Kalte, kalte Knochen von Kathy Reichs

Kathy Reichs Kalte, kalte Knochen

Manchmal ist der Weg in die Vergangenheit die einzige Chance, die Gegenwart zu retten

Es ist Winter in North Carolina. Mit den Temperaturen sinkt auch die Verbrechensrate, und die forensische Anthropologin Tempe Brennan kann sich um ihre Tochter Kathy kümmern, die nach ihrem Einsatz bei der Armee wieder im Zivilleben angekommen ist. Doch dann machen Mutter und Tochter auf der Veranda eine grausige Entdeckung: ein Paket mit einem menschlichen Augapfel. Bald folgen weitere makabre Funde; zwischen den Fällen scheint kein Zusammenhang zu bestehen – bis auf diesen: Alle wecken Erinnerungen an Gewalttaten, die Tempe analysiert oder selbst erfahren hat. Und dann ist plötzlich Katy verschwunden.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Hörbuch Junkies

    Es ist Winter in North Carolina. Mit den Temperaturen sinkt auch die Verbrechensrate, und die forensische Anthropologin Tempe Brennan kann sich um ihre Tochter Kathy kümmern, die nach ihrem Einsatz bei der Armee wieder im Zivilleben angekommen ist. Doch dann machen Mutter und Tochter auf der Veranda eine grausige Entdeckung: ein Paket mit einem menschlichen Augapfel. Bald folgen weitere makabre Funde; zwischen den Fällen scheint kein Zusammenhang zu bestehen – bis auf diesen: Alle wecken Erinnerungen an Gewalttaten, die Tempe analysiert oder selbst erfahren hat. Und dann ist plötzlich Katy verschwunden. "Kalte, kalte Knochen" ist der inzwischen 21. Band um die forensische Anthropologin Dr. Temperance Brennan. Das Hörbuch kann gehört werden, auch wenn man die anderen Teile nicht kennt. Es ist in sich abgeschlossen und erfordert keine Vorkenntnisse. Dieser Fall ist besonders spannend, da Tempe persönlich betroffen ist Auch wenn dieses Mal die forensische Anthropologie nicht im Mittelpunkt steht, sondern eher polizeiliche Ermittlungsarbeit, hält sich die Spannung konstant. Durch Tempes Selbstgespräche, Gedanken und sarkastische Kommentare ist die Geschichte gewohnt unterhaltsam. Die Mini-Cliffhanger am Ende der Kapitel tragen zur Dynamik und Spannung bei. Wer Tempe Brennan mag, ist mit diesem Thriller bestens bedient. Er hat alles, was das Herz begehrt, Spannung, starke Charaktere und eine gelungene Rache-Geschichte, die nicht von Anfang an zu durchschauen ist. Gelesen wird „Kalte, kalte Knochen“ von Britta Steffenhagen, die schon die letzten Abenteuer von Tempe Brennan erzählt hat. Sie liest gewohnt routiniert und atmosphärisch und setzt die Figuren gekonnt in Szene. Besonders bei Tempes sarkastischen Kommentare trifft sie genau den Punkt und beschert dem Hörer das ein oder andere Grinsen. Fazit Auch nach 21 Bänden wird es mit Temperance Brennan nicht langweilig. Spannende Ermittlungen und Details der forensischen Anthropologie zusammen mit der Rahmenhandlung aus Tempes Privatleben machen Spaß und unterhalten hervorragend.
  • Von: brigitta

