sie in einer gemütlichen Pension unterkommt. Durch ein Missverständnis wird sie im Lakritzladen ihres Vaters für die neue Aushilfe gehalten und klärt dieses auch nicht auf. Stattdessen spielt sie mit und ist fasziniert von der Lakritzherstellung. „Nelly verstand den Mann sofort, allein, wie er seine Lakritzen anfertigte, wie er mit dem Zuckerzeug umging, all die Liebe und Hingabe, die schon seine Bewegungen verrieten.“ (S. 88) Ich bin ja nicht der größte Lakritzfan, mag es aber ab und zu ganz gerne. Allerdings hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass ich am liebsten sofort in diese Köstlichkeiten hineinbeißen möchte 😉 Und auch Nelly selber ist überrascht, wie gerne sie sich mit der Kreation und Herstellung alter und neuer Lakritzsorten beschäftigt. „Ja, sie empfand, während sie beide vor sich hin arbeiteten, sogar einen Gleichklang, der sie zugleich befremdete, aber auch für ein gewisses Wohlempfinden sorgte. Es war so, als würden sie schon ewig Hand in Hand arbeiten.“ (S. 90) Und auch die Liebe findet ihren Weg zu Nelly, und dank ihres neuen Glücks mit Segellehrer Quirin trennt sie sich endlich von Marlon, der ihr nicht gut tut. Doch von einer Sekunde zur anderen wird Quirin plötzlich abweisend, und die große Aufklärung, wer Nelly wirklich ist, steht auch bevor. Was dann alles noch passiert, wird natürlich nicht verraten. Ich bin verliebt in dieses Buch mit diesem zauberhaften Setting. Wer den Chiemsee kennt, wird sich sofort zu Hause fühlen, und wer noch nicht dort war, möchte bestimmt sofort hinreisen 😊 Dem schönen Schreibstil bin ich sofort verfallen. Dank der wunderschönen Beschreibung der Autorin hatte ich alles direkt vor Augen. Ich habe dieses Buch bewusst vor und während meines Urlaubs in Oberbayern gelesen, daher war es für mich ein besonderes Leseerlebnis! Ich vergebe von Herzen gerne 5 Sterne und eine dicke Leseempfehlung für diesen Wohlfühlroman mit seinen sympathischen Charakteren mit viel Gefühl und Liebe.
  • Von: Veronika Kay

    Lust auf Sommer, Urlaubsfeeling, Chiemsee oder auf Köstlichkeiten aus Lakritz? Dann kann ich euch von Franziska Blum „Chiemseesommer“ erschienen im Penguin Verlag sehr empfehlen! Kurz zum Inhalt: Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter soll Nelly von Berlin an den Chiemsee reisen, um ihr den letzten Wunsch zu erfüllen, den Vater kennenzulernen. Mit gemischten Gefühlen tritt Nelly diese Reise an, da sie einerseits sehr gespannt auf ihren Vater ist. Aber andererseits wollte er nie Kontakt zu ihr. Auch wenn am Chiemsee einige Überraschungen auf sie warten, so ist sie von der Lakritzmanufaktur des Vaters total begeistert. Zudem verliert sie ihr Herz an den Segellehrer Quirin. Lest, warum Nelly trotzdem sehr schnell wieder nach Berlin zurückkehrt! Meine Meinung: Das Cover sieht traumhaft schön aus und hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Auch beim Lesen ist mein Herz richtig dahingeschmolzen. Das lag zum einen am schönen Schreibstil der Autorin. Sie hat die Umgebung des Chiemsees wunderbar eingefangen. Aber auch die Handlung, sowie die Protagonisten haben dazu beigetragen. Die Charaktere sind sehr authentisch dargestellt. Dadurch dass alle ihre Ecken und Kanten haben, haben sie sehr real auf mich gewirkt. Ich habe sie richtig schnell ins Herz geschlossen. Beim Lesen kam also eine richtige Urlaubs- und Wohlfühlatmosphäre auf. Wie gut, dass ich Lakritz nicht mag, sonst wäre beim Lesen sicher mein Konsum enorm gestiegen. Die Lakritzspezialitäten klangen wirklich ganz hervorragend und haben regelrecht das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Dies ist wieder mal ein Buch welches alle Sinne anspricht und beim Lesen nicht nur Bilder, sondern auch Gerüche entstehen lässt und sogar die Geschmacksnerven anspricht. „Chiemseesommer“ ist ein schöner Familienroman mit einer kleinen Liebesgeschichte, etwas Humor, unheimlich viel Gefühl, etwas Tiefgang und sehr viel Chiemseeflair. Alles in allem wirklich die perfekte Sommerlektüre und einfach ganz bezaubernd geschrieben!
