My Wish - Greife nach den Sternen von Audrey Carlan

Audrey Carlan My Wish - Greife nach den Sternen

Wenn meine Wünsche Sterne wären ...

Catori Ross hat durch ihre indigenen Vorfahren einen besonderen Bezug zu den Sternen. Schon früh hat sie in ihnen gelesen, dass ihr kein langes Leben vergönnt sein wird. Deshalb saugt sie alles in sich auf, reist, lacht und liebt mit jeder Faser ihres Seins. Sie will den Sand zwischen ihren Zehen fühlen. Sie will tanzen, bis ihre Füße schmerzen. Sie will die Welt sehen. Sie will die Liebe finden. Und all das tut Catori. Aber die Freiheit hat einen großen Preis. Catori muss Zeit opfern, die sie mit ihren Töchtern hätte verbringen können. Nicht bei den Menschen zu sein, die man liebt, heißt nicht, dass man sie weniger liebt. Ganz im Gegenteil. Als Catori schwer krank wird und ihr Tod näher rückt, wird ein Wunsch in ihr immer stärker. Kann sie ihn sich noch erfüllen, bevor es zu spät ist?

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: book.n.cats

    Das Cover wurde wieder richtig schön und passend zur Geschichte sowie zu den anderen Bänden gestaltet😍 Audrey Carlans Schreibstil ist wie gewohnt einnehmend, bildreich und emotional, sodass ich ziemlich schnell in der Geschichte war. Diese wird mit einigen Zeitsprüngen aus der Sicht der Protagonistin Catori erzählt, was es einfacher macht, ihre Gedanken- und Gefühlswelt zu verfolgen. Catori ist eine junge Frau mit einem großen Herzen, die lebenslustig und fröhlich durchs Leben geht, auch wenn sie weiß, dass sie kein langes führen wird. Darum möchte sie ihr kurzes Leben genießen, wodurch die Geschichte nicht passender starten könnte. Diese beginnt nämlich mit ihrer ersten Reise durch die Staaten, bei der sie zum ersten Mal ihre Flügel ausbreitet und das Reservat verlässt, in dem sie aufgewachsen ist. Abenteuerlustig wie Catori ist, möchte sie nichts verpassen und alles Neues in sich aufsaugen. So lernt sie dann auch den Soldaten Adam kennen und eine feurige Romanze zwischen den beiden wird entfacht! Obwohl das Schicksal ihnen einige Steine in den Weg legt, machen sie das beste daraus und halten immer zusammen, auch wenn es schwer wird. Und obwohl wir bereits im Groben Catoris Leben aufgrund der vorherigen Bände kennen, war es sehr berührend, ihre Beweggründe in den verschiedenen Situationen kennenzulernen. Dadurch konnte ich endlich ein paar ihrer Entscheidungen besser nachvollziehen, auch wenn ich weiterhin nicht all ihre Handlungen verstehen kann. Aber wer weiß, wie man sich selber in einer solchen Situation verhalten würde? Für mich hätte es keinen besseren Finalband geben können als 'My Wish - Greife nach den Sternen'. Es war eine bewegende und spontane Geschichte voller Lebenserfahrungen, die einen gepackt haben. Ich kann euch die Reihe nur empfehlen und würde euch trotz des Fakts, dass ihr die Bücher auch einzeln lesen könnt, raten, diese in der richtigen Reihenfolge zu lesen, damit dieser Abschlussband so effektvoll bleibt, wie er ist🥰
  • Von: my_lovely_book_blog

    Endlich ist es soweit und wir lernen die Geschichte von Catori kennen. Ich war so gespannt auf ihren Lebensweg. Nun bekommen wir einen Einblick in ihre Gedanken und erfahren, wieso sie Entscheidungen so getroffen hat, wie sie es tat. Für mich persönlich war es der emotionalste Teil der Reihe und ich bin froh, dass es der letzte war und Catoris Geschichte nicht vorab so intensiv behandelt wurde. Ich habe tatsächlich mit 'schlimmeren' Begründungen für ihre Entscheidungen gerechnet, aber so wie es jetzt im Endeffekt war, fand ich es perfekt. Ich bin immernoch total fasziniert von dem Setting der gesamten Reihe. Mir gefiel die Thematik rund um die amerikanischen Ureinwohner so so gut und ich fands toll, dass immer wieder Wörter in deren Sprache benutzt wurden.
  • Von: Akantha

    „Greife nach den Sternen“ liefert als Abschluss von Audrey Carlans „My Wish“-Tetralogie, erschienen im Heyne-Verlag, endlich die bewegte Geschichte von Catori, der Mutter der Protagonistinnen aus den vorherigen Bänden. Dieser Band könnte zwar unabhängig gelesen werden, damit sich aber alles gut ineinanderfügt und man nicht gespoilert wird, empfiehlt es sich, die angedachte Reihenfolge einzuhalten. Catori weiß früh, dass sie durch eine erblich bedingte Krankheit nicht lange leben wird. Sie will deshalb jeden Moment voll auskosten, die Welt sehen und immer dort sein, wo sie der Wind gerade hin verschlägt. Auch die Liebe ihres Lebens zu treffen und eine Familie zu gründen kann diese Sehnsucht nicht ausmerzen und so steht sie immer wieder vor der Entscheidung, mit ihren Liebsten zusammen zu sein oder dem Ruf der Ferne zu folgen. Audrey Carlan startet mit einem kleinen Vorwort. Auch hier geht es um die Lesereihenfolge, aber vor allem hatte sie offensichtlich das Bedürfnis, bereits zu Beginn für Catori eine Lanze zu brechen. Sie geht offen darauf ein, dass man sie vielleicht nicht sympathisch finden, ihre Entscheidungen nicht nachvollziehen und das Buch eventuell so gar abbrechen wird. Gleichzeitig bittet sie um Verständnis, eine Chance und das Lesen bis zur letzten Seite, denn Catori ist ein durch und durch menschlicher Charakter. Dieses Vorwort hat mich sehr skeptisch gemacht, war aber um ehrlich zu sein notwendig (für mich zumindest): Ich fand Catori wirklich nicht sympathisch und konnte ihre Entscheidungen teilweise nicht verstehen, aber ja – das ist auch die Vielschichtigkeit der Menschen. Ganz am Ende der Geschichte habe ich mich mit ihr ausgesöhnt, aber das ändert leider nichts daran, dass ich ein Buch doch sehr viel mehr genieße, wenn ich den oder die Protagonist*in mag und mit ihr mitfühle. Die Handlung des Romans ist allerdings sehr interessant und spannend zu verfolgen. Das stete Fernweh macht Catoris Leben sehr abwechslungsreich und aufregend. An den richtigen Stellen hat Audrey Carlan Zeitsprünge eingebaut – nur so konnte man Catoris Leben in seiner Gänze abbilden, ohne 700 statt 400 Seiten zu schreiben. Auch vor diesen Zeitsprüngen wurde im Vorwort gewarnt, das war für mich beim Lesen allerdings unproblematisch. Zusammenfassend komme ich zu 3 von 5 Sternen. „Greife nach den Sternen“ ist ein guter Abschlussband, der alle vorherigen Geschichten noch einmal näher zusammenbringt, in Kontext setzt und einen bisher unbekannten Einblick ermöglicht. Das Leben der Protagonistin ist sehr bewegt und spannend zu verfolgen, aber so ganz in mein Herz schließen konnte ich sie bis kurz vor Ende nicht.
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