Mutterherz von Tess Gerritsen

Tess Gerritsen Mutterherz

Du weißt, etwas stimmt nicht. Doch niemand glaubt dir ... Endlich ein neuer Fall für Rizzoli & Isles von SPIEGEL-Bestsellerautorin Tess Gerritsen!

Der brutale Mord an einer Krankenschwester hält Detective Jane Rizzoli und Gerichtsmedizinerin Maura Isles in Atem. Noch in Arbeitskleidung wurde ihr der Schädel eingeschlagen. Hat sie einen Dieb überrascht oder hat jemand auf sie gewartet? Was Jane da gar nicht gebrauchen kann, ist ihre Mutter, die sie permanent wegen der vermeintlich entführten Nachbarstochter anruft. Zudem sind da noch diese unfreundlichen Neuen in der Straße – mit denen ist etwas nicht koscher, glaubt Angela. Jane wischt alle Warnungen beiseite. Doch Angelas Bauchgefühl trügt nicht und bringt sie in höchste Gefahr …

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: buchina

    Ich bin ein großer Fan der Reihe um die zwei unterschiedlichen Ermittler-Frauen und habe fast alle aus der Reihe als Hörbuch genossen. Zwischendurch habe ich auch die anderen Romane von Tess Gerritsen, die mich zum Teil überrascht, aber auch manchmal enttäuscht haben. Ich war nun sehr gespannt, dass sie nach einer Pause wieder zu ihren 2 Ermittlerinnen gefunden hat. Aber trotz der bekannten Charaktere ist der dieser Teil doch anders als die vorherigen. Zum einen stehen Detektive Jane Rizzoli und Gerichtsmedizinerin Maura Isle kaum im Vordergrund, sondern weil es irgendwie alles gemächlicher abläuft. Beides ist nicht schlecht, aber ungewohnt. Im Mittelpunkt steht diesmal Jane Rizzolis Mutter Angela: Ihr Partner ist verreist und ihr ist langweilig. Also beobachtet sie ihre Nachbarn genauer. Man kann schon frühzeitig ahnen, dass dies nicht gut gehen kann. Diese Nachbarschaftsverwicklungen wirken etwas weit hergeholt und nehmen etwas von der Spannung, des eigentlichen Falls von Rizzoli. Aber dennoch haben mich beide Handlungsstränge gut unterhalten. Die Geschichte ist abwechslungsreich und bis zum Ende überraschend. Ich würde mich freuen, wenn in einem Folgeband Jane und Maura wieder mehr in den Vordergrund rücken würden. Sie wirkten etwas blass, aber vielleicht brauchte Tess Gerritsen ein wenig Abstand. Trotz Abstrichen kann ich den Roman sehr gut empfehlen auch an Neuleser:innen, denn der Hauptfall ist sehr spannend und als Leser wird man immer wieder in falsche Richtungen gelenkt, was ich sehr mag. Also ein wirklich spannender Thriller, der professionell als Hörbuch umgesetzt ist. Und Sprecherin Tanja Geke kann ihren Job, sie spricht die einzelnen Charaktere sehr gut, vor allem die neugierige Angela.
  • Von: danielamariaursula