  • Von: Leseratte Austria

    „Chiemsee Sommer“ ein Roman von Franziska Blum im penguin Verlag erschienen. Mit 379 Seiten. Nelly muss sich von ihrer kranken Mutter verabschieden. Aber sie hinterlässt ihr eine Visitenkarte ihres Vaters, vom dem Nelly bisher nichts wusste! Ihre Mutter bittet sie noch als letzten Wunsch ihren Vater Anton Rieger zu besuchen und kennen zu lernen. Also fährt Nelly als echtes Berliner Stadtkind an den Chiemsee um ihren Vater aufzusuchen. Dort angekommen quartiert sich Nelly in eine kleine Pension ein und spaziert als erstes an den See und isst dort eine leckere Pizza. Als sich auch noch ein Mann in ihrer Nähe mit ebenso einer Pizza niederlässt, will sie nur alleine sein. Der Mann spricht sie sogleich an. Nelly fertig in kurz ab, da sie einfach noch mit ihren Gedanken bei ihrer verstorbenen Mutter ist. Am nächsten Tag sucht sie das Geschäft ihres Vaters, der eine eigene Lakritzmanufaktur betreibt. Sie geht in den Laden und bringt kein Wort heraus. Eine junge Verkäuferin steht ihr gegenüber als ein älterer Mann den Laden betritt und mit der Verkäuferin im Bayrischen Dialekt spricht. Er fragt ob die Aushilfsverkäuferin schon da ist, denn am Bahnhof war sie nicht. Als sie merkt das ihr Anton Rieger und deren Tochter gegenüberstehen, beginnen die Verwechslungen. Anton fragt sie ob sie die Aushilfsverkäuferin ist und begrüßt sie. Nelly kann nur ihren Namen sagen aber widerspricht Anton nicht. Nelly wird ruck zuck eingeführt in das Lakritzgeschäft und sie macht auch begeistert mit. Denn so kann sie Anton, ihren Vater kennen lernen, ohne dass sie abgewiesen werden kann. Abends darf sie früher gehen, denn sie haben für sie eine Segelstunde gebucht, eigentlich nicht für sie, sonders für die echte Aushilfsverkäuferin die nicht aufgetaucht ist. Also spielt Nelly auch hier mit. Eigentlich hat sie es nicht so mit dem Segeln, denn bei einem Segelurlaub war sie eine ganze Woche Seekrank. Aber als sie im Hafen ankommt, gefällt ihr der sympathische Segelleher auf Anhieb, und was noch erstaunlicher ist, es ist der selbe Mann vom Abend zuvor mit der Pizza! So ein Zufall. Wie geht es mit Nelly und den Segelstunden weiter? Wird Nelly ihren Vater kennen lernen können ohne dass er sie abweist? Wann fällt ihr angeblicher Aushilfsjob auf? Wie reagieren die anderen Mitglieder der Familie Rieger auf die neue Tochter? Meine Meinung: Mit gefällt das Buch richtig gut. Die Beschreibungen der Gegend und der Menschen sind einfach fabelhaft. Der Chiemsee ist wohl nicht nur eine Reise wert! Das Cover ist romantisch, verspielt und geheimnisvoll zugleich, wie auch die Geschichte von Nelly und ihrer Reise zu sich selbst! Mit Happy End genau nach meinem Geschmack!! 5 von 5 Sternen