Ein dunkler Abgrund von Nicci French

Nicci French Ein dunkler Abgrund

Der neue geniale Thriller der Bestsellerautoren: Tess ist sicher, dass ihre kleine Tochter ein schreckliches Verbrechen beobachtet hat. Doch wer glaubt schon einem Kind …

Ihre dreijährige Tochter ist für Tess das Wichtigste auf der Welt. Doch seit der Trennung von Poppys Vater kann sie nicht mehr ständig in ihrer Nähe sein, um auf sie achtzugeben. Als sie eines Tages unter all den bunten, fröhlichen Kinderzeichnungen ein Bild aus schwarzer Kreide findet – eine Zeichnung so simpel und brutal, dass Tess sie nicht verstehen kann – da ist sie sicher, dass Poppy während des Wochenendes beim Vater etwas Furchtbares mitansehen musste. Niemand will ihr glauben, denn handelt es sich nicht bloß um die Krakelei eines Kindes? Doch eine Mutter kennt ihre Tochter. Und Tess wird die Wahrheit herausfinden. Ihre Suche führt sie in ungeahnte dunkle Abgründe, und bald ist nicht nur ihr eigenes Leben in Gefahr, sondern auch das ihres Kindes …

»Nicci French – das ist einfach immer wieder eine Garantie für spannende Unterhaltung.« hr4

Jetzt bestellen

€ 16.00 [D] inkl. MwSt. | € 16.50 [A] | CHF 22.90 * (* empf. VK-Preis)

Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: _just.one.more.chapter._

    Was würdest du tun, wenn deine kleine Tochter plötzlich verstörende Bilder malt, andere Kinder im Kindergarten beißt oder dich mit wirklich fiesen Ausdrücken beschimpft? Da macht man sich als Mutter natürlich Sorgen, oder? War die Trennung von Poppy´s Vater vielleicht doch zu viel für Sie? Hat sie was gesehen, was sie nicht hätte sehen dürfen? Wer wohnt da eigentlich seit neustem noch beim Kindsvater im Haus? Oder ist der Nachbar Bernie doch garnicht so nett, wie er zu sein scheint? Ich muss sagen, Tess ging mir manchmal ganz schön auf die Nerven. Natürlich konnte man ihre Sorgen nachvollziehen, aber sie war schon dezent dramatisch und kam auf merkwürdige Ideen, muss ich sagen. Sonderlich sympathisch fand ich sie tatsächlich auch nicht, aber ich war natürlich neugierig was mit der kleinen Poppy los ist. Ich hatte bis zum Schluss eine Vermutung, die sich dann tatsächlich auch bewahrheitet hatte. Dennoch war der Thriller sehr gut geschrieben, nicht blutig, aber verwirrend und ich denke, für einige auch sehr überraschend.
  • Von: Mirjam Lutter

    Tess Leben als alleinerziehende Mutter der dreijährigen Poppy bewegt sich ein Jahr nach der Trennung von deren Vater Jason in geordneten Bahnen. Tess arbeitet als Lehrerin und seit einigen Monaten frisch verliebt. Als Poppy nach einem Wochenende bei ihrem Vater eine sehr beunruhigende Zeichnung mit nach Hause bringt und sich plötzlich sehr auffällig verhält, macht sich Tess große Sorgen. Sie spürt, dass ihre Tochter etwas Schlimmes erlebt hat, doch niemand will ihr glauben. Tess macht sich selbst auf die Suche nach der Wahrheit und stößt dabei auf Abgründe... Was für ein spannender Pageturner, bei dem es mir mehr als einmal richtig kalt den Rücken runtergelaufen ist! Ich mag ja eigentlich Bücher mit Zeitsprüngen gerne, aber hier hat die fortlaufende Handlung fast in Echtzeit zu einem unglaublichen Lesefluss geführt, so dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich war völlig in Tess Gedankenwelt und stellenweise fix und fertig. Es ist sicher kein Buch für frisch getrennte Mütter mit einer blühenden Fantasie, aber für alle anderen Thrillerfans eine unbedingte Empfehlung! Der einzige kleine Kritikpunkt ist die etwas unrealistische Entwicklung von Poppy, die als 3-Jährige fast in Babysprache kommuniziert und ein Jahr später schon lesen kann. Aber das konnte ich verschmerzen.
  • Von: meinding.blog

    Mehr als 20 Bücher verdanken wir dem Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French, die gemeinsam unter dem Pseudonym Nicci French veröffentlichen. Alles, was ich bisher von ihnen gelesen habe, hat mich gut unterhalten. Junge Mütter in angespannten Lebenssituationen sind nicht unbedingt das, was ich als meine Lieblingslektüre bezeichnen würde. In einen Thriller gepackt, komme ich damit aber gut klar. Hier geht es um Tess, die seit der Trennung von ihrem Freund Jason allein mit der gemeinsamen Tochter Poppy lebt. Die 3jährige ist ein aufgewecktes kleines Mädchen, um das sich auch Jason liebevoll kümmert. Nach einem Papa-Wochenende verhält sich Poppy auffällig. Sie malt ein düsteres schwarzes Bild, fragt Tessa ständig, ob sie bald tot ist und macht nachts wieder ins Bett. Tessa ist zutiefst beunruhigt, holt sich Rat bei einem Kinderpsychologen und schaltet schließlich auch die Polizei ein, weil sie glaubt, durch die Erzählungen des Kindes auf einen Mord gestoßen zu sein. Da ihr niemand glaubt, beginnt sie nachzuforschen und eckt durch ihr auffälliges Verhalten überall an. Sie ist allen Männern in ihrem Umfeld gegenüber misstrauisch und spioniert ihnen so lange nach, bis sie selbst als verrückte Stalkerin dasteht. Ich glaube, diese kurze Inhaltsangabe reicht aus, um einen Eindruck dieses Thrillers zu vermitteln ohne dabei zu viel zu verraten. Zum kriminell werden ist es nur ein kleiner Schritt Eine Mutter, die ihr Kind beschützen will, wird dabei selbst (fast) kriminell. Durch die Spioniererei macht Tessa sich tatsächlich strafbar, auch wenn sie aus ihrer Sicht damit gute Absichten verfolgt. Wie schmal der Grad zwischen Gut und Böse ist und wie wenig es bedarf, um die Linie zu überschreiten, machen Nicci French hier sehr gut deutlich. Überforderte Alleinerziehende Die Autoren verstehen ihr Handwerk. Sie liefern auch hier einen soliden Thriller ab. Man kann ihn gut lesen, er ist spannend und trotzdem hat er mich nicht komplett überzeugt. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Verhalten von Tessa nicht in Gänze nachvollziehen konnte. Ein düsteres Bild gemalt und schon den Kinderpsychologen aufsuchen? Das halte ich schon für etwas überzogen. Davon gibt es noch mehr Beispiele. Auch das ständige gehetzt und überfordert sein der alleinerziehenden Tessa wird meiner Meinung nach den Millionen Alleinerziehenden, die es prima gewuppt bekommen, nicht gerecht. Wäre sie Teil meines Bekanntenkreises, hätte ich sie mehr als einmal gepackt und ordentlich durchgeschüttelt, weil ihr Verhalten völlig irrational ist. Deshalb gibt es von mir nur vier von fünf Sternen. Mehr Buchtipps auf meinding.blog
Mehr laden