Zimtschnecken zum Frühstück von Sara Molin

Sara Molin Zimtschnecken zum Frühstück

Clara ist Lehrerin aus Leidenschaft. Doch Schüler und Kollegen machen ihr das Leben schwer. Nachdem ihr Freund Klas sie dann auch noch für eine andere verlässt, steckt sie in einer tiefen Krise. Ihre Schwester Paulina und die verschrobenen Eltern sind ihr dabei keine Hilfe. Doch dann lernt sie Paulinas neuen Freund Marcus kennen, einen belesenen Barkeeper, der sie mit seinem klaren Blick auf die Menschen und seinen humorvollen Fragen nach dem Sinn ihres Lebens völlig durcheinanderbringt. Als dann noch ihre Jugendliebe Jonathan aufkreuzt, der jahrelang im Ausland war und sich nun plötzlich um sie bemüht, ist das Chaos perfekt. Wer ist der Richtige? Und darf man sich in den Freund der kleinen Schwester verlieben?

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Dahlinaliest

    Zu einem hyggeligen Liebesroman sage ich selten nein, weshalb ich mich sehr auf die Geschichte der Schwedisch-Lehrerin Clara gefreut habe. Deshalb ist es mir auch überhaupt nicht schwer gefallen, in die Geschichte abzutauchen und sie in Windeseile durchzulesen. 

Clara befindet sich an einem Punkt in ihrem Leben, der plötzlich viele Fragen aufwirft. Ihr Exfreund hat nichts Besseres zu tun, als ihr zwei Jahre nach Beziehungsende aufzuzählen, an welchen Fehlern sie zu arbeiten hat und in ihrem Job als Schwedisch-Lehrerin scheinen sich ihre Kolleg:innen gegen sie verschworen zu haben. Zu allem Überfluss braucht ihre Mutter auch noch ihre Hilfe, um bei den Vorbereitungen zu ihrem 60. Geburtstag zu helfen und Clara steigt alles zu Kopf. Doch dann taucht ihr erster Schwarm Jonathan auf und ihre Gefühle fahren Achterbahn. Kann das tatsächlich eine zweite Chance für die beiden sein? Wäre da bloß nicht Marcus, der neue Freund ihrer Schwester Paulina, der ihr ungefragt auch irgendwie denn Kopf verdreht.. Claras Geschichte liest sich wirklich wunderbar leicht und zu Beginn fand ich ihre freche und vor allem selbstironische Art wirklich sympathisch und war sehr gespannt, wohin das Ganze Auf und Ab führen würde. Allerdings hatte ich auch sehr schnell das Gefühl, dass Clara furchtbar naiv an ihr Leben herangeht und es lange dauert, bis sie es wagt, über ihren eigenen Horizont hinauszuschauen. Zwar gewinnt sie zum Ende hin die Fähigkeit ihre eigenen Fehler zu reflektieren, aber der Weg dorthin hat mir doch das ein oder andere Augenrollen entlockt. Außerdem habe ich immer meine Schwierigkeiten, wenn Protagonist:innen es nicht auf die Kette kriegen, Probleme anzusprechen und Clara fabriziert so viele Szenarien in ihrem Kopf, über die sie sich gar keine Gedanken machen müsste, wenn sie einfach mal mit betreffenden Personen sprechen würde. So hat sie leider sehr oft den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen, was ich super schade fand. Beim Ende hätte ich mir noch ein bisschen mehr erhofft, bin aber trotzdem froh, wie sich das Buch entwickelt hat. Positiv im Gedächtnis geblieben ist mir auf jeden Fall Marcus, der ein wirklich sympathischer, warmer und vor allem kluger (love it!!) Charakter ist und Claras Mutter, deren komplette Entwicklung mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte. Außerdem hat mir Claras beruflicher Erzählaspekt wirklich gefallen und gibt meiner Meinung nach eine tolle Botschaft mit auf den Weg. Ich habe zwischen drei und vier Sternen geschwankt, weil es am Ende aber nur Claras Charakter ist, der mir auf den Zeiger ging, gibt es vier Sterne von mir.
  • Von: Leseratte Austria

