Die Liebenden von Islay von Constanze Wilken

Constanze Wilken Die Liebenden von Islay

Ein Schicksalsschlag verändert das Leben von Shona MacLean über Nacht: Ihre Schwester Freya, die auf der Insel Islay ein B&B führt und sich als alleinerziehende Mutter durchschlägt, hatte einen schweren Unfall. Sofort reist Shona nach Islay, um sich um die Pension und ihre Nichte Erin zu kümmern. Diese zeigt Shona eine Brosche, die sie beim Spazierengehen gefunden hat. Offensichtlicht stammt das Schmuckstück aus der Wikingerzeit. Gemeinsam beginnen Shona und Erin, die Geschichte der alten Brosche zu erforschen – unterstützt von Gavin Ramsay, dem sympathischen Inhaber einer kleinen Destillerie. Schon bald kommen sich Shona und Gavin näher. Doch mit ihren Nachforschungen machen sie sich schnell Feinde. Denn offenbar sind sie gefährlichen Geheimnissen auf der Spur ...

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: LEXI

    Freya MacLean ist alleinerziehende Mutter einer zwölfjährigen Tochter und besitzt ein kleines Gästehaus auf der Hebrideninsel Islay. Als sie bei einem Unfall schwer verletzt ins Krankenhaus muss, springt ihre Schwester Shona ein und kümmert sich um ihre Nichte Erin und das Gästehaus in dem kleinen verschlafenen Ort am Loch Indaal. Der Fund einer sehr alten silbernen Spange aus der Zeit der Nordmänner animiert Erin und Shona dazu, mehr über die Besitzerin dieser Gewandnadel herauszufinden. Mit der Unterstützung von Gavin Ramsay, dem Inhaber einer kleinen Destillerie, begeben die beiden sich auf Spurensuche und kommen dabei gefährlichen Menschen in die Quere. „Irgendetwas geht hier vor und das macht mir zunehmend Angst“ (Shona MacLean) In den vierunddreißig Kapiteln dieses Buches erzählt die Autorin die Geschichte der MacLeans in der Gegenwart, sie thematisiert aber auch eine Liebesgeschichte aus längst vergangenen Zeiten. Der siegreiche Kriegsherr Fjell Halvorson galt im Jahre 1085 als bester Schwertkämpfer und erfolgreicher Heerführer, er hatte ein Auge auf eine hochgewachsene Schönheit mit ebenmäßigen Zügen, blondem Haar und blauen Augen geworfen. Mit dem Segen des Vaters, jedoch gegen den Willen ihrer christlichen Mutter, heiratete Hulda Rokadóttir den attraktiven Wikinger mit dem wilden braunen Haar und den dunklen Augen. Während Fjell und seine Männer die meiste Zeit auf ihren Drachenschiffen unterwegs waren, wartete Hulda geduldig auf die Rückkehr ihres Ehemannes. Huldas Volk glaubte an die Macht der Nornen, welche die Schicksalsfäden verweben. Sie fügten sich dem Willen ihrer Götter und brachten Opfer dar, um sie gnädig zu stimmen. Fjells Leben gehörte wie das eines jeden Wikingers seinem Schwert, er glaubte an die alten Götter und daran, dass sein Schicksal von Geburt an vorherbestimmt ist. Die gegenseitigen Machtkämpfe und Raubzüge der Nordmänner waren stets mit großen Gefahren verbunden. Nicht alle kehrten wohlbehalten wieder zurück zu ihren Frauen und nur ein Krieger, der mit seinem Schwert in Händen im Kampf starb, fand nach ihrem Glauben Einlass in Walhall. „Solange ich ein Schwert führen kann, wird dir niemals jemand ein Leid tun.“ (Fjell zu Hulda) In Constanze Wilkens Roman stehen zum einen die Geschichte der sympathischen und liebenswerten Familien MacLean und Ramsay im Mittelpunkt, wobei Shona und Gavin als Protagonisten fungieren. In einem zweiten Erzählstrang entführt die Autorin ihre Leser dann in das elfte Jahrhundert und gibt anhand der Lebensgeschichten von Fjell Halvorson und Hulda Rokadóttir interessante Einblicke in den Alltag und die Kultur der Wikinger, die sich auf Islay, der Königin der Hebriden, niedergelassen hatten. Die große Leidenschaft der Autorin für die Hebriden äußert sich nicht nur in der bildhaften Beschreibung der malerischen Landschaft und eindrucksvoller Schauplätze, auch das zauberhafte Buchcover zeigt ein märchenhaft schönes Bild dieser Inselgruppe vor der Nordwestküste Schottlands. Eine hervorragende Recherche historischer Hintergründe trägt gemeinsam mit dem einnehmenden Schreibstil sowie interessanter Charaktere dazu bei, dass man diese Lektüre nur ungern aus der Hand legen möchte. Ich durfte einen Blick hinter die Fassade der gefürchteten Nordmänner werfen, die mit ihren Drachenschiffen zu Raubzügen und Plünderungen auszogen und dabei Angst und Schrecken verbreiteten. Anhand der Aktivitäten des Protagonisten Fjell und seiner Krieger wird die Fähigkeit zum klugen Taktieren dieser ausgezeichneten Seefahrer aufgezeigt, zugleich aber auch die menschliche Seite dieses streitbaren Volkes offenbart, dem das Reisen zwar im Blut lag, die aber dennoch immer wieder gerne zu ihren Ehefrauen und Kindern zurückkehrten. Fazit: Ich habe es genossen, erneut ein wenig über die Geschichte einer Hebrideninsel zu erfahren und an der Seite von Fjell Halvorson und Hulda Rokadóttir in das Jahr 1085 nach Ìl zu reisen. Aber auch die bildhaften Beschreibungen im Handlungsstrang der Gegenwart mit Shona MacLean und Gavin Ramsey als Protagonisten weckten den Wunsch in mir, diesen wunderschönen Flecken Erde einmal mit eigenen Augen zu sehen. „Die Liebenden von Islay“ war eine unterhaltsame, aber auch sehr informative Lektüre, die mir das Leben der Wikinger näherbrachte. Ein Roman zum Träumen, mit atemberaubenden Landschaftsbeschreibungen, zwei Zeitebenen und überzeugenden Figuren – das perfekte Buch, um der Langeweile zu entfliehen und Abenteuer im Kopf zu erleben.
  • Von: zauberblume