    Die junge Studentin Amy wird auf schneenasser Fahrbahn von einem PKW angefahren und schwer verletzt. War es wirklich ein Unfall? Sophia Suarez, die Krankenschwester, die sie pflegte wird Monate später erschlagen in ihrem Haus aufgefunden. Haben die Internetrecherchen, die sie in der Zeit vor ihrem Tod gefangen nahmen etwas damit zu tun? Wonach hatte sie gesucht? Detective Jane Rizzoli und Gerichtsmedizinerin Maura Isles scheinen auf der Stelle zu treten, während Janes Mutter Angela sich einsam fühlt, da ihr Freund Vincent seit Monaten in Florida seine kranke Schwester pflegt. Da sie nun niemanden bekochen kann, behält sie die Nachbarschaft im Auge und die ist bei genauerem Hinsehen gar nicht so harmlos, wie sie immer dachte. Nachbarstochter Trish ist verschwunden und die Polizei will nicht ermitteln. Auch den Anruf wegen der merkwürdigen neuen Nachbarn, die stets für sich bleiben, erst im Schutze der Dunkelheit den Möbelwagen ausräumen, das Haus in eine Festung verwandeln und es kaum verlassen, nimmt Jane nicht ernst. Doch ihre Schnüffeleien machen Angela nicht nur zur Heldin, sondern bringen sie in höchste Gefahr und Jane an den Rande des Wahnsinns. Angela nimmt in dieser Folge mit ihrer Einsamkeit und ihrem Bedürfnis nach Geselligkeit einen großen Raum ein. So groß, dass sie mit Tanje Geke (der Stimme von Carrie Bradshaw aus Sex an the City) eine eigene Sprecherin erhält. Dadurch lassen sich die Erzählstränge zwischen Angelas Nachbarschaftsermittlungen und den Morduntersuchungen sehr gut beim Hören von einander trennen. Die gesellige, neugierig klingene, etwas quirlige Stimme von Tanja Geke hebt sich kontrastreicht von Irina von Bentheim ab, die für die seriösen Ermittlerinnen den Ton angibt. Wobei es diese ausgezeichnet schafft sowohl Detective Jane Rizzoli als auch Dr. Maura Isles so unterschiedlich klingen zu lassen, dass es nicht nur ihren jeweiligen Charakteren entspricht, sondern sie mich auch an die deutsche Synchronisation der gleichnamigen TV-Serie basierend auf dieser Buchreihe zu erinnern. So schaffen die beiden Sprecherinnen ein echtes Hörkinoerlebnis, das mir sehr gut gefallen hat. Hier werden vier unterschiedliche Erzählstränge miteinander verwoben, echte Verbrechen mit den Beobachtungen von Mutter Angela, die weder von ihrer eigenen Tochter, noch von der örtlichen Polizei ernstgenommen werden. Dennoch habe ich mich als Hörerin stets gefragt, ob nicht doch etwas an den Beobachtungen dran ist, wenn auch nicht vielleicht das, was sie vermutet. Dieser Einblick in Angelas Nachbarschaft, von der ich Mrs Kaminiski ja bereits kannte, hat mich amüsiert, aber eben auch ins Grübeln gebracht. Weil Mütter ja nun mal bekanntlich die Besten sind, wird Angela zum Glück rehabilitiert und eine unnachahmliche Heldin. Im Fall der ermordeten Krankenschwester Sophia Suarez wird sowohl auf die Corona-pandemie angespielt, wenn auch nur kurz, als auch auf #blacklivesmatters, da die Mutter des dunkelhäutigen Teenagers, der der Ermordeten bei IT-Problemen half, sofort diskriminierenden Polizei-Machtmissbrauch fürchtet. Diese begründete Angst vor Polizeiwillkür wegen der eigenen Hautfarbe ist leider noch immer brandaktuell. Gerade solche Details in Nebenerzählsträngen sind für mich eine Stärke der Reihe, wobei Jane und Barry Frost natürlich nichts falsch machen. Sie suchen den Täter/die Täterin unabhänging von der Hautfarbe oder dem gesellschaftlichen Stand. Natürlich schaffen sie es, auch diese Fälle zu klären. Dafür werden immer wieder Hinweise versteckt, so dass man ahnen kann, was wirklich passiert ist, wenn man gut zuhört. Dank der stets belesenen Dr. Isles erhält man wieder Einblicke in scheinbar nutzloses Wissen und erweitert zudem seine Allgemeinbildung. Außerdem behandeln die einzelnen Verbrechen sensible Themen, über die es sich lohnt nachzudenken z.B. Gewalt in der Familie, Untreue, Stalking, gemeinsames Sorgerecht und die Unterschätzung der eigenen Mutter. Ich habe mich von diesem 13. Fall sehr gut unterhalten gefühlt, auch wenn ich ihn nicht als ihren spannendsten empfunden habe. Aber ein Wiederhören mit diesem Team hatte fast schon etwas Familiäres, was ich richtig genossen habe! Die Hörbuchumsetzung finde ich sehr gelungen. Ganz herzlichen Dank an das Bloggerportal und Random House Audio für mein Hörexemplar! #Mutterherz #RizzoliandIsles13 #TessGerritsen #TanjaGeke #IrinavonBentheim #blacklivesmatter #RandomhouseAudio #Crimetime #Krimifan #Hörbuchtipp #Hörbuchliebe #Vorurteile #einneuerFallfürRizzoliandIsles #BostonPD #Genetik #Mutterliebe #Treue #Nachbarschaftshilfe
  • Von: Claudias Bücherregal

    Detective Jane Rizzoli beschäftigt sich gerade mit einem brutalen Mord an einer Krankenschwester. Gerichtsmedizinerin Maura Isles vermutet, dass sie mit einem Hammer erschlagen wurde und das in ihrem eigenen Zuhause. Aber auch Angela, Janes Mutter, vermutet schlimme Geschehnisse in ihrer Nachbarschaft. Die Tochter der Nachbarn soll nicht weggelaufen, sondern entführt worden sein, und die neuen Nachbarn sind auch nicht ganz koscher – sie reden nicht mal mit Angela. Jane tut die Warnungen der Hobby-Detektivin ab, nichts ahnend, dass an manchen Geschichten doch etwas dran sein könnte. Ich war jahrelang ein großer Fan von Tess Gerritsen, aber ihre letzten Bücher trafen oft nicht mehr meinen Geschmack. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es nun wieder einen Roman aus der Rizzoli & Isles Reihe gab, denn diese liebe ich einfach. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven geschildert. Wie gewohnt kommen Jane und Maura zu Wort. Aber dieses Mal erhält auch Angela viel Raum, schließlich ermittelt sie gerade und stellt reichlich Verdächtiges in ihrer Nachbarschaft fest. Ich kenne und liebe auch die TV-Serie zur Buchreihe und deshalb hatte ich die ganze Zeit die Schauspieler vor Augen und fand es toll, dass dieses Mal Angela so viel Beachtung bekommen hat, zumal ich es sehr passend fand, wie sie sich verhalten hat. Ich habe es der Figur also abgenommen, dass sie sich als Nachbarschaftswache aufspielt und der Meinung ist durch ihre Polizistenfamilie selbst ein Gespür für Verbrechen entwickelt zu haben. Der Fall an sich wird relativ unspektakulär präsentiert - ist aber nicht so eindimensional, wie man zunächst vermuten könnte. Viele Dinge laufen gegen Ende zusammen, alle Fragen werden geklärt und es ergab sich ein interessanter Kriminalfall, der für einen Thriller jedoch spannender hätte sein können. Fazit: Da ich die Reihe liebe und mir die Mutter als Hobbyermittlerin sehr gut vorstellen konnte, hat mich der Roman gut unterhalten, auch wenn der Fall für einen Thriller gerne spannender hätte aufbereitet sein können. Trotzdem habe ich den Roman gerne gelesen und würde mich freuen, wenn die Autorin die Serie fortsetzen würde.
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