Der Morgenstern von Karl Ove Knausgård

Karl Ove Knausgård Der Morgenstern

Einer der wichtigsten Literaten unserer Zeit

Es ist Sommer in Norwegen. Eigentlich eine beschauliche Zeit. Doch nun scheint etwas aus den Fugen geraten zu sein. Krabben spazieren an Land, Ratten tauchen an überraschenden Stellen auf: Die Tiere verhalten sich wider ihre Natur. Neun Menschen erzählen in diesen Sommertagen ihr Leben. Da ist zum Beispiel der Literaturprofessor Arne, der mit seiner Familie die Tage im Sommerhaus verbringt, an sich selbst zweifelt und mit seinem Nachbarn Egil über den Glauben an Gott diskutiert. Oder der Journalist Jostein, der auf einer exzessiven Trinktour von den mysteriösen Morden an Mitgliedern einer Death Metal Band hört. Ihnen allen unerklärlich ist das Auftauchen eines neuen Sterns am Himmel, den auch die Wissenschaft nicht wirklich erklären kann. Ist er der Vorbote von etwas Bösen oder im Gegenteil die Verheißung von etwas Gutem?

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Vi

    Karl Ove Knausgård hat sich in seinem Buch „der Morgenstern“ nach seinem autobiographischen Projekt nun dem großem Thema Tod beschäftigt. Leider ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend. In seinem Werk das 890 ½ Seiten umfasst, gewinnt der Leser zwar interessante Einblicke in mysteriöse und problembehaftete Lebensabschnitte von verschiedenen Protagonisten, ihre Gefühlswelt wird genauestens ausgeleuchtet, doch immer, wenn ein Handlungsstrang unterhaltsam werden zu droht, bricht er ab. Der Autor greift oft auf das Wissen von anderen Autoren zurück, die sich ebenfalls mit diesen Thema befasst haben, und stellt deren Thesen vor, was auf die Dauer ermüdend wirkt, auch wenn er versucht auf dieser Grundlage eigene Hypothesen zu entwickeln. Zusätzlich spielt die Natur verrückt, Tiere verhalten sich merkwürdig und über allem leuchtet der Morgenstern. Ansonsten muss sich der Leser durch die Trink- und Rauchgelage vor allem der männlichen Protagonisten kämpfen. Enttäuschendes Leseergebnis statt kurzweiliges Leseerlebnis alles in allem!
  • Von: Stefan

    Karl Ove Knausgård. Dieser Name erweckte große Erwartungen in mir. Nachdem sein Min Kamp-Zyklus so hochgelobt wurde, dachte ich an einen guten Einstieg in sein Werk mit dem Buch "Der Morgenstern.". Leider wurde ich enttäuscht. Einzelne Geschichten verschiedener Charaktere in einem Zeitraum von zwei Tagen. Die lose Verbindung zwischen den Geschichten ist der Morgenstern. Ansonsten werden die Charaktere als Getriebene, Suchende, zum Teil einsame Personen beschrieben. Und das reicht aus meiner Sicht nicht. Schade.
  • Von: Margit Ziechmann

    Der Autor lässt uns teilhaben am Familien– und Berufsleben verschiedener Charaktere an einem heißen Sommertag in Südnorwegen. Das Leben plätschert vor sich hin, doch kleine ungewöhnliche Dinge passieren für jeden von ihnen. Am Himmel erscheint ein neuer Stern. Wo kommt er her ? Was bedeutet er ? Was wird er bringen ? Manch einer macht sich Gedanken. Ist vielleicht besorgt. Doch die meisten fahren einfach fort mit ihrem Leben. Karl Ove Knausgard kennen und lieben wir als begnadeten Erzähler des Alltäglichen. Er beschreibt das scheinbar Banale so spannend, dass wir stets wissen wollen, wie es weitergeht. Gegen Ende des Buchs bringt er einen philosophischen Essay über den Tod unter. Und lässt uns sodann zurück mit mehreren offenen Enden. Wer hat eigentlich die jugendlichen Musiker ermordet ? Ob wir das in der Fortsetzung erfahren werden oder nicht, lesen will ich sie auf jeden Fall.
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