    Was passiert: Katy, Temperance Brennans Tochter, hat ihren Dienst bei der Army beendet und ist wieder nach Charlotte zurückgekehrt. Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ist noch immer angespannt, aber beide genießen auch gelöste Momente miteinander. Einer dieser Momente wird abrupt gestört, als Tempe ein Päckchen mit einem Augapfel vor ihrem Haus findet. In diesen Augapfel wurden Koordinaten graviert, die Tempe in die Nähe eines Klosters führen. Dort, mitten in der "Pampa" steht ein Plumpsklo und in diesem befindet sich der Kopf, zu dem das Auge gehören könnte. So absonderlich dieser Fall ist, Tempe hat immer wieder das Gefühl, als müsste sie sich an etwas erinnern. Sie kann sich kaum näher mit dem Augapfel beschäftigen, da wird ihre Unterstützung bei einem Suizid an einem Wandertrail benötigt und gleichzeitig bekommt sie einen Eimer zugeschickt in dem womöglich ein Kopf einbetoniert wurde. Der Suizid ist vielleicht gar kein Suizid und in dem Eimer befindet sich ein neueres Foto von Tempe und nun wird klar, das sich Temperance Brennan mitten in einer großen Inszenierung befindet .... Fazit: 21 Bände und kein bißchen "ausgelutscht". Kathy Reichs hat anscheinend eine unerschöpfliche Quelle voller Täter, Tatmotive, Mordarten und Kulissen, denn sie hat es auch im 21. Band geschafft etwas Neues zu liefern. Natürlich kennt man irgendwann alle ständigen Protagonisten als wäre es Nachbarn, man kennt auch das forensische Labor und das "Annex", als würde man dort gelegentlich zum Kaffee trinken vorbeischauen, aber diese gewohnten Kulissen schaffen Vertrautheit und keine Langeweile. Kathy Reichs versucht auch mit der Zeit zu gehen und ließ Tempe Brennan bisweilen in Slang verfallen. Mich hat das stellenweise etwas genervt, auch gerade, weil Tempe gerade auf den ersten 50 Seiten etwas zu häufig in halben Sätzen dachte. Man mag mich altmodisch nennen, aber beim Lesen mag ich vollständige Sätze doch lieber. Irgendwann legte sich das und die Story nahm ordentlich Fahrt auf. Die Thriller rund um Temperance Brennan sind die Vorlage für die Krimi-Serie "Bones - Die Knochenjägerin" und ich hatte immer den Eindruck, dass Bücher und Serie nicht viel miteinander zu tun haben, aber langsam aber sicher nähern sich die Romane der Serie an, und sei es nur durch den "verjüngten" Sprachstil. Mich hat dieser Thriller gut unterhalten und Fans von Forensik-Thrillern sowie Fans von Tempe Brennan kommen hier voll auf ihre Kosten.
  • Von: schnäppchenjägerin

    Dr. Temperance Brennan freut sich, dass ihre Tochter nach acht Jahren in der Army in das zivile Leben zurückkehrt und sogar in ihre Nähe zieht. Sie hilft ihr beim Umzug und findet abends ein Päckchen vor ihrem Haus, dessen Inhalt sich als Augapfel entpuppt. Eingravierte Koordinaten führen zum passenden Schädel. Weitere Leichen werden in der Umgebung in Charlotte gefunden, die auf unterschiedliche Weise ums Leben gekommen sind. Tempe entwickelt ein ungutes Gefühl, dass die Toten in einem bestimmten Zusammenhang stehen. Als sie diesen erkennt und wie die Toten sie persönlich betreffen, ist auch noch ihre Tochter verschwunden. Tempe weiß nicht, ob sich Katy aufgrund ihrer posttraumatischen Belastungsstörung zurückgezogen hat oder ob auch sie in Gefahr ist. "Kalte, kalte Knochen" ist der inzwischen 21. Band um die forensische Anthropologin Dr. Temperance Brennan. Das Buch kann ohne Vorwissen gelesen werden, wobei der Hintergrund der Reihe und insbesondere zur Hauptfigur zum besseren Verständnis beitragen. Tempe ist zunächst auf sich allein gestellt, denn ihr Lebensgefährte Andrew Ryan, der inzwischen Privatermittler ist, hält sich wegen eines Falls in der Karibik auf, bis er am Valentinstag zurückkehrt und die Suche nach dem Stalker und Mörder unterstützt. Durch die persönliche Involvierung Tempes in diesem Fall ist "Kalte, kalte Knochen" spannend, auch wenn der Täter für die/ den Leser*in geradezu offensichtlich ist. Tempes forensisches Können und Fachwissen stehen weniger als sonst im Mittelpunkt. Es gilt vielmehr den kriminalistischen Zusammenhang der Leichen und insbesondere das Motiv des mutmaßlichen Serienmörders zu erkennen. Darüber hinaus verbreitet das Verschwinden von Tempes Tochter ein unbehagliches Gefühl und man fragt sich unweigerlich, ob es mit den Morden in Zusammenhang stehen könnte. Durch Tempes Selbstgespräche, Gedanken und sarkastische Kommentare ist die Geschichte gewohnt unterhaltsam. Die Mini-Cliffhanger am Ende der Kapitel tragen zur Dynamik und Spannung bei. Wer die sympathische, charakteristische Anthropologin mag und die Reihe schon länger verfolgt, wird sich auch mit diesem Band - einer gelungenen Mischung aus polizeilichen Ermittlungen und Thrillerelementen - durch die persönliche Bedrohung Tempes gut unterhalten fühlen. Gleichzeitig ist "Kalte, kalte Knochen" aber auch für Neulinge der Reihe eine spannende Rache-Geschichte.
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