    In ihrem neuen Sommerroman, auf den ich mich schon riesig gefreut habe, entführt und die Autorin wieder einmal nach Schottland. Und vor einer Traumkulisse tauchen wir in eine bewegende Geschichte ein. Der Inhalt: Ein Schicksalsschlag verändert das Leben von Shona MacLean über Nacht: Ihre Schwester Freya, die auf der Insel Islay ein B&B führt und sich als alleinerziehende Mutter durchschlägt, hatte einen schweren Unfall. Sofort reist Shona nach Islay, um sich um die Pension und ihre Nichte Erin zu kümmern. Diese zeigt Shona eine Brosche, die sie beim Spazierengehen gefunden hat. Offensichtlicht stammt das Schmuckstück aus der Wikingerzeit. Gemeinsam beginnen Shona und Erin, die Geschichte der alten Brosche zu erforschen – unterstützt von Gavin Ramsay, dem sympathischen Inhaber einer kleinen Destillerie. Schon bald kommen sich Shona und Gavin näher. Doch mit ihren Nachforschungen machen sie sich schnell Feinde. Denn offenbar sind sie gefährlichen Geheimnissen auf der Spur. Wow! Was für eine bewegende, unter die Haut gehende Lektüre. Noch jetzt nach Beendigung dieses herausragenden Buches läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Der Schreibstil der Autorin war einfach wieder fantastisch und man spürt beim Lesen ihre enge Verbundenheit zu diesem Land. Wir lernen wieder die unterschiedlichsten Menschen kennen. Und unsere Protagonistin Shona und deren Nichte Erin habe ich sofort ins Herz geschlossen. Man spürt das enge Familienband, denn Shona zögert ja keinen Moment ihrer Schwester in der Not beizustehen. Und hier auf Islay begeben wir uns mit Shona, Erin – beide bekommen übrigens Unterstützung von dem sympathischen Gavin – auf eine abenteuerliche Reise (diese ist nicht immer ungefährlich) in die Vergangenheit. Hier lässt uns die Autorin in die Wikingerzeit eintauchen und lernen wir Fjell und Hulda und ihr aufregendes Leben kann. Diese harte Zeit wird durch die tollen Beschreibungen vor meinem inneren Auge lebendig. Was war das für eine Zeit und hier hatte ich beim Lesen öfter Gänsehautfeeling. Im Hier und Jetzt begeben sich Shona, Erin und Gavin auf Spurensuche. Der Spannungsbogen ist einfach fantastisch. Ich konnte diese herausragende Lektüre, die für mich ein echtes Lesehighlight ist, nicht mehr aus der Hand legen. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre sehr gerne 5 Sterne.
  • Von: Bookfriend.2023

    Shona MacLeans Leben nimmt eine unerwartete Wendung, als sie erfährt, dass ihre Schwester Freya einen schweren Unfall hatte. Ohne zu zögern, reist sie nach Islay, um das Bed & Breakfast ihrer Schwester zu führen und sich um ihre Nichte Erin zu kümmern. Was als einfache familiäre Unterstützung beginnt, verwandelt sich schnell in ein aufregendes Abenteuer, als Erin ihr eine geheimnisvolle Brosche zeigt, die sie gefunden hat und die aus der Wikingerzeit zu stammen scheint. 💍 Am selben Ort, im Jahre 1085: In der Zeit der Wikinger, genauer gesagt auf den Hebriden, die damals von diesen furchtlosen Seefahrern besiedelt wurden. Constanze Wilken entführt uns in das Leben des Kriegshelden Fjell und seiner Frau Hulda und webt eine packende, romantische Erzählung, die nicht nur spannend, sondern auch emotional mitreißend ist. Ihre detaillierten Recherchen und das Einbeziehen historischer Persönlichkeiten verleihen der Erzählung eine authentische Note und bieten zugleich eine spannende Geschichtsstunde. 🪓🏰 Mit dem wunderbar flüssigen Schreibstil und Wechseln zwischen den Zeitebenen ist dieses Buch ist eine schöne Mischung aus Geschichte, Abenteuer und Romantik – ein echter Schatz für alle, die gerne in die spannenden Tiefen der Zeit eintauchen, sich für Schottlands Historie begeistern und dabei herzergreifende Geschichten genießen. ❤️
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