    „Zimtschnecken zum Frühstück“ ein Roman von Sara Molin im Diana Verlag erschienen. Mit 381 Seiten. Clara bekommt einen Anruf von ihrem Ex, der sie um ein Treffen bittet. Sie zögert, ist aber doch neugierig ob er etwa mit ihr wieder zusammen kommen möchte! Nein, er zählt 12 Punkte auf, die Clara an sich ändern soll, damit sie wieder glücklich werden kann. Mitten in diesem Treffen, sieht sie ihren Schulschwarm Jonathan auf sich zukommen, grüßt ihn und sie verabreden sich auch. Sie ist ganz nervös, denn eigentlich lebt Jonathan mit seiner Langjährigen Freundin im Ausland. Wieso ist er alleine hier? Wobei kann sie ihn unterstützen? Hat er etwa Interesse an ihr? Paulina ist ihre Schwester und stellt ihren neuen Freund Marcus vor. Er ist Barkeeper, sehr nett und attraktiv. Während Paulina lieber chillt, hilft Marcus sogar in der Küche sauber machen. Clara ist irritiert, den normalerweise hat Paulina keine so netten Männer als Partner und diese Beziehungen sind auch immer von sehr kurzer Dauer! Aber etwas an Marcus ist anders! Clara trifft sich mit Jonathan und erzählt ihm auch, dass es zur Zeit in ihrem Job als Lehrerin nicht einfach ist. Sie muss sich einigen Kollegen und Vorgesetzten unterordnen. Als Schwedenlehrerin darf sie natürlich über den Lesestoff der Kinder walten, allerdings sind nicht alle so begeistert von Büchern wie Clara. Sie soll aber gute Noten laut ihres Vorgesetzten verteilen, was gar nicht einfach ist! Kann Clara einige Schüler mit den verschiedenen Büchern erreichen? Wie geht es mit Jonathan und ihrem Job weiter? Welche Rolle spielt Marcus für Clara, er ist Paulinas Freund! Meine Meinung: Ich habe einige Seiten gebraucht um in die Geschichte einzusteigen, denn zu Beginn fühlt sich das Buch wie ein Selbsthilfebuch an. Erst mit der Zeit wurde es interessanter und spannender. Besonders gefällt mir das Happy End! Der Titel passt für mich nicht zur Geschichte aber das Cover dafür sehr gut! 4 von 5 Sternen
  • Von: fernweh.woerter

    Da ich ein großer Schweden- und Zimtschneckenfan bin, habe ich mich umso mehr über dieses Buch gefreut. Es ist eine lustige, lockere Urlaubslektüre, die einen nach Schweden träumen lässt aber auch Themen wie das eigene Selbstwertgefühl aufgreift. Die Hauptprotagonistin Clara ist eine liebenswerte und hilfsbereite Person, die als Lehrerin einen tollen Job macht und Bücher und die Literatur liebt. Sie unterstützt ihre Schüler mit besonderen Aufgaben und bringt ihnen die Literatur auf ihre Art und Weise näher. Leider eckt sie mit dieser Art und Weise bei ihrem Kollegium an. Diese verstehen nicht, wieso man die Literatur der heutigen Zeit den Schülern näher bringen soll. Altes hätte sich ja bewährt. Neben der anstrengenden Lehrerschaft, läuft einiges bei Clara im privaten Umfeld nicht. In der Liebe irrt sie ein wenig umher und missversteht einige Signale, was sie naiv wirken lässt. Dazu kommen familiäre Probleme, die ihr zusetzen. Ein turbulentes Leben, was sie zwar immer mit Humor nimmt, aber erst selber lernen muss, wie sie mit sowas umgeht und sich auch mal an erster Stelle setzt. Sie vergisst sich selbst und ihr Wohlbefinden viel zu oft. Die Nebencharaktere waren toll aufgebaut und passend zur ganzen Story. Was mich positiv gestimmt hat war der leichte und flüssige Schreibstil. Man kommt schnell in das Geschehen rein und fühlt sich sofort wohl. Allerdings hätte ich mir mehr Schwedenzauber gewünscht. Typische Sachen, die Schweden ausmachen oder Orte damit man mehr in die Geschichte und den Zauber eintauchen kann.
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